Imperial Collection

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friedberg
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Re: Imperial Collection

Beitrag von friedberg » Do 16.07.26 16:18

Hallo Tommy,

Deine Entscheidung keine Stücke Deiner Sammlung hier zu veröffentlichen ist selbstverständlich zu akzeptieren.

Allerdings frage ich mich wie ein Austausch untereinander hier im Forum Deiner Vorstellung nach dann stattfinden soll
wenn Du selbst Deine Stücke umreißen möchtest und weder eigene Photos noch genaue Angaben bringen willst ?

Direkt gefragt, worüber genau möchtest Du Dich hier im Forum unterhalten ?

Meine eigene Sammlung ist online einsehbar: https://www.forumancientcoins.com/galle ... ?cat=52505
Was mögliche Gefahren für diese ebenfalls speziellen und teils teuren Stücke angeht so liegen selbige komplett
und ständig in einem Bankschließfach. Und ja, das Schließfach ist versichert sofern auch dort eingebrochen wird 8)

Mit freundlichen Grüßen
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Re: Imperial Collection

Beitrag von Der Tommy » Do 16.07.26 20:32

Guten Abend,

vielen Dank Friedberg für den informativen Link. Mir war überhaupt nicht bekannt, dass es solche Präsentationsformen gibt - ich habe mich ehrlich gesagt auch nie damit beschäftigt. Die Fotos und Informationen wirken sehr professionell. Allein ein beschreibender Text, quasi als unterhaltenden Teil, der das staunende Publikum informiert, fehlt aus meiner Sicht. Ansonsten kann man respektvoll gratulieren für die Mühen, die so etwas sicher macht.

Natürlich wirkt es zunächst etwas eigentümlich, sich austauschen zu wollen und dabei selbst keine eigenen Sammlungsbestandteile detailliert zu veröffentlichen. In meinem ersten Beitrag "Imperial Collection" beabsichtigte ich zunächst auch nicht, meine Stücke jeweils ausführlich zu präsentieren und zu besprechen. Ich hatte zwar kurzzeitig mit dem Gedanken gespielt, meinen Erwerb (textlich) etwas genauer vorzustellen, jedoch ohne Fotos. Mir ging es vordergründig um den Austausch zur Auktion selbst, die Erlebnisse beim Mitfiebern und Bieten (online oder vor Ort) sowie das Besprechen von einigen bestimmten Exemplaren aus der Sammlung der Hohenzollern.

Entsponnen hat sich dann aber leider keine unterhaltsame und informative Fachsimpelei, sondern eher eine Debatte mit teils negativem "Vibe" gegenüber der Auktion selbst, deren kommerzielle Auflösung, zu den Käufern bzw. deren "profitgierigen" Absichten und selbst gegen die ursprünglichen Eigentümer wurde polemisiert, deren geschichtlicher Hintergrund auf "kriegslüsterne Volksunterdrücker" und "Hitlers-Helfer" verdichtet wurden, denen man endgültig "den Stecker zog" womit die (zwar "unschuldigen") Stücke eine "böse" Provenienz hätte. Im Prinzip war der einzige Beitrag, der meine ursprüngliche Intention aufgriff, der zur "Hertzbergmedaille". Ansonsten hatte ich den Eindruck, es war mal wieder so eine typisch deutsche Neid- und Aufregungsdebatte.

Mein Ziel wäre es, teils auch allgemeine Themen anzugehen, wie bspw. die bereits angesprochene Sammelleidenschaft fürstlicher Häuser in Deutschland - oder eben die "Imperial Collection" als einmalige Gelegenheit nicht nur Einblicke zu gewinnen, sondern selbst Eigentümer besonderer Stücke zu werden. Gerne unterhalte ich mich auch tiefgehend - wie bereits getan - über einzelne Stücke. Das diese dann nicht aus meiner Sammlung kommen, muss kein Hindernis sein, anregende Gespräche zu führen. Auch hier gilt der vorgenannte Austausch zur "Hertzbergmedaille" als Paradebeispiel eines gelungenen Austauschs.

Viele Grüße,
Tommy

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Re: Imperial Collection

Beitrag von Lackland » Do 16.07.26 20:52

Hallo Tommy,

meiner Meinung und Erfahrung nach, kann auf der Basis wie Du es Dir vorstellst bzw. wünscht, keine anregende und vor allem interessante Diskussion entstehen.
Viel zu trocken und viel zu theoretisch.

Und zum Thema ‚Imperial Collection‘ gibt es wohl kaum noch Interessantes beizutragen. Dazu wurde ja schon alles gesagt. Positiv wie negativ.

Du könntest das Thema nur beleben, in dem Du zum Beispiel eines der Stücke, das Du aus der Auktion erworben hast, hier mit Fotos und Details inkl. eines evtl. vorliegenden alten Unterlagzettelchens vorstellst. Dann könnte man zum Beispiel darüber diskutieren, ob die Provenienz bei einem ansonsten häufigen Stück, von Bedeutung ist - oder eben nicht.

Für mich persönlich spielt das Thema Provenienz keine Rolle. Es ist schön, wenn eine meiner Münzen eine gewisse Provenienz hat - aber ich bezahle deswegen keinen höheren Preis. Jede Münze hat ihre eigene Geschichte.

Viele Grüße

Lackland
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Re: Imperial Collection

Beitrag von Der Tommy » Do 16.07.26 21:57

Hallo,

danke Lackland für deinen Beitrag. Wie bereits erwähnt, entwickelte sich ja zum Teil ein interessanter Austausch zur "Hertzbergmedaille", wovon in der "Imperial"-Auktion ein wirklich tolles Exemplar angeboten wurde - wie der Vorredner zu diesem Stück anmerkte, ist diese Variante auch äußerst selten. Für mich war dieser Teil der Diskussion keineswegs wissenschaftlich trocken oder langweilig. Es steckt also genug Potential in dem Thema. Mittlerweile habe ich aber einsehen müssen, dass dies wohl nicht der richtige Platz war, um darüber zu sprechen, weil wohl kaum einer (ich glaube mich zu erinnern es waren nur zwei) hier mitgeboten bzw. beobachtet und erst recht keiner etwas erworben hatte.

Wie bereits ausgeführt, möchte ich davon Abstand nehmen, meine Sammlung (bzw. Bestandteile daraus) öffentlich zu machen. Aber um auf deine Anmerkungen einzugehen, was ich hiermit gerne tun möchte, folgende Ergänzung:

Zunächst ist zu klären, was für dich "Häufigkeit" bedeutet. Von dem von mir erworbenen Stück ist in den letzten 25 Jahren ein eher geringe Anzahl öffentlich angeboten worden (was ein Anker für eine Schätzung der Seltenheit ist, aber kein Beleg). Ich habe dabei noch nicht überprüft, inwieweit das eine oder andere Stück mehrfach angeboten wurde. Es mögen also insgesamt weniger Exemplare angeboten worden sein, als ich beobachtet habe. Neben dem Exemplar in der Hohenzollern-Sammlung (das sich nun in meiner befindet) sind mir zwei weitere Exemplare bekannt, die jeweils fürstlichen Persönlichkeiten gehörten und sich heute in staatlicher Obhut befinden.

Das Stück wurde bereits sehr repräsentativ in der numismatischen Literatur veröffentlicht und besitzt eine sehr gut dokumentierte Entstehungsgeschichte mit prominenten Beteiligten. Hier kommt nun die außergewöhnliche Provenienz zum Zuge. Zu der hervorragend belegten Entstehungsgeschichte (wer, wann, wo und wie) kommt die lückenlos belegbare Eigentümergeschichte. Diese Verbindung ist außergewöhnlich. Man ist nach über zwei Jahrhunderten nicht nur der zweite Besitzer überhaupt, es sind auch "alle" Vorbesitzer (nämlich einer) bekannt und es ist auch gewiss, warum und wie das Stück in des Königs Sammlung kam. Eine jahrhundertealte lückenlose Provenienz einer Münze/Medaille ist an und für sich schon etwas Besonderes, wenn hier auch noch die ebenso besondere Entstehungsgeschichte hinzutritt und eben die "königliche Herkunft", dann kann man wirklich von einem "Glücksfall" sprechen. Daher ist die Provenienz oft entscheidender Bestandteil eines besonderen Stückes, so wie es übrigens auch im Kunst- und Antiquitätenhandel üblich ist.

Grundsätzlich ist eine außergewöhnliche Provenienz überdies nicht abhängig von" königlicher Herkunft". Ich besitze ein seltenes Stück, dessen Hintergrundgeschichte äußerst spannend der adelige Auftraggeber aber kaum bekannt ist, das sehr grausame Schicksal des Schöpfers des Stückes aber wiederum sehr gut dokumentiert wurde und somit eine Rarität ganz anderen Art darstellt. Provenienz/Entstehungsgeschichte sehe ich daher als äußerst interessanten Bezugspunkt beim Sammeln und Erforschen. Natürlich kostet das Jagen und Sammeln seine Zeit und natürlich ist Seltenheit und Provenienz auch immer ein Preistreiber.

Du hast recht, jede Münze hat ihre eigene Geschichte - aber fasziniert umso mehr, wenn du sie im Detail auch genau kennst.

Viele Grüße,
Tommy

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Re: Imperial Collection

Beitrag von Atalaya » Fr 17.07.26 12:13

Ich freu mich wirklich für Dich, dass Du da offensichtlich Münzen ergattern konntest, die Dir wichtig waren. Herzlichen Glückwunsch! Als jemand, der eine spannende Provenienz zu schätzen weiß, bin ich da voll bei Dir, auch wenn mir persönlich diese spezielle Provenienz vollkommen egal ist.

Nur über die Auktion wurde jetzt eigentlich schon alles Sinnvolle gesagt und deine Schätze zeigen möchtest Du auch nicht. Da frage ich mich, ob Deine panegyrischen Textwände nicht in irgendeinem Preussen- oder Adelsforum besser aufgehoben wären, solange es nicht um konkrete Münzen geht.

Da fällt mir ein, zur Auktion könnte ich noch anfügen, dass ich schon den Titel super peinlich finde. "Imperial Collection", :roll: wenn ich sowas höre, denke ich automatisch an Leute, die es auch für ein Privileg halten, wenn sie im Kasino in den Privé-Bereich gebeten werden.
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Re: Imperial Collection

Beitrag von Der Tommy » Fr 17.07.26 16:30

Hallo,

danke Atalaya für deine empathische Freude. Leider folgt dann bereits im nächsten Absatz eine Bemerkung, die ich inhaltlich nicht teilen bzw. nachvollziehen kann. Wieso glaubst du, dass über die Auktion nun alles "Sinnvolle" gesagt wurde? Lass doch bitte jeden selbst entscheiden, was er wozu und wann beitragen möchte. Ich persönlich finde diesen Ton selbstherrlich. Es mag sein, dass du nichts Sinnvolles zu dem von mir eröffneten Thema "Imperial Collection" beitragen kannst und willst - das ist dein gutes Recht. Aber erwecke doch nicht den Anschein, als sei das objektiv und nicht subjektiv zu verstehen. Es reicht, wenn du schreibst, dass es für dich nichts mehr beizutragen gibt - wobei solch ein Satz dann auch sinnfrei wäre.

Die gleich Kritik betrifft deine Ausführungen zu meinen "lobpreisenden Festreden". Du solltest aus meiner Sicht in dich gehen und mal überlegen, weniger Wert darauf zu legen, zu allen möglichen Dingen deinen "Senf" dazuzugeben.

Inhaltlich hast du hier in diesem Beitrag bisher lediglich "sachfremdes" zum Besten gegeben. Ursprünglich war meine Bitte: "Ich würde gerne mit euch zu einzelnen Medaillen/Münzen der Auktion ins Gespräch kommen und mich gerne mit andern Käufern und begeisterten Ersteigerern austauschen". Dein Beitrag war dann darauf beschränkt, auf das "Verhalten" der Familie Hohenzollern hinzuweisen (was auch immer diese nebulöse Aussage bedeuten soll) sowie kundzutun, dass dich die Provenienz des Hauses Hohenzollern nicht interessiert. Das sei dir alles unbenommen, aber es hat nichts mit dem eigentlichen Thema zutun. Und da du in deinem letzten Beitrag nochmal dein Desinteresse an dieser Provenienz betont hast, wonach niemand gefragt hatte, zeigt, dass es dir offensichtlich nicht darum geht, tiefer in das ursprüngliche Thema einzusteigen, sondern lediglich darum, deine Gleichgültigkeit (gleich mehrfach) zu betonen. Wozu?

Leider gipfelte dann dein "Bashing" in der Bemerkung, die Betitelung der Auktion sei "peinlich". Auch hier gilt: Deine persönliche Meinung (und hier hast du sie also solche gekennzeichnet) sei dir unbenommen. Nur bedenke, "Imperial Collection" bedeutet nichts weiter als "Kaiserliche Sammlung". Und da sich dieser Event an ein internationales Publikum richtete, ist der englischsprachige Marketingbegriff "Imperial Collection" höchst sinnvoll. Was genau daran peinlich sein soll, darüber gibst du, wie in deinen anderen Kommentaren auch, keine Auskunft - es bleibt stets nebulös.

Viele Grüße,
Tommy
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Re: Imperial Collection

Beitrag von Lackland » Fr 17.07.26 17:13

Hallo Tommy,

ich verstehe Dich nicht. Sehr geschätzte Mitglieder des Forums und ich haben versucht, mit Dir ernsthaft zu diskutieren. Du dagegen lässt nur Deine eigene Meinung zu und vermeidest es beharrlich, tiefer auf die Materie einzugehen. So hat diese Diskussion keine Zukunft. Ich bin jedenfalls ‚raus‘.

Gruß

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Re: Imperial Collection

Beitrag von Atalaya » Fr 17.07.26 17:41

An Deiner Antwort erkennt man, dass das tatsächlich der rechte Tonfall war. Görüşürüz! :wink:
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Re: Imperial Collection

Beitrag von KarlAntonMartini » Fr 17.07.26 18:10

Mir scheint, die sachlichen Argumente sind ausgetauscht und es droht ein Abgleiten ad personam. Ich habe den Thread deshalb zur Abkühlung geschlossen. Grüße KarlAntonMartini
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