Probus- zur Diskussion

Kaiser, Dynastien und Münzstätten

Moderator: Homer J. Simpson

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Re: Probus- zur Diskussion

Beitrag von Numis-Student » Sa 17.01.26 23:57

Hier noch ein paar Bilder...
Dateianhänge
IMG_6011_bemalt.jpg
IMG_6011.jpg
IMG_6009.jpg
IMG_6008.jpg
IMG_6007.jpg
Immerhin ist es vorstellbar, dass wir vielleicht genug Verstand besitzen, um,
wenn nicht ganz vom Kriegführen abzulassen, uns wenigstens so vernünftig zu benehmen wie unsere Vorfahren im achtzehnten Jahrhundert. (A.H. 1949)

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Re: Probus- zur Diskussion

Beitrag von Amentia » So 18.01.26 08:30

Was sollen die gelben Kreise zeigen?
Mich stören diese Bereiche nicht, könnte Korrosion sein.
Die sieht auf den neuen Bildern sehr sehr viel überzeugender aus, auf den neuen Bildern hätte ich die nicht als Guss erkannt, falls es denn einer sein sollte. Die künstliche schwarze Tönung ist störend aber nicht verdammend.
Zuletzt geändert von Amentia am So 18.01.26 14:45, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Probus- zur Diskussion

Beitrag von Homer J. Simpson » So 18.01.26 12:44

Leg die Münze doch mal in Aceton?!

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Re: Probus- zur Diskussion

Beitrag von friedberg » So 18.01.26 13:25

Hallo,

Dreh- und Angelpunkt ist für mich hier der Schröttlingsriss. Ich kann mir technisch nicht vorstellen
wie ein solcher bei einem Guss entstehen bzw. von der Mutter derartig "offen" übertragen worden sein soll.

@Amentia, Sind Dir Fälle bekannt geworden bei denen Gussfälschungen derartige offene
Schröttlingsrisse aufweisen ?
Wie kann ich mir technisch vorstellen das derartige offene Schröttlingsrisse bei einem Gussverfahren
entstehen sollen ?

Mit freundlichen Grüßen

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Re: Probus- zur Diskussion

Beitrag von Amentia » So 18.01.26 14:45

Je feiner der Riss/Kantenriss, desto höher die Chance dass er gefüllt ist.
Daher wäre es interessant zu sehen ob der Riss in der Tiefe zu ist oder nicht.
Theoretisch kann man bei Güssen einen Kantenriss sogar künstlich erzeugen oder vorhandene verstärken, man braucht dafür einfach viel Kraft, z.B mit Hammer oder Schraubstock nur werden dann in dem Bereich Spuren bleiben. Nur weil etwas theoretisch möglich ist heißt das nicht, dass das auch praktisch angewandt wird.

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Re: Probus- zur Diskussion

Beitrag von friedberg » So 18.01.26 15:33

Hallo,
riss.jpg
wenn ich den Ausschnitt vom Schröttlingsriss vergrößere "scheint" es so als wenn dieser Riss
am Anfang zum Rand hin noch "offen" ist und dann ab der Legende bis zum Portrait hin "geschlossen" wäre.

Eine andere Möglichkeit wäre noch das der Riss "offen" ist aber nur mit Korrosionsprodukten
"geschlossen" zugesetzt ist.

Sicherlich eine Frage die nur @Numis-Student am Stück unter dem Auflichtmikroskop beantworten kann.

Mit freundlichen Grüßen

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Re: Probus- zur Diskussion

Beitrag von Priscus » So 18.01.26 16:16

Vielleicht hat Numis- Stunden die Möglichkeit eine RF - Analyse zu bekommen. Ich glaube nicht , das ein Guss auch noch mit antiken Metall hergestellt wurde ….

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Re: Probus- zur Diskussion

Beitrag von Graudenz » So 18.01.26 16:44

Hier ist eine weitere Münze mit dieser Art von Rückseite. Wie Sie sehen, ist die Prägequalität ebenfalls schlecht, die Prägestempel sind korrodiert/beschädigt. Meiner Meinung nach wurde die Münze von Korrosion befreit und neu patiniert.

https://www.probuscoins.fr/coin?id=3394

Viele Grüße, Maciej
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h6.jpg

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