Metallstaub

Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

Moderator: Homer J. Simpson

ast126
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Metallstaub

Beitrag von ast126 » Mo 02.11.09 12:29

Als ich gestern Abend wieder mal so derart Münzen mit Zahnarztfolterwerkzeugen reinigte und dabei ein ansehliches Häufchen Staub entstand fragte ich mich was in dem Staub wohl alles drin ist ...und ob dies allenfalls gesundheitsgefährend ist.

Nicht, dass ich jetzt Panik hätte deswegen...aber es würde mich schon wunder nehmen was da wohl alles für chemische Verbindungen drin vorkommen können.
Den metallischen Geruch bzw. Geschmack der Finger bekommt man ja auch ewig lange nicht weg.

Wie seht ihr das?

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areich
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Beitrag von areich » Mo 02.11.09 12:43

Es ist wohl schon gefährlich, wenn man es öfter einatmet.
Vor einer Weile hat mal jemand gesagt, daß 'sein' Münzreiniger
ernsthaft krank geworden sei und wohl in Lebensgefahr schwebte.

Vielleicht war das übertrieben und ich weiß auch nicht mehr, wer das war, außerdem können da auch Chemikalien im Spiel gewesen sein.

Aber starke Kopfschmerzen hatte ich, als ich damals viel mit Ungereinigten hantiert habe auch manchmal. Ob die vom Reinigen kamen, weiß ich natürlich nicht aber daß es prinzipiell nicht gesund ist, diesen Staub einzuatmen bezweifle ich nicht.

Andreas

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areich
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Beitrag von areich » Mo 02.11.09 12:47

Hier gibt es etwas dazu aber nicht zu dem erkrankten Münzenreiniger, den ich meinte:

http://www.forumancientcoins.com/board/ ... ic=31841.0

*EPI*
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Beitrag von *EPI* » Mo 02.11.09 14:06

Mir fällt da nur Silikose ein:

http://de.wikipedia.org/wiki/Silikose

Aber da muss Du schon beruflich das Handwerk des Münzreinigers ausüben.

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nephrurus
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Beitrag von nephrurus » Mo 02.11.09 18:36

man stelle sich nur vor, ein Pestkranker hatte damals die Münze in der Hand...

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areich
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Beitrag von areich » Mo 02.11.09 18:39

Dann sollte man Aurei sammeln, davon hatten die sicher nicht so viele.

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tilos
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Beitrag von tilos » Mo 02.11.09 18:44

Wenn man bedenkt, dass Malachitstäube so giftig sind (damit also auch die Kupfercarbonatstäube bei der mechan. Restaurierung), dass Malachit in Deutschland ohne besondere Schutzeinrichtungen nicht mehr verarbeitet werden darf (schneiden, schleifen, polieren), ist die Frage von ast126 durchaus berechtigt. Auch die Münzlegierungen enthalten oft (große) Mengen an Blei, Cadmium, Quecksilber ...

Gruß
Tilos

Theo
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Beitrag von Theo » Mo 02.11.09 21:32

nephrurus hat geschrieben:man stelle sich nur vor, ein Pestkranker hatte damals die Münze in der Hand...
Pest hält so lange doch nicht, ich meine die Pestbakterien.. :roll:

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nephrurus
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Beitrag von nephrurus » Mo 02.11.09 21:34

Theo hat geschrieben:
nephrurus hat geschrieben:man stelle sich nur vor, ein Pestkranker hatte damals die Münze in der Hand...
Pest hält so lange doch nicht, ich meine die Pestbakterien.. :roll:
ich bin mir da nicht sicher, die wenigen Leute , die ich kannte, sind alle tot...

Theo
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Beitrag von Theo » Mo 02.11.09 21:40

nephrurus hat geschrieben:
Theo hat geschrieben:
nephrurus hat geschrieben:man stelle sich nur vor, ein Pestkranker hatte damals die Münze in der Hand...
Pest hält so lange doch nicht, ich meine die Pestbakterien.. :roll:
ich bin mir da nicht sicher, die wenigen Leute , die ich kannte, sind alle tot...
Ja, ich kenne auch viele, die schon tot sind, Octavian, Titus, Trajanus.. :wink:


Sie kennen mich aber nicht..schade eigentlich.. :roll:

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Beitrag von Peter43 » Mo 02.11.09 22:57

Theo hat geschrieben:
nephrurus hat geschrieben:
Theo hat geschrieben: Pest hält so lange doch nicht, ich meine die Pestbakterien.. :roll:
ich bin mir da nicht sicher, die wenigen Leute , die ich kannte, sind alle tot...
Ja, ich kenne auch viele, die schon tot sind, Octavian, Titus, Trajanus.. :wink:


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Hallo Theo!

Du liest wohl nicht meine Beiträge? :(

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Beitrag von Peter43 » Mo 02.11.09 22:59

Peter43 hat geschrieben:
Theo hat geschrieben:
nephrurus hat geschrieben: ich bin mir da nicht sicher, die wenigen Leute , die ich kannte, sind alle tot...
Ja, ich kenne auch viele, die schon tot sind, Octavian, Titus, Trajanus.. :wink:


Sie kennen mich aber nicht..schade eigentlich.. :roll:
Hallo Theo!

Du liest wohl nicht meine Beiträge? :(

Jochen
Ich hatte den Link vergessen. Hier ist er: http://www.numismatikforum.de/ftopic33587.html

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Beitrag von quisquam » Mo 02.11.09 23:25

Hallo Peter43,

das Lesen einer Meinung heißt doch nicht, dass man dem Inhalt zustimmen und Folge leisten muss! Mich stören geschachtelte Zitate nicht sonderlich (zumindest nicht bis zu 3 Stück), und die Aussage, man wisse nicht worauf sich der zugehörige Kommentar bezieht halte ich sogar schlichtweg für falsch.

Grüße, Stefan

PS: Den ganzen obigen Salm abermals zu zitieren habe ich mir mühsam verkneifen müssen. :wink:
Eigentlich sammle ich nicht Münzen, sondern das Wissen darüber.

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Beitrag von Peter43 » Mo 02.11.09 23:36

Hallo quisquam!

Bisher habe ich immer keinen Kommentar zu einem Beitrag als Zustimmung gewertet. So halte ich es selbst z.B. bei Fragen nach Attributionen. Ist die Antwort meiner Meinung nach richtig, mische ich mich nicht ein und halte meinen Mund. Halte ich aber etwas für falsch, dann melde ich mich. Das finde ich ein ehrliches Verhalten. Aber etwas für falsch zu halten und sich zu sagen, laß ihn nur reden, das halte ich für ein unehrliches Verhalten.

Mit freundlichem Gruß
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Beitrag von Numis-Student » Mo 02.11.09 23:44

Hallo,
ich denke aber, man muss in diesem Fall unterscheiden zwischen numismatischen (oder sonstigen) Fakten (Die Münze ist von Commodus - Nein, von Hadrian) und persönlichen Ansichten (Ist es schön/sinnvoll/überflüssig/nervtötend..., dass Mehrfachzitate verwendet werden). Ich persönlich hatte mich davon eigentlich nicht angesprochen gefühlt, da ich (meiner eigenen Meinung nach) nicht unnötig viel zitiere. Weil es aber jetzt wieder zu einer solchen Diskussion kam, habe ich mal meine Ansicht der Dinge angehängt.
Schöne Grüße,
MR

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