Da kommt meine hier am 20.09.23 (Seite 19
Glückwunsch! Auch mit Blick auf die Provenienz!
AS
Moderator: Numis-Student
Letzteres stimmt leider mit ziemlicher Sicherheit. Zwar haben da die Experten im Detail unterschiedliche Meinungen. Aber der Konsens ist, dass untergewichtige Stücke (Standard in Athen waren 17,2 g) zu den weit verbreiteten zeitgenössischen Imitationen gehören. Zwar gehört die Münze nicht zu den Buttrey-Typen, die zu den wenigen klar belegten Imitationen gehören, aber der Stil ist aus meiner Sicht nicht ganz klassisch Athen zugehörig.Chandragupta hat geschrieben: ↑Do 05.02.26 23:11Ich bin dafür allerdings kein Spezialist, aber die sind m.E. zwar stilistisch ganz gut, definitiv zeitgenössisch, haben aber wohl die Stadt Athen nie gesehen ...![]()
Gefühlt kommen Prüfhiebe häufiger bei Tetradrachmen vor, die vom Stil oder Gewicht abweichen, aber ich kann das ohne Daten nicht mit Bestimmtheit sagen.PfälzerMünze hat geschrieben: ↑Fr 06.02.26 07:51Kann man denn davon ausgehen, dass der Prüfhieb mehrheitlich bei Münzen unterhalb des Attischen Standards von 17,2 Gramm vorkommt oder ist dies unabhängig davon?
Dass viele aus Ägypten stammen wird so vermutet (und es ist auch bewiesen, dass die Ptolemaier viele Münzen im Athener Stil für den eigenen Markt prägen ließen), aber viele kamen auch aus der Levante oder anderen Gebieten des persischen Reiches.PfälzerMünze hat geschrieben: ↑Fr 06.02.26 07:51Die meisten Imitationen sollen wohl aus Ägypten stammen, ist dies bei meiner Münze auch der Fall? Vom Stil wirkt diese doch strenger an dem Stil von Athen wie andere vergleichbare Stücke. Die Datierung des Händlers von 440-404 v. Chr wird sich dann wohl auch ehr in die 300er vor Chr. verschieben nehme ich an.
Die letzte Eulenschwemme, deren Ausläufer wir immer noch in aktuellen Auktionen sehen, stammt eher aus einem etwa 2017 aufgetauchten Hort, in dem sich angeblich 16.000 Athener Eulen befunden haben (siehe beispielsweise Lisa Kallet und John H. Kroll, "The Athenian Empire: Using Coins as Sources", Cambridge 2020, Appendix B, Nummer 45).Chandragupta hat geschrieben: ↑Do 05.02.26 18:46... Die stammt aus dem 2009-11 den Markt überschwemmt habenden Großfund. ...
Die Ptolemäer sind nach Ptolemaios benannt, einem der Generäle von Alexander III. Nach dessen Tod hat Ptolemaios Ägypten übernommen und die nach ihm benannte Dynastie gegründet (https://de.wikipedia.org/wiki/Ptolem%C3%A4er). Das war zeitlich also nach den hier diskutierten MünzenBraunschweiger hat geschrieben: ↑Fr 06.02.26 08:09... es ist auch bewiesen, dass die Ptolemaier viele Münzen im Athener Stil für den eigenen Markt prägen ließen ...
Das stimmt, da habe ich heute früh Mist geschrieben. Das war unter den letzten Pharaonen (28.-30. Dynastie) vor der 2. Eroberung durch Persien.Altamura2 hat geschrieben: ↑Fr 06.02.26 09:44Die Ptolemäer sind nach Ptolemaios benannt, einem der Generäle von Alexander III. Nach dessen Tod hat Ptolemaios Ägypten übernommen und die nach ihm benannte Dynastie gegründet (https://de.wikipedia.org/wiki/Ptolem%C3%A4er). Das war zeitlich also nach den hier diskutierten MünzenBraunschweiger hat geschrieben: ↑Fr 06.02.26 08:09... es ist auch bewiesen, dass die Ptolemaier viele Münzen im Athener Stil für den eigenen Markt prägen ließen ....
Die aber nicht die letzten warenBraunschweiger hat geschrieben: ↑Fr 06.02.26 14:06... Das war unter den letzten Pharaonen (28.-30. Dynastie) ...
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