Von links nach rechts: Nero RIC 47 (2,90 g), Vitellius RIC 37, 62 (3,21 g), Vespasian RIC 1447 av. / 847 rv. (2,77 g), Titus RIC 8 av. / 371 rv. (2,76 g)
Gefütterte Münzen / subaerate Denare und Antoniniane
Moderator: Homer J. Simpson
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justus
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Re: Gefütterte Münzen
Ich weiß, dass es nicht jedermanns Sache ist „antike Fälschungen“ zu sammeln. Ich denke mal, dass der überwiegende Teil der Münzsammler sich ev. höchstens mal 1 – 2 Ex. plattierter oder gar gegossener Denare, nach dem Motto „hab ich auch“, aufs Tableau legt. Nun denn bei mir ist das etwas anders. Ich bin bekennender Sammler antiker, d. h. zeitgenössischer, römischer Fälschungen.
Auch wenn dieses Thema hier im Forum in letzter Zeit immer weniger auf Interesse stößt, so möchte ich durch eine kleine Auswahl aus meiner Sammlung zumindest aufzeigen, dass die „Schönheit“ subaerater Denare durchaus mit AR-Denaren mithalten kann.
Von links nach rechts: Nero RIC 47 (2,90 g), Vitellius RIC 37, 62 (3,21 g), Vespasian RIC 1447 av. / 847 rv. (2,77 g), Titus RIC 8 av. / 371 rv. (2,76 g)
Von links nach rechts: Nero RIC 47 (2,90 g), Vitellius RIC 37, 62 (3,21 g), Vespasian RIC 1447 av. / 847 rv. (2,77 g), Titus RIC 8 av. / 371 rv. (2,76 g)
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justus
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Re: Gefütterte Münzen
Von links nach rechts: Domitian RIC 507 (3,15 g), Nerva RIC 28 (2,59 g), Trajan RIC 269 (2,87 g), Hadrian RIC 52 (3,40 g).
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Re: Gefütterte Münzen
prima kasper-köpfe! vor allem der nerva und der hadrian sind spitze! obwohl der knappdanebene traian hat auch was... 
grüsse
frank
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justus
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Re: Gefütterte Münzen
Na ja, deine Antons sind auch nicht zu verachten, auch wenn der gute Publius Licinius Egnatius nicht gerade 'ne Schönheit gewesen ist. 
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Re: Gefütterte Münzen
Von links nach rechts: M. Atilius Saranus Syd. 398a (3,22 g); Cn. Domitius Ahenbarbus Syd. 514 (1,96 g); Q. Fabius Labeo Syd. 532 (3,21 g); Ap. Claudius, T. Maloleius, Q. Urbinius Syd. 570 a (3,26 g)
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Re: Gefütterte Münzen
Schöne Exemplare, die Du hier zeigst!
Hast Du auch Erfahrung im Reinigen der subaeraten oder sind die alle so zu Dir gekommen
?
Habe selber einige Exemplare, die auf dem RV noch eine sehr gute und intakte Silberoberfläche haben, auf der anderen Seite jedoch schon teils großflächige Aufbrüche der Silberoberfläche mit fest aufliegenden Verkrustungen. Momentan reinige ich diese im Wechsel mit Essig und Natron, das geht aber sehr langsam und entfernt zwar die Auflagen auf der Silberoberfläche recht gut, aber die Verkrustungen zeigen sich davon eher unbeeindruckt. Von der Salzsäure-Methode habe ich wegen des unedlen Kerns bislang abgesehen, aber vielleicht geht es ja auch? Gibt es dazu Erfahrungswerte?
Gruß
klunch
Hast Du auch Erfahrung im Reinigen der subaeraten oder sind die alle so zu Dir gekommen
Habe selber einige Exemplare, die auf dem RV noch eine sehr gute und intakte Silberoberfläche haben, auf der anderen Seite jedoch schon teils großflächige Aufbrüche der Silberoberfläche mit fest aufliegenden Verkrustungen. Momentan reinige ich diese im Wechsel mit Essig und Natron, das geht aber sehr langsam und entfernt zwar die Auflagen auf der Silberoberfläche recht gut, aber die Verkrustungen zeigen sich davon eher unbeeindruckt. Von der Salzsäure-Methode habe ich wegen des unedlen Kerns bislang abgesehen, aber vielleicht geht es ja auch? Gibt es dazu Erfahrungswerte?
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Re: Gefütterte Münzen
Säure, also Salzsäure geht nicht. Ich habe einige Stücke, die als massiv angesehen wurden und daher so gereinigt wurden. Es gibt massive Krater an den Stellen, wo das Silber beschädigt ist, die Farbe wird hell-kupfern, und große Teile der Silberhaut lösen sich. Wenn man Pech hat, blüht danach die Bronzepest auf den freiliegenden Kupferstellen.
Kurz gesagt: lass es
MR
Kurz gesagt: lass es
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Immerhin ist es vorstellbar, dass wir vielleicht genug Verstand besitzen, um,
wenn nicht ganz vom Kriegführen abzulassen, uns wenigstens so vernünftig zu benehmen wie unsere Vorfahren im achtzehnten Jahrhundert. (A.H. 1949)
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Re: Gefütterte Münzen
Zur Abschreckung noch 2 Bilder.
Immerhin ist es vorstellbar, dass wir vielleicht genug Verstand besitzen, um,
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Re: Gefütterte Münzen
Gut, dann scheidet Salzsäure aus. Essig ist zwar auch eine Säure, allerdings weniger stark. Mal schauen, wie weit ich heute Abend damit komme.
Danke für die schnelle Antwort und die optische Abschreckung
!
Gruß
klunch
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Re: Gefütterte Münzen
Hi klunch,
ich gebe zu, die meisten Subaeraten sind schon so zu mir gekommen. Bei den anderen gehe ich folgendermaßen vor: Verschließbares Glas, Münze einlegen, heißes Wasser, Backpulver, nach ein bis zwei Tagen Münzen entnehmen, vorsichtig mechanisch reinigen mit Zahnstocher oder Skalpell, mindestens einen Tag in Spiritus einlegen um Feuchtigkeit zu entziehen, danach trocknen und mit Renaissance-Wax konservieren. Ich hoffe, du kommst damit zurecht.
ich gebe zu, die meisten Subaeraten sind schon so zu mir gekommen. Bei den anderen gehe ich folgendermaßen vor: Verschließbares Glas, Münze einlegen, heißes Wasser, Backpulver, nach ein bis zwei Tagen Münzen entnehmen, vorsichtig mechanisch reinigen mit Zahnstocher oder Skalpell, mindestens einen Tag in Spiritus einlegen um Feuchtigkeit zu entziehen, danach trocknen und mit Renaissance-Wax konservieren. Ich hoffe, du kommst damit zurecht.
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justus
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Re: Gefütterte Münzen
Na dann möchte ich auch mal wieder ein neues Stück für meine „Subaeraten“ zeigen. Dieses Mal handelt es sich um eine keltische Imitation einer Drachme. Normalerweise sind die Preise für dergleichen subaerate Kelten einfach zu hoch, d. h. der Erhaltungsgrad steht in keinem Verhältnis zum hohen Preis. Daher bin ich doch erfreut endlich ein Belegstück mein eigen nennen zu können und noch dazu zu einem Schnäppchenpreis. Wie man sieht, waren also nicht die Römer die Erfinder dieser antiken Fälschungsmethode, vielmehr dürfte der Ursprung sogar schon im „Antiken Griechenland“ zu suchen sein.
Philippus II. Imitation einer Drachme (subaerat).
Kelten mittlere und untere Donau, ca. 1. Jahrhundert v. Chr.
Av. Stilisierter, bartloser Kopf des Zeus mit Lorbeerkranz nach rechts. Torques oder Dreiecke nicht erkennbar.
Rv. Pferd nach links trabend. Darüber Kugel in Ring. Revers und Avers entsprechen Drachmen vom Typ Kugelwange (Vgl. Göbl, OTA - , Slg. Lanz - , Dembski -). Auch das Avers entspricht diesem Typ.
P.S. Wenn mir jemand ergänzende Informationen oder Berichtigungen zu diesem Stück geben kann, bin ich ihm dankbar.
Philippus II. Imitation einer Drachme (subaerat).
Kelten mittlere und untere Donau, ca. 1. Jahrhundert v. Chr.
Av. Stilisierter, bartloser Kopf des Zeus mit Lorbeerkranz nach rechts. Torques oder Dreiecke nicht erkennbar.
Rv. Pferd nach links trabend. Darüber Kugel in Ring. Revers und Avers entsprechen Drachmen vom Typ Kugelwange (Vgl. Göbl, OTA - , Slg. Lanz - , Dembski -). Auch das Avers entspricht diesem Typ.
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Re: Gefütterte Münzen
Nach etwas längerer Pause möchte ich diesem, leider in Vergessenheit geratenen Thread mal wieder etwas Aufmerksamkeit widmen. Vielleicht kann sich ja auch so das eine oder andere Neumitglied für dieses Thema begeistern. Man darf die Hoffnung nie aufgeben !
Gestern bekam ich zwei nicht nur sehr schön erhaltene, sondern wie ich finde auch stistisch hervorragend gestaltete Fouree-Denare des Titus aus Frankreich, dem westlichen Teil unseres gemeinsamen europäischen Stammlandes, zugeschickt.
Titus als Caesar
Denar (subaerat), unbekannte Münzstätte ca. ab 72/73 n. Chr.
Av. T CAES IMP VESP PON TR POT / Belorbeerter Kopf n. r.
Rv. NEP – RED (= neptuno reduci) / Neptun n. l. stehend, Fuß auf Globus, hält acrostolium (Verzierung am Schiffsschnabel einer Galeere) und Zepter.
Gewicht: 1,96 g. Durchmesser: 19 mm. Achse: 12 Uhr.
Ref. RIC 366[vesp], RSC 121.
Im „Reka-Devnia-Hort“ befanden sich nur vier Exemplare dieses Typus (orig.).
Titus als Caesar
Denar (subaerat), unbekannte Münzstätte ca. ab 80/81 n. Chr.*
Av. IMP CAESAR VESPASIANVS AVG / Belorbeerter Kopf n. r.
Rv. Ein paar Ochsen unter dem Joch n. l. stehend. Im Abschnitt COS VIII mit Hochstrich.
Gewicht: 1,73 g. Durchmesser: 18 – 19 mm. Achse: 12 Uhr.
Ref. (COS VI) RIC 943 (R), RIC² 951 (vesp), CBN Vespasian 201, RSC 67; BMC Vespasian 225 – 77/78 n. Chr.
* Das achte Konsulat des Titus (COS VIII) fand 80/81 statt, das sechste im Jahre 77/78 n. Chr.
Für die Seltenheit spricht die Tatsache, dass sich im „Reka-Devnia-Hort“ nur zwei Exemplare dieses Typus (orig.) befinden ! Bei der Rückseite handelt es sich wohl um die Kopie eines republikanischen Denars des L. Cassius Caecianus aus dem Jahre 102 v. Chr., welche ursprünglich die Legende L CASSI im Abschnitt hatte. Vgl. Crawford 321/1.
Man beachte auf der Rückseite die Ränder der umgeklappten Silberfolie, welche bei der Prägung nicht vollständig glatt gehämmert wurden und so recht eindrucksvoll zeigen, wie eine Plattierung vonstatten ging!
Post-scriptum - Merci pour les belles pièces de la partie occidentale de l'ancien royaume des Francs, Claudia!
Gestern bekam ich zwei nicht nur sehr schön erhaltene, sondern wie ich finde auch stistisch hervorragend gestaltete Fouree-Denare des Titus aus Frankreich, dem westlichen Teil unseres gemeinsamen europäischen Stammlandes, zugeschickt.
Titus als Caesar
Denar (subaerat), unbekannte Münzstätte ca. ab 72/73 n. Chr.
Av. T CAES IMP VESP PON TR POT / Belorbeerter Kopf n. r.
Rv. NEP – RED (= neptuno reduci) / Neptun n. l. stehend, Fuß auf Globus, hält acrostolium (Verzierung am Schiffsschnabel einer Galeere) und Zepter.
Gewicht: 1,96 g. Durchmesser: 19 mm. Achse: 12 Uhr.
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Im „Reka-Devnia-Hort“ befanden sich nur vier Exemplare dieses Typus (orig.).
Titus als Caesar
Denar (subaerat), unbekannte Münzstätte ca. ab 80/81 n. Chr.*
Av. IMP CAESAR VESPASIANVS AVG / Belorbeerter Kopf n. r.
Rv. Ein paar Ochsen unter dem Joch n. l. stehend. Im Abschnitt COS VIII mit Hochstrich.
Gewicht: 1,73 g. Durchmesser: 18 – 19 mm. Achse: 12 Uhr.
Ref. (COS VI) RIC 943 (R), RIC² 951 (vesp), CBN Vespasian 201, RSC 67; BMC Vespasian 225 – 77/78 n. Chr.
* Das achte Konsulat des Titus (COS VIII) fand 80/81 statt, das sechste im Jahre 77/78 n. Chr.
Für die Seltenheit spricht die Tatsache, dass sich im „Reka-Devnia-Hort“ nur zwei Exemplare dieses Typus (orig.) befinden ! Bei der Rückseite handelt es sich wohl um die Kopie eines republikanischen Denars des L. Cassius Caecianus aus dem Jahre 102 v. Chr., welche ursprünglich die Legende L CASSI im Abschnitt hatte. Vgl. Crawford 321/1.
Man beachte auf der Rückseite die Ränder der umgeklappten Silberfolie, welche bei der Prägung nicht vollständig glatt gehämmert wurden und so recht eindrucksvoll zeigen, wie eine Plattierung vonstatten ging!
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Re: Gefütterte Münzen
Dieser Link: http://www.numismatikforum.de/viewtopic ... no#p442594
führt zu einer interessanten und durchaus kontroversen Diskussion zu einem seinerzeit von mir vorgestellten subaeraten Denar der Faustina Mater, den ich hier noch einmal abbilde:
Was auch immer über diese nicht eben seltenen Münzen gesagt wird: Eines ist gewiß, daß sie nämlich als in aller Regel eindeutig antike Machwerke legitime Objekte der numismatischen Forschung sein sollten.
Gruß
chinamul
führt zu einer interessanten und durchaus kontroversen Diskussion zu einem seinerzeit von mir vorgestellten subaeraten Denar der Faustina Mater, den ich hier noch einmal abbilde:
Was auch immer über diese nicht eben seltenen Münzen gesagt wird: Eines ist gewiß, daß sie nämlich als in aller Regel eindeutig antike Machwerke legitime Objekte der numismatischen Forschung sein sollten.
Gruß
chinamul
Nil tam difficile est, quin quaerendo investigari possit
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Re: Gefütterte Münzen
Mein "Bauchgefühl" sagt mir, dass es sich dabei wohl um eine zwar einigermaßen gut gemachte, aber dafür umso schlechter auf "antik getrimmte" moderne Fälschung handelt. Was meint ihr dazu ? -----> http://www.ebay.co.uk/itm/Roman-Imit-ti ... 3f50902569
P.S. Auch damit kann man, wie man sieht, richtig Geld verdienen. Man erinnere sich nur mal an den "Pecunem-Fall" vor einigen Monaten!
Nachtrag: Av. Maximianus Herculius & Rv. Probus !
P.S. Auch damit kann man, wie man sieht, richtig Geld verdienen. Man erinnere sich nur mal an den "Pecunem-Fall" vor einigen Monaten!
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Re: Gefütterte Münzen
Ich muss sagen, dass mein Bachgefühl sagt, dass das Stück echt ist. Stilistisch passt die Münze ganz gut, wie ich finde. Was lässt dich zweifeln? Die Av-Rv Kombination?
Gruß
Alex
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