Gold von 1634

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moatl79
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Gold von 1634

Beitrag von moatl79 » Di 14.04.09 19:54

Hallo Münzgemeinde,

hab da einen Bodenfund der gern mal bestimmt werden möchte.
Wer kann mir da noch weiterhelfen bei dem Stück?
Wo kommt er ursprünglich her und was ist sowas noch wert?
Wiegen tut das schöne Teil noch 3,4 gramm und der Durchmesser ist 2,3cm.
Kann man sowas auch wider gerade biegen?

Danke schon mal im vorraus für Reiche Antworten und Anregungen.

mfg
moatl
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moatl79
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Beitrag von moatl79 » Di 14.04.09 19:58

noch ein paar fotos.......
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bernima
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Beitrag von bernima » Di 14.04.09 20:09

Hallo,

Salzburg,Erzbistum,Dukat.
Paris von Lodron, 1619 - 1653.
Dreifeldiges Wappen unter Kurhut /
St Rudbertus mit Mitra, Salzgefäss und Legatenhut.
Zum Wert: Goldwert allemal, das Gramm um 22 Euro.
Zum Geradebiegen : Ich würde es nicht versuchen, sollte ein Spezialist machen.
wenn der Dukat bricht dann beisst du dich in den Allerwertesten.
:mad:

mfg. bernima

BigDan
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Beitrag von BigDan » Mi 15.04.09 09:00

Die arme Münze =(
:D
Wo hasst du die denn gefunden, wenn ich fragen darf?
freundlichst,
BigDan

moatl79
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Beitrag von moatl79 » Mi 15.04.09 10:37

Servus BigDan.
Hab die im schönen Niederbayern auf nem Acker gefunden.
Die hat anscheinend mal Nen Pflug mitbekommen.
mfg
moatl

BigDan
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Beitrag von BigDan » Mi 15.04.09 12:50

Hallo moatl79,
ohja Niederbayern ist schön :)
Solche Fünde finde ich immer sehr interessant =)
Danke für die Antwort
freundlichst,
BigDan

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SB
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Beitrag von SB » Mi 15.04.09 18:19

es ist unlaublich was man alles finden kann, wenn man mit offenen Augen durch die Gegend streift!

BigDan
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Beitrag von BigDan » Do 16.04.09 09:27

Ich versuche Ständig was zu finden (sogar mit einem Detektor) ich habe noch nicht einmal einen Cent gefunden auf dem Acker :D
freundlichst,
BigDan

moatl79
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Beitrag von moatl79 » Do 16.04.09 12:39

Oh, da hast entweder den falschen detektor oder den falschen Acker.
Ich finde fast jedes mal was schönes.
Aber so ein Dukat ist schon auch selten.

mfg
moatl

BigDan
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Beitrag von BigDan » Do 16.04.09 20:28

Machst du das mit Detektor? Oder liegen diese hübschen Sachen so oben drauf?
Dort wo ich wohne waren Römer ansässig und im Mittelalter eine wichtige Station und auch zu kriegszeiten :D
freundlichst,
BigDan

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Huehnerbla
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Beitrag von Huehnerbla » Mo 20.04.09 15:01

BigDan hat geschrieben:Ich versuche Ständig was zu finden (sogar mit einem Detektor) ...
... und hoffentlich einer Genehmigung des Grundstückseigentümers und der Unteren Denkmalschutzbehöre (Gemeinde).
Ist die Genehmigung in NRW eigentlich noch kostenlos ?
Gruß
Jürgen

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Beitrag von BigDan » Mo 20.04.09 15:08

und hoffentlich einer Genehmigung des Grundstückseigentümers und der Unteren Denkmalschutzbehöre (Gemeinde).
das ist ein Geheimnis :oops: ^^
ich meine Gehört zu haben dass sie noch kostenlos ist, hoffe ich mal.
@huehnerbla: hasst du auch schon mal etwas einfach so gefunden? oder mit Detektor?
freundlichst,
BigDan

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Beitrag von Huehnerbla » Mo 20.04.09 19:43

In meiner Umgebung dürfte es immer noch einiges zu finden geben, denn bei mir verläuft die Donau-Südstraße (Abschnitt Viana - Guntia) mit all deren Befestigungen vorbei. Allerdings würde ich mich niemals ohne behördliche Genehmigung auf die Suche begeben. Außerdem sollte ein Fund helfen, die historischen Zusammenhänge zu erkennen und nicht nur der persönlichen Bereicherung dienen. Der Wunsch nach der angesprochenen Bereicherung ist einer der Hauptgründe, warum heutzutage die Numismatik der Antike unter dem Generalverdacht der Raubgrabungen steht.

Du fragst nach Funden:
Gefunden habe ich einiges, für mich behalten habe ich nichts.
Gruß
Jürgen

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Beitrag von BigDan » Di 21.04.09 19:44

Gefunden habe ich einiges, für mich behalten habe ich nichts.
war das auch mit Detektor? und wo gibt man Funde ab?
Bei mir in der Nähe wurden auch nur Römerlager entdeckt, durch Detektoren. Es sind Privatleuute umhergestreift und haben schliesslich auf einem Feld einen Silberschatz von Münzen (Römische) gefunden. Und dann fanden eine der größten Flächengrabungen statt. Sie haben die Münzen aber erst später abgegeben.
Ich würde auch gerne mal etwas finden :( aber dann nach ein paar Bildern und Tagen abgeben :D
Danke
freundlichst,
BigDan

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Beitrag von Huehnerbla » Mi 22.04.09 22:24

Hallo BigDan,

ja, es waren zum Teil auch Detektoren im Einsatz, aber nicht in der Mehrzahl der Fälle. Denn der Großteil des seinerzeit zurückgelassenen Kulturschuttes würde durch einen Detektor gar nicht registriert. Zudem liegen hier noch reichlich Reste des Zweiten Weltkriegs im Boden. Eine reine Suche mit einem Detektor würde vor allem die Herren des Kampfmittelbeseitigungsdienstes ein paar Arbeitseinsätze bescheren.
Wo gibt man nun die gefundenen Sachen ab ? Zuständig ist immer die Behörde, die auch die Genehmigung ausstellen darf. In Bayern ist das die Gemeinde als Untere Denkmalschutzbehörde. Das muss nicht zwanghaft in allen Bundesländern so sein, denn der Denkmalschutz wird von den einzelnen Bundesländern höchst unterschiedlich geregelt und gehandhabt. Oftmals wird bei Grabungen in sogenanntem Funderwartungsgebiet die Zuständigkeit für die Funde an etwas sachverständigere Stellen weitergereicht, denn nicht jeder bei der Gemeinde zuständige Sachbearbeiter kann einen Hosenknopf aus dem 20. Jahrhundert von einer römischen Münze unterscheiden, noch dazu, wenn beide ungereinigt sind.
Was findet man denn so ? Münzen sind die absolute Ausnahme, vielmehr tauchen Reste von Gebrauchsgegenständen auf, die vermutlich seinerzeit weggeworfen wurden und so die vielen Jahre überdauert haben.
Gruß
Jürgen

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