Frauen um Elagabal
Moderator: Homer J. Simpson
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Re: Frauen um Elagabal
der stempelbruch an dieser stelle ist natürlich ein bisschen blöd, und auf der vergrösserung sieht man's weniger klar, als auf dem gesamtbild. aber ich denke trotzdem, dass sich hier kein knoten befand.
grüsse
frank
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emieg1
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Re: Frauen um Elagabal
Also ich weiss ja nicht, was ihr da seht.. ich sehe nach wie vor einen Haarknoten ganz ähnlich wie auf diesem VCoins-Exemplar:
http://www.vcoins.com/ancient/marcwalte ... roduct=247

http://www.vcoins.com/ancient/marcwalte ... roduct=247
- beachcomber
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Re: Frauen um Elagabal
"Ich sehe was, was Du nicht siehst" Also Dein Vcoins-Beispiel ist für mich sehr interessant, kommt es doch meinem "Flechtwerk" sehr nahe. Ich würde beide auf die gleiche Ebene stellen. Aber einen Knoten, der für mich immer aussieht, wie eine streng umrissene Schnalle, kann ich auch an diesem Stück nicht erkennen
Gruß von
drake
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Man kann, was man will, und wenn man sagt, man kann nicht, dann will man auch nicht.
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emieg1
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Re: Frauen um Elagabal
Meine Gedanken sind, man könnte höchstens unterscheiden, ob dieses Flechtwerk bzw. der Knoten zweilagig oder dreilagig ist. Aber andererseits denke ich auch, hier wäre man päpstlicher als der Papst, wenn man da wirklich verschiedene Varianten draus machen würde. Wär natürlich klasse, wenn es neben dem Einheitstypen noch eine ganz andere Frisurenvariante gäbe. Vielleicht weiss ja hier unser Alexander20 mehr?!
- ischbierra
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Re: Frauen um Elagabal
Also ich hab da ein Stück, wo ich auch nicht unbedingt von einem Knoten sprechen würde, sondern eher "Flechtwerk" sehe
Gruß ischbierra
- drakenumi1
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Re: Frauen um Elagabal
Nun bewegen wir uns langsam, aber sicher auf ein Fachgebiet zu, dessen Produkte wir als Männer zwar wohltuend oder auch aufreizend empfinden sollen, aber von dem wir doch wohl durchschnittlich recht wenig verstehen. Mit Ausnahme von Udo Walz. Dann werden wir uns mal auf eine Anfrage bei ihm vorbereiten ....
Wikipedia meint zum Dutt: ".... eine auf dem Scheitel oder auf dem Hinterkopf, selten auch in Stirnnähe zu einem Knoten geflochtene, gezwirbelte oder gewundene Frisur des Kopfhaares". Also eine höchst allgemeine Definition, in der wohl mehr oder weniger alle unsere diskutierten Frisurvarianten unterzubringen sind ....
Ich denke, die Standpunkte sind ausgetauscht und wir finden einen Konsens dergestalt, daß wir die bei Julia Soaemias festgestellten Unterschiede als "Streubreite" ohne Wert unterschiedlicher Varianten definieren.
Eure Zustimmung vorausgesetzt, können wir uns damit demnächst der Schwester der Soaemias zu wenden: JULIA MAMAEA
Für heute Grüße von
drake
Wikipedia meint zum Dutt: ".... eine auf dem Scheitel oder auf dem Hinterkopf, selten auch in Stirnnähe zu einem Knoten geflochtene, gezwirbelte oder gewundene Frisur des Kopfhaares". Also eine höchst allgemeine Definition, in der wohl mehr oder weniger alle unsere diskutierten Frisurvarianten unterzubringen sind ....
Ich denke, die Standpunkte sind ausgetauscht und wir finden einen Konsens dergestalt, daß wir die bei Julia Soaemias festgestellten Unterschiede als "Streubreite" ohne Wert unterschiedlicher Varianten definieren.
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Iulia
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Re: Frauen um Elagabal
Noch etwas zum „Haarknoten“ oder „Dutt“ bei den Damen der Severerzeit. Dieses Gebilde wird in der Fachliteratur als „NACKENNEST“ bezeichnet. Es gibt ja unzählige Möglichkeiten, langes Haar zusammenzufassen und hoch zu stecken. Hier wurde das Haar im Nacken in zwei lange Zöpfe geflochten, zu einem ovalen Nest zusammengelegt und in dieser Form festgesteckt. Bei der Rückansicht des oben gezeigten Fittschen/Zanker Kopfes Nr.144 ist das prima zu erkennen. Bei der Seitenansicht kann dieses Gebilde dann relativ flach aussehen, um so mehr, wenn man bedenkt, dass die Büsten der Frauen auf den Münzen meist halb frontal abgebildet sind mit einer nach links gedrehten Kopfhaltung.
Noch etwas zum Fittschen/Zanker Kopf 144: Ich bin mir wie die Autoren sicher, dass dies keine Domna ist auf Grund folgender Kriterien: Der Nasenrücken ist gerade und nicht wie bei Domna gebogen (Die Nase ist nur an der Spitze ergänzt), Domnas Oberlippe ist normalerweise geschwungen und voller, ihre Augenbrauen sind gerader, ihr Kinn ist ausgeprägter. Mit anderen Worten: Soo unattraktiv sah Domna nun auch wieder nicht aus. Dennoch herzlichen Dank an alle, die sie hier so nett verteidigt haben!
Grüße von Iulia
Noch etwas zum Fittschen/Zanker Kopf 144: Ich bin mir wie die Autoren sicher, dass dies keine Domna ist auf Grund folgender Kriterien: Der Nasenrücken ist gerade und nicht wie bei Domna gebogen (Die Nase ist nur an der Spitze ergänzt), Domnas Oberlippe ist normalerweise geschwungen und voller, ihre Augenbrauen sind gerader, ihr Kinn ist ausgeprägter. Mit anderen Worten: Soo unattraktiv sah Domna nun auch wieder nicht aus. Dennoch herzlichen Dank an alle, die sie hier so nett verteidigt haben!
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emieg1
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Re: Frauen um Elagabal
Beim Münzportrait der Julia Mamaea ist es wohl am schwierigsten, irgendwelche stilistischen Unterschiede zu finden.
Abgesehen davon, dass ihr oft ein Diadem aufgesetzt wird, ist wie bei der Frisur ihrer Schwester immer das "Nackennest" zu finden. (Dieser Ausdruck ist wirklich so was von passend...)
Ihren Gesichtsausdruck finde ich schwer zu umschreiben; mal wirkt er auf mich erhaben majestätisch, mal teilnahmslos und ein anderes Mal scheint sie mit der Mona Lisa um die Wette zu lächeln
Abgesehen davon, dass ihr oft ein Diadem aufgesetzt wird, ist wie bei der Frisur ihrer Schwester immer das "Nackennest" zu finden. (Dieser Ausdruck ist wirklich so was von passend...)
Ihren Gesichtsausdruck finde ich schwer zu umschreiben; mal wirkt er auf mich erhaben majestätisch, mal teilnahmslos und ein anderes Mal scheint sie mit der Mona Lisa um die Wette zu lächeln
- ischbierra
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Re: Frauen um Elagabal
nummis durensis hat geschrieben: .....Abgesehen davon, dass ihr oft ein Diadem aufgesetzt wird, ....
Ich habe mal angesichts eines einzigen Exemplares meiner Sammlungs-Denare, auf dem die Mamaea ohne Diadem dargestellt wird, recherchiert und habe tatsächlich auch nur diesen einzigen Typ (s. unten) mit der IVNO CONSERVATRIX (RIC 343 bzw. C.35) gefunden. Also ist es wohl mehr oder weniger die einzige Ausnahme im sonstigen Portrait-Einerlei dieser Dame.
Ich war natürlich in meiner Neugier nicht tiefgründig. Deshalb die Frage: Kennt ihr andere Prägungen ohne Diadem?
fragt
drakenumi1
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- tomate
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Re: Frauen um Elagabal
Ich finde, das auch diese Fausta - Bronze in diesen Thema paßt.
Ich hatte sie gerade von Erdverkrustungen befreit, deshalb sieht sie etwas gefleckt aus. Ich werde sie jetzt zu den Streichhölzern legen zum nachdunkeln...
Grüsse Thomas...
Ich hatte sie gerade von Erdverkrustungen befreit, deshalb sieht sie etwas gefleckt aus. Ich werde sie jetzt zu den Streichhölzern legen zum nachdunkeln...
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emieg1
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Re: Frauen um Elagabal
Nein. Die Conservatrix scheint mir die erste Ausgabe für Julia Mamaea zu sein; als Prägejahr wird 222 angenommen. Und auch von den Gesichtszügen her bewahrheitet sich IMHO wieder die Tatsache, dass frühe Ausgaben eines neuen Regenten oft viele Merkmale des alten aufweisen.drakenumi1 hat geschrieben:Kennt ihr andere Prägungen ohne Diadem?
Bleistiftsweise diese Mamaea von ACSearch scheint mir noch sehr Soaemias-lastig...
http://www.acsearch.info/record.html?id=156906
tomate@: Sorry, die Fausta passt nicht so ganz; guckst du bitte thread-TITEL. Sicher dachtest du, es geht hier nur um Frisuren
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