Wertermittlung eines geerbten Münzarmbandes

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ktr16
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Wertermittlung eines geerbten Münzarmbandes

Beitrag von ktr16 » Di 13.09.22 15:12

Hallo zusammen,

ich beiße mir aktuell bei der Wertermittlung eines Münzarmbandes die Zähne aus, da ich nichts vergleichbares im Netz findet konnte.
Wie gewünscht versuche ich mal so viele Informationen vorab zusammen zu fassen um euch diese zur Verfügung zu stellen, der weiteren werden ich Hochauflösende Bilder mit anhängen, damit Ihr euch selbst ein Bild davon machen könnt.

Das Armband verfügt über 7 Goldmünzen, die in einem Goldarmband eingelassen sind, die Goldmünzen wurden so eingelassen das man Sie bei Bedarf wieder entfernen kann.

- 4x 10 Mark Wilhelm I Goldmünzen aus 1887 mit der Prägungsbuchstaben "A"
- 3x 10 Mark Friedrich III Goldmünzen aus 1888 mit dem Prägungsbuchstaben "O" | Zumindest sieht es so aus, wie ein "O", ich denke aber es ist ein anderer Buchstabe

Falls Ihr noch weitere Angaben von mir benötigt so lasst mich dies bitte wissen. Vielen Dank schon einmal für eure Unterstützung.
Dateianhänge
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Re: Wertermittlung eines geerbten Münzarmbandes

Beitrag von Zwerg » Di 13.09.22 15:34

Bei den Münzen handelt es sich (zumindest teilweise) um moderne Fälschungen.
Gute Einzelfotos der Münzen würden helfen.

Diese entsprechen häufig nicht dem vorgegebenen Goldstandard.
Du wirst schwerlich mehr als den Goldwert (einfach Vergleichspreise einholen) erzielen können.
Irgendein Sammlerwert oder Schmuckwert besteht nicht (Außer bei "Bares oder Rares" :D )

Grüße
Klaus
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Re: Wertermittlung eines geerbten Münzarmbandes

Beitrag von Rollentöter » Di 13.09.22 18:34

Bei den Friedrich-Münzen ist das O korrekt. So hat ein Hersteller seine Repliken gekennzeichnet. Die hatten immerhin den selben Goldgehalt wie die Originale.
Die Willhelme sind in dem Zustand auch nur Goldwert.
Es kommt noch der Wert des Armbandes dazu.

Einen Sammlerwert besitzen die Münzen nicht.
Ein Schmuckwert wäre.gegeben, wenn Münzen und Armband in guten Zustand wären, aber nach den Fotos ...

Also leider nur Schrottwern (Schmelzgoldpreis).
Gruß

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Re: Wertermittlung eines geerbten Münzarmbandes

Beitrag von Mynter » Di 13.09.22 18:58

Die Zehnmarkstücke von Wilhelm I sind auch Phantasieprägungen, mit der Jahreszahl 1887 gibt es keine echten Zehnmarkstücke von ihm.
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Numis-Student (Di 13.09.22 19:56)
Grüsse, Mynter

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Re: Wertermittlung eines geerbten Münzarmbandes

Beitrag von ktr16 » Mi 14.09.22 11:30

Ich danke euch vielmals, ich habe es mir schon fast gedacht, das es so sein wird. Wollte aber nochmal auf Nummer sicher gehen.
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Numis-Student (Mi 14.09.22 20:05)

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Re: Wertermittlung eines geerbten Münzarmbandes

Beitrag von Mynter » Do 15.09.22 06:15

Du hast auf jeden Fall Gold in der Hand, solche Stücke waren in den 50er und 60er Jahren eben en vogue.
Grüsse, Mynter

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