Wo würdet Ihr diesen Glückspfennig zuordnen?
-- Gründungsort des Unternehmens, allerdings vor Erscheinen des Glückspfennigs
-- Herstellungs- und wohl erster Ausgabeort des Glückspfennigs? Machart lässt auf Berlin schließen.
-- Wohnort des Eigentümers?
Hallo,
um noch Deine Fragen zu beantworten: Der private Wohnsitz des Eigentümers ist unerheblich. Auch wenn Berlin als Herstellungsort sicher ist, und es wahrscheinlich scheint, dass diese Reklamemarken in erster Linie in Berlin verteilt wurden: Der Firmensitz/ die Zentrale wird den Auftrag zur Herstellung gegeben haben, evtl. wurden die Marken in allen Filialen verteilt... Logisch als Lokalisierung ist nur der Firmensitz.
Frage von mir: wie viele Hersteller in Deutschland gibt es ? Sind die bekannt, gibt es Werbung, Produktkataloge ?
Schöne Grüße
MR
Immerhin ist es vorstellbar, dass wir vielleicht genug Verstand besitzen, um,
wenn nicht ganz vom Kriegführen abzulassen, uns wenigstens so vernünftig zu benehmen wie unsere Vorfahren im achtzehnten Jahrhundert. (A.H. 1949)
Das Problem, dass ich bei den Heisl Stücken habe, dass ich nur einen Eigentümer Wohnort und ein erstes Geschäft bestimmen kann. Wo die Firmenzentrale wirklich rechtlich saß kann man wohl nicht so richtig bestimmen. Es gab fast zweihundert Residenzen dieser Firma in Deutschland verteilt und der Eigentümer reiste ununterbrochen von einem zum anderen Ort um nach dem Rechten zu schauen. Allerdings fand ich eine Fabrik in Berlin von ihm, exakt als diese Pfennige heraus gegeben wurden:
Zuletzt geändert von KaBa am Sa 08.02.25 14:20, insgesamt 2-mal geändert.
Mein eigentlicher Schwerpunkt sind ja die Römer, aber wenn ich ehrlich bin, sammle ich Numismatik
Daher gibt es selbstverständlich ein Bebatablett mit diesen Glückspfennigen (deutsche und internationale - aktuell 8 Stück ). Briefmarkenkapselgeld habe ich auch (irgendwo, das ist aktuell ein Opfer meiner "Ordnung" ).
Schöne Grüße
MR
Immerhin ist es vorstellbar, dass wir vielleicht genug Verstand besitzen, um,
wenn nicht ganz vom Kriegführen abzulassen, uns wenigstens so vernünftig zu benehmen wie unsere Vorfahren im achtzehnten Jahrhundert. (A.H. 1949)
Wir haben es hier mit einem extrem unterschätzten Randbereich der Numismatik zu tun. Große Sammlungen sind selten und die Museen begnügen sich meist nur mit einem Belegstück. Aber aufgrund der geringen Auflage einzelner Serien und der Missachtung der Stücke in den letzten Jahrzehnten gehören bestimmte Exemplare sicherlich zu den größten numismatischen Raritäten. Wenn wir nicht aufpassen weiß in zweihundert Jahren niemand mehr von dieser doch recht kurzen Episode der in Aluringen eingefassten Gückspfennige.
Zuletzt geändert von KaBa am Mo 27.05.24 21:33, insgesamt 1-mal geändert.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor KaBa für den Beitrag (Insgesamt 2):
Wir haben es hier mit einem extrem unterschätzten Randbereich der Numismatik zu tun. Große Sammlungen sind selten und die Museen begnügen sich meist nur mit einem Belegstück. Aber aufgrund der geringen Auflage einzelner Serien und der Missachtung der Stücke in den letzten Jahrzehnten gehören bestimmte Exemplare sicherlich zu den größten numismatischen Raritäten. Wenn wir nicht aufpassen weiß in zweihundert Jahren niemand mehr von dieser doch recht kurzen Episode der in Aluringen eingefassten Gückspfennige.
Da helfen in meinen Augen 2 Tätigkeiten:
1.) Publizieren, und zwar ganz altmodisch, analog auf Papier Am besten wäre natürlich (der Beginn eines) Standardkatalogs in entsprechender Auflage. Oder zumindest Aufsätze in numismatischen Zeitschriften, und zwar solchen, die in Museen, Archiven und Bibliotheken auch als komplette Reihe archiviert werden.
2.) Man sollte sich überlegen, ob man nicht gezielt kostengünstige Dubletten an die großen Münzkabinette gibt.
Immerhin ist es vorstellbar, dass wir vielleicht genug Verstand besitzen, um,
wenn nicht ganz vom Kriegführen abzulassen, uns wenigstens so vernünftig zu benehmen wie unsere Vorfahren im achtzehnten Jahrhundert. (A.H. 1949)
Buenos Aires - Golden Gate - Music Box - Suipacha 751 - 1 Centavo 1945
Glück_Argentinien_klein.jpg
Ein Nachtclub der auch noch 1950 unter der...
Letzter Beitrag
Aber Argentinien hatte noch mindestens einen weiteren Glückspfennig nach dem zweiten Weltkrieg.
Anlässlich der Befreiung vom Peronismus wurde dieses...