Echtheitsbestimmung Antiker Münzen vs. technologischer Fortschritt

Diskussionen rund um Repliken und Nachprägungen

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pv1991
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Echtheitsbestimmung Antiker Münzen vs. technologischer Fortschritt

Beitrag von pv1991 » Mi 25.11.20 12:06

Hallo liebe Sammelgemeinde,


ich sammle seit mehreren Jahren Münzen, zum einen aus Leidenschaft, zum anderen aber auch als Wertanker und Altersvorsorge. Bislang habe ich fast ausschließlich in 1/2 und 1 Mark Silbermünzen aus dem deutschen Kaiserreich investiert, da diese früher recht nah am Spotpreis zu bekommen waren.

Seit einigen Monaten bin ich in das Gebiet der Antiken Münzen (Griechische Münzen, Römer usw.) eingetaucht. Zunächst war ich sehr fasziniert, als ich aber dann meine erste Lipanoff Fälschung in den Händen hielt wurde mir ganz schlecht.

Wenn bereits früher derart geniale Fälschungen in den Markt gespült wurden, welche bereits früher von Fachleuten kaum identifiziert werden konnte und auch heute noch durch die aktuellen Auktion geistern stellt sich mir die Frage, inwiefern es noch Sinn ergibt, in antike Münzen zu investieren? Ich will mir gar nicht ausmalen, was hochtechnologisierte asiatische Ländern für Fälschungen entwickeln könnten bzw längst entwickeln?

Die Technologie (3D Drucker als nur ein Beispiel) entwickelt sich rasend schnell, und somit verbessern sich natürlich auch die Fälschungen. Gibt es bei der Technologie der Echtheitsprüfung auch irgendwelche Fortschritte die Mut machen können? Z.B. künstliche Intelligenz oder Ähnliches?

Wie seht ihr das, gibt es in Zukunft überhaupt noch Möglichkeiten, hochwertige antike Münzen als 100% echt zu kategorisieren? Sind Grading Firmen mit ihren Slabs ein Ausweg aus dieser Misere?

Ich bin auf eure fachkundige Meinung gespannt!

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Re: Echtheitsbestimmung Antiker Münzen vs. technologischer Fortschritt

Beitrag von Numis-Student » Mi 25.11.20 12:22

Hallo PV,

zum Grading hatten wir erst vor kurzer Zeit etwas, v.a. dieser Beitrag ist eigentlich klar: viewtopic.php?f=51&t=62184&p=523859&hil ... ng#p523852

Das wichtigste Argument, wenn Du moderne gute Fälschungen vermeiden willst, sind Stücke mit alten und gesicherten Provenienzen.

Und statt auf "künstliche Intelligenz" zu vertrauen, würde ich eher echter, menschlicher Intelligenz vertrauen: Man sollte sich als Sammler intensiv mit Erkennungsmerkmalen echter UND falscher Münzen auseinandersetzen, idealerweise Fälschungsbilder zum Vergleich systematisch archivieren etc.

Schöne Grüße,
MR

El_El
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Re: Echtheitsbestimmung Antiker Münzen vs. technologischer Fortschritt

Beitrag von El_El » Do 26.11.20 11:29

Hallo, ich hab Münzen von einem ausländischen Händler gekauft und bräuchte jemanden der mir helfen könnte zu schauen ob diese echt sind.

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Re: Echtheitsbestimmung Antiker Münzen vs. technologischer Fortschritt

Beitrag von Numis-Student » Do 26.11.20 12:54

El_El hat geschrieben:
Do 26.11.20 11:29
Hallo, ich hab Münzen von einem ausländischen Händler gekauft und bräuchte jemanden der mir helfen könnte zu schauen ob diese echt sind.
Hallo,
starte bitte im entsprechenden Unterforum einen neuen Beitrag, zeige uns die Münzen, und höchstwahrscheinlich kann Dir dann jemand mit seiner Einschätzung weiterhelfen ;-)

Schöne Grüße,
MR

dictator perpetuus
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Re: Echtheitsbestimmung Antiker Münzen vs. technologischer Fortschritt

Beitrag von dictator perpetuus » Do 21.01.21 19:53

Ich muss auch gestehen, dass ich meine Zweifel habe, dass die Echtheit so sicher zu erkennen ist, wie viele mit wesentlich besseren Kenntnissen als meine das glauben, erst Recht, wenn es nur um ein Internetbild geht ohne Mikrostrukturaufnahme etc. Ich hatte mal mal nach einer eher schlecht erhaltenen Caligulamünze gefragt, die alle für echt hielten und ein exakt gleiches Exemplar in der Bucht gefunden. Und eine 60€-Münze wird wahrscheinlich weniger aufwändig gefälscht als eine für 6000€.
Die Provenienz kann sicher etwas Sicherheit geben.

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Zwerg
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Re: Echtheitsbestimmung Antiker Münzen vs. technologischer Fortschritt

Beitrag von Zwerg » Do 21.01.21 20:23

Hä????
ΒIOΣ ΑΝЄΟΡΤAΣΤΟΣ ΜΑΚΡΗ ΟΔΟΣ ΑΠΑNΔΟKEYTOΣ
Ein Leben ohne Feste ist ein langer Weg ohne Gasthäuser (Demokrit)

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