Bestimmung einer Münze

Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

Moderator: Homer J. Simpson

Meissner
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Bestimmung einer Münze

Beitrag von Meissner » Sa 30.05.09 21:48

Hallo,

gerade als Laie ist es anfangs oftmals schwer, eine Münze zu bestimmen. Erschwerend kommt hinzu, wenn das Abbild nicht sehr deutlich zu sehen ist.

Aber vielleicht kann ja jemand hier die Münze bestimmen.

Ist sie eigentlich noch sammelwürdig? Also ich persönlich möchte so einen alten Zeitzeugen nicht in den Müll werfen. Auch, wenn man nicht mehr so viel erkennen kann. Aber sie ist als Münze noch zu erkennen.

Grüße
Andre
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beachcomber
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Beitrag von beachcomber » Sa 30.05.09 21:50

das ist woh leine bronze des septimius severus. wieviel wiegt sie denn?
grüsse
frank

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areich
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Beitrag von areich » Sa 30.05.09 21:54

Hallo!
Zwischen 'in den Müll werfen' und 'sammelwürdig' liegen Welten.
Weggeworfen habe ich noch keine Münze außer ein oder zwei Ungereinigte, die komplett zerbröselt sind, ich bin nicht mal sicher daß das Münzen waren.

Sonst sammle ich solche Münzen bis ich irgendwann ein Lot zusammenhabe, das
ich dann irgendwo verkloppe.

Außerdem ändert sich die persönliche Definition von 'sammelwürdig' ja ständig
aber in der Regel nur in eine Richtung.

Andreas

Meissner
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Beitrag von Meissner » Sa 30.05.09 21:58

Eine so feine Waage habe ich momentan leider noch nicht. Der Durchmesser beträgt 16 mm. Für den kleinen Durchmesser ist sie aber relativ schwer.

Grüße
Andre

emieg1
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Beitrag von emieg1 » Sa 30.05.09 21:59

Andre, das Wort "sammelwürdig" musst du für dich selbst definieren... Der optische Eindruck hier liegt im Auge des Betrachters, aber die Münze selbst liegt in deiner Hand!

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areich
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Beitrag von areich » Sa 30.05.09 22:10

Dann kommt ja eigentlich nur etwas Provinzielles in Frage, wenn Du ein besseres Bild vom Revers machen oder ein paar der (wahrscheinlich griechischen) Buchstaben lesen kannst dann hast Du noch eine Chance.
Sonst sieht's düster aus.

Meissner
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Beitrag von Meissner » Sa 30.05.09 22:34

Hier nochmal ein schärferes Bild von der RS.

Woran liegt es eigentlich, daß die Bronzemünzen so golden glänzen? Ist das irgendeine chemische Reaktion?

Grüße
Andre
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emieg1
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Beitrag von emieg1 » Sa 30.05.09 22:37

Meissner hat geschrieben:Hier nochmal ein schärferes Bild von der RS.

Woran liegt es eigentlich, daß die Bronzemünzen so golden glänzen? Ist das irgendeine chemische Reaktion?

Grüße
Andre
Nee du, das liegt daran, dass sie jemand bis zum Erbrechen gereinigt hat, wahrscheinlich in Salzsäure :(

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areich
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Beitrag von areich » Sa 30.05.09 22:38

Also mir hilft das Bild leider nicht, da ist gar nichts zu lesen.
Wenn sie golden glänzt dann ist es Messing.

Andreas

Meissner
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Beitrag von Meissner » Sa 30.05.09 22:50

Mmmmhhh .. Nummis, ich glaube, das Thema hatten wir bereits. Neben Zahnarztinstrumenten, Messingbürsten, Injektionsnadeln und anderen Gegenständen gehört Salzsäure sicher nicht zu meinen "Reinigungsgeräten".

Ich habe nunmal eine andere Vorstellung von Schönheit und Ursprünglichkeit einer Münze. Das hatten wir ja mal kurz ausdiskutiert. Es ist ja nicht so, daß ich die guten Stücke in 10 Minuten blankgeätzt habe. Auch ich benötige mehrere Tage für meine Reinigung einer Münzen.

Grüße
Andre

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Beitrag von Peter43 » Sa 30.05.09 22:50

Messing spricht auch für eine Provinzialmünze. Die Rs. sieht aus wie eine weibliche(?) Figur n.l. sitzend, in der ausgestreckten Rechten einen Gegenstand haltend (eher keine Patera), in der Linken Speer/Szepter oder ähnliches haltend.

Das letzte Bild muß aber um 180Grad gedreht werden!

Mit freundlichem Gruß
Omnes vulnerant, ultima necat.

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Beitrag von emieg1 » Sa 30.05.09 22:56

Lieber Andre,

ich quassel seltenst um den heissen Brei herum, aber diese Münze ist "blankgeätzt", oder die pics lügen... Ob du jetzt diese Münze "gereinigt" hast oder wer auch immer, ist doch wirklich egal... aber sie ist jedenfalls IMHO "totgereinigt"...

Meissner
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Beitrag von Meissner » Sa 30.05.09 23:09

Ok. Lassen wir es dabei.

Grüße Andre

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