Numismata München

Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

Moderator: Homer J. Simpson

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nephrurus
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Numismata München

Beitrag von nephrurus » Mo 18.01.10 11:18

Hallo zusammen,
wer kommt denn zur Numismata in München?
Ich sitze gerade über meiner Planung und stelle fest, dass dieses MOC doch ziemlich ausserhalb ist (ist mir sonst mit dem Auto nicht aufgefallen) - da will die Übernachtung gut geplant sein...

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Pscipio
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Beitrag von Pscipio » Mo 18.01.10 11:49

Ich werde mir die Numismata natürlich nicht entgehen lassen. Siehe zu dem Thema auch: http://www.numismatikforum.de/ftopic34540.html

Lars
Nata vimpi curmi da.

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nephrurus
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Beitrag von nephrurus » Mo 18.01.10 11:54

Pscipio hat geschrieben:Ich werde mir die Numismata natürlich nicht entgehen lassen. Siehe zu dem Thema auch: http://www.numismatikforum.de/ftopic34540.html

Lars
danke für den Link.

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PeterI
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Beitrag von PeterI » Mo 18.01.10 20:11

Wie sind so die Einkaufspreise dort? und ist die Auswahl an Römern groß, riesig oder gigantisch?
Bieten die Münzhändler auch Rabatte an, oder sind die Preise ähnlich wie im Internet?
War noch nie auf einer Münzmesse.

Die Bilder sind ganz witzig, der Numismatiker scheinen ein ganz lustiger Artgenosse zu sein :)
http://numismata.de/Deutsch/Muenchen/Fo ... big/21.jpg
http://numismata.de/Deutsch/Muenchen/Fo ... big/17.jpg
http://numismata.de/Deutsch/Muenchen/Fo ... 832%29.JPG

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areich
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Beitrag von areich » Mo 18.01.10 21:09

Ich kenn die Numismata aus Wien und Berlin.
Die Auswahl ist sehr groß, vielleicht nicht gigantisch.
Die Preise sind, zumindest mit Handeln meist niedriger als dieselben Münzen im Internet. Fragen, ob der Händler am Preis noch was machen kann sollte man immer aber meist bieten sie von selbst etwas an, was ich dann in der Regel akzeptiere. Meist haben die Händler auch extra höhere Börsenpreise, so daß man handeln sollte. Bei Lanz habe ich mal ein Gespräch beobachtet, wo der Verkäufer meinte, was dranstände wären Touristenpreise. Das hat mir danach natürlich geholfen und ich habe für meine Münzen 33% Rabatt bekommen, der Preis war gut.

Eine Münzbörse (mit etwas Geld in der Tasche) ist das Beste, was es gibt.

Auch wenn ich manchmal zwischendurch enttäuscht war, zum Schluß bin ich noch jedes Mal hochzufrieden rausgegangen, ein paar richtig gute Käufe hat man immer.

Nimm Dich in Acht vor osteuropäischen Verkäufern in dunklen Ecken (die stehen absichtlich da) und lass die Finger von Grabbelkisten, wo kein Einheitspreis dransteht. Der Verkäufer (auch meist ein Osteuropäer) wird Dir 'einen guten Preis' machen. Das heißt Du darfst Dir die Münzen mühsam raussuchen, die Du dann zu unverschämten Preisen kaufen kannst.

Ich falle immer wieder drauf rein und immer wieder ist es dasselbe.

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PeterI
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Beitrag von PeterI » Mo 18.01.10 22:08

Danke Areich, werde mein Glück auch im März versuchen, allerdings nicht auf der Numismata.

maxtrax
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Beitrag von maxtrax » Mo 18.01.10 22:59

Ich war im letzten Jahr bei meiner ersten Münzbörse, genauer gesagt in Hannover.
Ich muss sagen ich war wirklich enttäuscht, ok dass man dort Euro- und diverse Goldmünzen im gefühlten Verhältnis von 50:1 zu antiken Münzen findet, hatte ich mir schon im Vorfeld gedacht.
Natürlich gab es auch Römer dort und das billigste was ich so gesehen habe, oder was wohl mehr oder weniger der Ortsübliche Einstiegspreis für Denare dort war, waren 60 Euro.
Keine besonderen Kaiser, Erhaltungen, Seltenheiten, etc. sondern Münzen die man bei Ebay für 20-30 Euro bekommt.
Das hat mich dann doch gewundert
Natürlich gab es auch schöne Stücke die waren dann natürlich auch dementsprechend teuer.
Mein Geld habe ich bis auf den Eintritt und einen Kaffee wieder mit nach hause genommen und es dann anderweitig ausgegeben.
Ich hätte natürlich gern was gekauft, die Preise hatten mich aber geschockt und mit dem Handeln, war mir nicht so klar.
Ich werde es bei der nächsten Börse nochmal versuchen.

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Homer J. Simpson
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Beitrag von Homer J. Simpson » Mo 18.01.10 23:00

areich hat geschrieben:... und lass die Finger von Grabbelkisten, wo kein Einheitspreis dransteht. Der Verkäufer (auch meist ein Osteuropäer) wird Dir 'einen guten Preis' machen. Das heißt Du darfst Dir die Münzen mühsam raussuchen, die Du dann zu unverschämten Preisen kaufen kannst.

Ich falle immer wieder drauf rein und immer wieder ist es dasselbe.
Das hasse ich auch. Griechische Kleinsilbermünzen, auf ein dreckiges Tablett (Beba ohne Filze, also wie wenn ich meine Kinder auf einem blanken Lattenrost schlafen ließe) geschmissen, wie ich nicht einmal meine Schrottlot-Spätrömer aufbewahre. Und wenn dann etwas Interessantes dabei ist: "300 Euro, ganz selten", "250 Euro" etc. - Wer Münzen so behandelt und so teuer verkaufen will, hat 'ne Schraube locker - entweder bezüglich der Behandlung der Münzen oder bezüglich des Preises.
Oder - wie ich vermute - beides.

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Homer J. Simpson
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Beitrag von Homer J. Simpson » Mo 18.01.10 23:02

maxtrax hat geschrieben: Ich hätte natürlich gern was gekauft, die Preise hatten mich aber geschockt und mit dem Handeln, war mir nicht so klar.
Ich werde es bei der nächsten Börse nochmal versuchen.
Handeln hat dann Sinn, wenn eine Münze, die mir 100 Euro wert ist, für 120-150 Euro angeboten ist. Wenn eine 20-Euro-Münze 80 Euro kosten soll, kann ich das Handeln natürlich sein lassen.

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Beitrag von antoninus1 » Di 19.01.10 08:21

Das Angebot an antiken Münzen ist meiner Meinung nach auf der Numismata am größten.
Dort sind eigentlich Händler aus allen Himmelsrichtungen vertreten, von England bis Ungarn, von Schweden bis Italien.
Gruß,
antoninus1

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areich
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Beitrag von areich » Di 19.01.10 10:29

Trotzdem würde ich nicht 'gigantisch' sagen, denn es gibt so viele Händler, bei denen man einfach nicht kaufen kann. Wenn eine Münze doppelt so viel kosten soll, wie ich für fair halte (das heißt natürlich nicht, daß ich nicht danebenliege mit meiner Einschätzung) dann handle ich nicht. Wenn auf den ersten Blick alle Münzen zu teuer sind schaue ich gar nicht genauer hin.

Aber die Auswahl an Münzen zu vernünftigen Preisen ist immer groß.

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nephrurus
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Beitrag von nephrurus » Di 19.01.10 10:34

areich hat geschrieben:Trotzdem würde ich nicht 'gigantisch' sagen, denn es gibt so viele Händler, bei denen man einfach nicht kaufen kann. Wenn eine Münze doppelt so viel kosten soll, wie ich für fair halte (das heißt natürlich nicht, daß ich nicht danebenliege mit meiner Einschätzung) dann handle ich nicht. Wenn auf den ersten Blick alle Münzen zu teuer sind schaue ich gar nicht genauer hin.

Aber die Auswahl an Münzen zu vernünftigen Preisen ist immer groß.
da fällt mir spontan diese Frau Dr. ein, (hat auch einen vcoins-shop), die immer recht gelangweilt auf der Numismata sitzt und selten mehr als 20 Münzen anbietet, jedoch zu Preisen für locker 200 Münzen :wink:
Die hat ihre Münzen offenbar so lieb, dass die Preise so kalkuliert sind, dass die lieben Münzen besser bei ihr bleiben.
Die Preise stehen auch nicht dort, wo man sie vermutet- nämlich bei den Münzen- sondern man wird dann auf einen Katalog verwiesen, bei dessen Anblick man sich spontan an seine letzte Mahlzeit erinnern muss...

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Beitrag von inferus » Di 19.01.10 11:15

...mich würde interessieren, wie es mit dem Angebot an römischen bzw. griechischen Münzen auf der Messe der "World Money Fair" jetzt zu Ende des Monats in Berlin aussieht? Würdet ihr mir diese als Einstieg auf dem Münzmessenparkett empehlen oder lohnt es sich 2 Monate länger zu sparen und nach München zu fahren?

gruß inferus

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nephrurus
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Beitrag von nephrurus » Di 19.01.10 11:19

inferus hat geschrieben:...mich würde interessieren, wie es mit dem Angebot an römischen bzw. griechischen Münzen auf der Messe der "World Money Fair" jetzt zu Ende des Monats in Berlin aussieht? Würdet ihr mir diese als Einstieg auf dem Münzmessenparkett empehlen oder lohnt es sich 2 Monate länger zu sparen und nach München zu fahren?

gruß inferus
es lohnt sich auf jeden Fall! dort sind einige Händler mit antiken Münzen vetreten. Dennoch ist Berlin nicht mit Frankfurt oder München zu vergleichen- dort ist das Angebot nochmal größer und vielfältiger.

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Beitrag von areich » Di 19.01.10 11:29

Hmm, da bin ich mal gespannt, hoffentlich ist nicht nur das Angebot der 'Sammlerdubletten' zu vierstelligen Preisen größer.

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