Alles rund um PROTO-KONTORNIATEN und KONTORNIATEN
Moderator: Homer J. Simpson
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Alles rund um PROTO-KONTORNIATEN und KONTORNIATEN
Das sieht für mich so aus, als wenn man versucht hätte, den Rand rund um die Münze aufzuhämmern, um den Sesterz umzuarbeiten. Hier ist er 7- oder 8-eckig geblieben. Vielleicht wollte man auch nicht mehr erreichen. Es gibt ja Beispiele, wo das rundherum gelungen ist. Diese Stücke werden heute Protokontorniaten (proto = früh, contorno = Rand) genannt. Sie sollen z.B. als Spielsteine genutzt worden sein.
Die "richtigen" Kontorniaten wurde dann im 5. Jahrhundert geprägt oder gegossen und hatten eine Kaiserbüste auf der Vorderseite und eine "altrömische" Darstellung auf dem Revers. Sie sollen als Geschenke unter dem Adel gedacht gewesen sein.
Die "richtigen" Kontorniaten wurde dann im 5. Jahrhundert geprägt oder gegossen und hatten eine Kaiserbüste auf der Vorderseite und eine "altrömische" Darstellung auf dem Revers. Sie sollen als Geschenke unter dem Adel gedacht gewesen sein.
Zuletzt geändert von antoninus1 am So 09.02.25 21:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: GALBA, OTHO, VITELLIUS
Ich halte nach wie vor nichts von dieser Spielstein-Theorie.
Nach meiner Meinung wurden sie als Geschenke, zB. als Neujahrs-Geschenke genutzt.
Grüsse
Rainer

Nach meiner Meinung wurden sie als Geschenke, zB. als Neujahrs-Geschenke genutzt.
Grüsse
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Re: GALBA, OTHO, VITELLIUS
Geschenke sind wohl die Kontorniaten des 4./5. Jahrhunderts, die ja eigenständige Motive zeigen und extra hergestellt wurden.
Einen aufgehämmerten gewöhnlichen Sesterz, der durch das Aufhämmern ja auch nicht attraktiver wird, kann ich mir nicht als Geschenk vorstellen.
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Re: GALBA, OTHO, VITELLIUS
Vor Jahren habe ich die Technik auch mal ausprobiert. Geht durchaus, wenn man gerade zu viel Zeit hat... 
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Re: GALBA, OTHO, VITELLIUS
Findest du es denn nicht auffällig, dass die Pro-Kontorniate allermeistens die besonderen Reversdarstellungen zeigen, wie z.B. viewtopic.php?p=548966#p548966 und natürlich bei dem interessanten Galba hier?antoninus1 hat geschrieben: ↑So 09.02.25 21:40Geschenke sind wohl die Kontorniaten des 4./5. Jahrhunderts, die ja eigenständige Motive zeigen und extra hergestellt wurden.
Einen aufgehämmerten gewöhnlichen Sesterz, der durch das Aufhämmern ja auch nicht attraktiver wird, kann ich mir nicht als Geschenk vorstellen.
Für die Spielstein-Verwendung hätte es jeder 08/15-Sesterz auch getan...
Grüsse
Rainer
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Re: GALBA, OTHO, VITELLIUS
Ist es so, dass die allermeisten aufgehämmerten Sesterzen besondere Rückseiten zeigen? Man könnte ja tatsächlich mal recherchieren, das wäre interessant. Mein Protokontorniat (Antoninus Pius, häufig) hat eine gewöhnliche Rückseite.Perinawa hat geschrieben: ↑Mo 10.02.25 08:09...
Findest du es denn nicht auffällig, dass die Pro-Kontorniate allermeistens die besonderen Reversdarstellungen zeigen, wie z.B. viewtopic.php?p=548966#p548966 und natürlich bei dem interessanten Galba hier?
Für die Spielstein-Verwendung hätte es jeder 08/15-Sesterz auch getan...
Grüsse
Rainer
Aber auch bei Verwendung als Spielstein kann ich mir vorstellen, dass man interessantere Rückseiten bevorzugte.
Da ich es aber nicht besser weiß als die Fachleute, versteife ich micht auf die eine oder andere Erklärung.
Gruß,
antoninus1
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