Bräuchte da mal eure Hilfe !!

Griechische Münzen des Altertums

Moderator: Numis-Student

Bucky
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Bräuchte da mal eure Hilfe !!

Beitrag von Bucky » So 13.12.09 16:26

Hallo, ich habe ein paar hundert, meiner Meinung nach uralte Münzen
bekommen und bin jetzt mit der Bestimmung etwas überfordert.
Vieleicht könnt ihr mir ja etwas helfen.

Meine Frage; sind die gezeigten Münzen echt? Und was sind das für Münzen?

Besten Dank
Bucky


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Pscipio
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Beitrag von Pscipio » So 13.12.09 16:40

Hallo Bucky,

herzlich willkommen im Forum. Ich hoffe mal, du hast jetzt nicht vor, hier mehrere hundert Münzen hochzuladen :)

Zu den gezeigten Münzen: die erste ist eine sehr schlechte moderne Fälschung eines Antoninianes des römischen Kaisers Philippus I. Arabs (244-249 n. Chr.). Die zweite ist nicht antik, anscheinend ein 16 Schilling Stück aus Hamburg von Joseph dem Zweiten, Kaiser des Hl. Röm. Reiches Dt. Nation 1765-1790, aber mit diesen moderneren Sachen kenne ich mich nicht aus (ich habe nur gelesen, was drauf steht). Die dritte ist eine Tetradrachme von Alexander dem Grossen, allerdings möchte ich mich da zur Echtheit nicht äussern - das Stück ist entweder spät geprägt worden, eine antike keltische Imitation oder modern. Der Vorderseitenstil ist etwas seltsam, die Rückseite, die Oberflächen und der Prüfhieb sehen allerdings recht überzeugend aus. Für ein angemessenes Urteil müsste man die Münze aber in der Hand halten. Nummer 4 und 5 sind parthische Drachmen (bei Wikipedia unter Parther kucken, dann findest du einige Informationen).

Fazit nach den ersten fünf Münzen: ein Sammelsurium von antiken und modernen, von echten und falschen Münzen. Wenn du zum ganzen Lot eine Meinung haben willst, gehst du am besten zu einem professionellen Münzhändler, allerdings empfiehlt es sich, mit den Antiken zu einem Antikenhändler zu gehen, denn Händler von neuzeitlichen oder modernen Münzen haben von Antiken in der Regel keine Ahnung (und umgekehrt!).

Gruss, Pscipio
Nata vimpi curmi da.

Bucky
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Beitrag von Bucky » So 13.12.09 16:55

Hallo Pscipio,
vielen Dank für die schnelle Antwort.
Was meinst Du, lohnt es sich die Münzen prüfen zu lassen?
Was haben denn die "originalen Münzen" für einen Wert?

Keine Angst ich werde nicht alle Münzen ins Forum hochladen.

Gruß
Bucky

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Beitrag von Pscipio » So 13.12.09 17:06

Die Parther, wenn es Drachmen sind, vielleicht 20-40 EUR, die Tetradrachme, falls echt, 100 + EUR. Ob es sich lohnt, den Rest prüfen zu lassen, kann ich dir nicht sagen - vielleicht stellst du mal ein Foto von grösseren Teilen ein? (z.B. so 20 Münzen pro Foto, vorne und hinten)

Gruss, Pscipio
Nata vimpi curmi da.

Bucky
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Beitrag von Bucky » So 13.12.09 17:41

Hallo Pscipio,

dass ist aber nett von Dir, ich habe mal ein paar Fotos
von denen aus meiner Sicht älteren Münzen gemacht.

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Beitrag von Pscipio » So 13.12.09 17:50

Die untersten beiden Fotos zeigen modernere Sachen, dazu kann ich mich nicht äussern. Die oberen sechs zeigen überwiegend (aber nicht ausschliesslich) echte, allerdings nicht allzu wertvolle Griechen, Parther und Römer. Die meisten davon liegen in der Preisklasse 10-50 EUR, allerdings würde sich ein Händler kaum für diese Stücke interessieren, und wenn doch, dann zahlt er dir nicht viel dafür.

Gruss, Pscipio
Nata vimpi curmi da.

Bucky
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Beitrag von Bucky » So 13.12.09 17:59

Hallo Pscipio,
vielen Dank für Deine Einschätzung.
Naja 10-50 Euro ist doch garnicht mal so wenig.
Die "modernen" Münzen werde ich mal in einer anderen Rubrik vorstellen.

Vielen Dank nochmal !!

Bucky

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Beitrag von Zwerg » So 13.12.09 18:05

Bei den modernen Münzen sieht es ähnlich aus - nett zum Sammeln, aber um etwas Geld damit zu erzielen, müssen sie alle einzeln auf dem realen oder virtuellen Flohmarkt angeboten werden.

Grüße
Zwerg
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Beitrag von Bucky » So 13.12.09 18:12

Zwerg hat geschrieben:Bei den modernen Münzen sieht es ähnlich aus - nett zum Sammeln, aber um etwas Geld damit zu erzielen, müssen sie alle einzeln auf dem realen oder virtuellen Flohmarkt angeboten werden.

Grüße
Zwerg
Hi Zwerg,

wie schätzt Du denn den Verkaufpreis beim Einzelverkauf ein?
Ich habe so ca. 100 Stück dieser Münzen.
100 x 5 Euro oder 100 x 20 Euro ist ja echt ein großer Unterschied.
Würde mich echt mal interessieren was ich da habe?

Gruß
Bucky

Ich habe die "modernen" Münzen auch in einer anderen Rubrik vorgestellt.
http://www.numismatikforum.de/ftopic34139.html

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Beitrag von Zwerg » So 13.12.09 18:31

Das ist sowohl abhängig von der Münze "an sich" als auch davon, wie viel Arbeit d
du dir mit dem Anbieten machst.
Gutes Foto, genaue Bestimmung, etc erhöhen möglicherweise den zu erzielenden Preis. Eine Vorhersage ist leider nicht möglich.
Bei deiner Mixtur wird jemand mit Fachwissen von ca. 2000 Jahren Münzgeschichte benötigt.

Grüße
Zwerg
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Beitrag von ischbierra » So 13.12.09 18:37

Hallo Bucky,
das große Stück bei den Antoken ist ein sog. Görlitzer Schekel, eine Art Wallfahrtsmünze. Hier findest du einige: http://www.muenzauktion.com/shops/searc ... ndsvalue=0

Bei den Modernen auf dem letzten Tablett:
oben links: Brandenburg-Preußen, Friedrich Wilhelm (der Große Kurfüst),6 Groschen 1683 in Königsberg geprägt, in dieser Erhaltung 10-15 €
Oben rechts: Groschen aus Mailand, 15. Jhd. ca. 20 €
oben mitte und unten links: Münzen aus Venedig
unten mitte: Joseph II. von Habsburg, 3 Kreuzer
unten rechts: Frankreich
alle Münzen sind nicht besonders erhalten und auch nicht selten
Gruß ischbierra
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Beitrag von Bucky » So 13.12.09 19:29

ischbierra hat geschrieben:Hallo Bucky,
das große Stück bei den Antoken ist ein sog. Görlitzer Schekel, eine Art Wallfahrtsmünze. Hier findest du einige: http://www.muenzauktion.com/shops/searc ... ndsvalue=0

Bei den Modernen auf dem letzten Tablett:
oben links: Brandenburg-Preußen, Friedrich Wilhelm (der Große Kurfüst),6 Groschen 1683 in Königsberg geprägt, in dieser Erhaltung 10-15 €
Oben rechts: Groschen aus Mailand, 15. Jhd. ca. 20 €
oben mitte und unten links: Münzen aus Venedig
unten mitte: Joseph II. von Habsburg, 3 Kreuzer
unten rechts: Frankreich
alle Münzen sind nicht besonders erhalten und auch nicht selten
Gruß ischbierra
Hallo ischbierra,

vielen Dank für Deine Bemühungen.
Ich finde es echt nett das hier die Mitglieder so behilflich sind (tolles Forum).

Ich habe noch mal ein paar Münzen hochgeladen, was meint ihr dazu?

Gruß
Bucky
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Beitrag von Zwerg » So 13.12.09 20:26

Der Nürnberger Sebaldusgoldgulden (wenn er denn echt ist) könnte richtig teuer sein - allerdings ist die Qualität bescheiden. Normalerweise kommen diese Goldgulden nur in besserer Qualität vor.

Tip - gehe zu einem vernünftigen Händler in deiner Nähe und lass dich beraten.

Grüße
Zwerg
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Beitrag von Bucky » So 13.12.09 20:42

Zwerg hat geschrieben:Der Nürnberger Sebaldusgoldgulden (wenn er denn echt ist) könnte richtig teuer sein - allerdings ist die Qualität bescheiden. Normalerweise kommen diese Goldgulden nur in besserer Qualität vor.

Tip - gehe zu einem vernünftigen Händler in deiner Nähe und lass dich beraten.

Grüße
Zwerg
Ja schade, ich habe gerade mal ein wenig gegoogelt und demnach müsste
der Goldgulden ein Gewicht von über 3 Gramm haben.
Das gezeigte Stück wiegt gerade mal 1,25 Gramm, sieht auch irgendwie nicht aus wie Gold sondern eher wie vergoldettes Blech.

Was hälst Du (Ihr) denn von den anderen Münzen?

Gruß
Bucky

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Beitrag von areich » So 13.12.09 20:52

Das ist alles etwas konfus aber die Münze auf Tablett 1 unten rechts ist eine moderne Reproduktion, auf dem Revers steht auch was drauf. Ich bin nicht sicher, ob die von Sandoz ist.

Tablett 2, obere Reihe, 2. von links ist das falsche Metall, vielleicht eine moderne Kopie oder moderne Versilberung.

Auf dem selben Tablett, die große sieht falsch aus.

5. Tablett, unten in der Mitte sieht aus wie ein moderner schlechter Guß.

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