Eure Meinung würde mich interessieren.

Moderator: Homer J. Simpson
"fast flüssig" gibt's bei Silber nicht. Man kann sich das nicht so vorstellen wie bei Kunststoff, den man erwärmt und dann wird er zunehmend plastisch. Metalle gehen von "fest" relativ stufenlos in "flüssig" über, ein Fließbereich ist nicht vorhanden (Zumindest kein Bereich, den man mal eben so beim Prägen einhalten kann, da sinkt die Temperatur ja beim Einlegen in den Prägestock schon um mehrere Grad je Sekunde - d.h. ein Arbeiten in einem sehr engen Temperaturbereich von wenigen Grad oder nur Bruchteilen eines Grades ist da nicht möglich.Wurde der Rohling evtl. in noch fast flüssigem Zustand geprägt?
Das lässt sich schon mit ziemlicher Gewißheit sagen, denke ich. Die Schrötlinge werden immer halbwegs flach und rund gewesen sein - wenn sie andere Formen aufgewiesen haben (etwa kugelig oder stark schüsselförmig), wird man sie gar nicht erst auf den Prägestock gelegt, sondern zur Formnachbearbeitung zurückgegeben haben.drakenumi1 hat geschrieben:...wenn der Schrötling eine Kugel, oder auch nur eine Linse gewesen wäre? Wir wissen es ja nicht definitiv, welche Form man bevorzugte...
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