Vielleicht kann mir in diesem Zusammenhang jemand die abgebildete Punze zuordnen? Ich lese im Kreis L / V, habe sie aber in den drei Links oben nicht gefunden ... oder habe ich sie übersehen? Danke vorab!
Natürlich nicht! Es gibt eine Monographie von Howgego über Countermarks. Aber selbst da sind nicht alle aufgeführt. Es ist ein riesiges Gebiet, auf dem uns noch viel Information fehlt.
könnte L V die Legio V Alaudae bezeichnen, die ab 51 v. Chr. in der Gallia Narbonnensis stationiert war?
Allerdings scheinen bis jetzt keine Gegenstempel dieser Legion bekannt zu sein.
Aber was könnte der Lituus bedeuten (ich nehme an, das ist einer)?
Vielleicht treffe ich am Dienstag den Autor der oben aufgeführten Website. Er ist Spezialist für Gegenstempel. Dann kann ich mal direkt fragen, ob er den Stempel kennt.
Im Howgego findet sich der Gegenstempel übrigens nicht.
Es ist dort unter Nr. 418 ein Ggst. "Lituus" auf Münzen dieses Typs aufgeführt, allerdings ohne Buchstaben und in anderer Ausrichtung.
an einen Legions-Gegenstempel habe ich mittlerweile nach Sichtung der o.a. Links auch schon gedacht, zumal (im mittleren Link) ein LVI mit Beizeichen "Keule des Herkules" gezeigt und erwähnt wird. Andere Legionen könnten andere Beizeichen verwendet haben, z.B. den Lituus. Das ist allerdings spekulativ. Auf das Ergebnis deines Gesprächs bin ich gespannt!
Ich möchte hier meine ungeklärten Punzen mit einem weiteren Stück fortsetzen. In diesem Fall kann ich nicht einmal die Münze zuordnen, auf die der Gegenstempel aufgebracht wurde. Metrische Daten des Stücks sind 20 mm, 4,37 g. Ich vermute eine Münzstätte im Osten.
Das Portrait nach rechts erinnert an Augustus. Der runde Gegenstempel scheint ebenfalls die Reste eines Portraits nach rechts im Profil zu zeigen. Das Revers zeigt ein Tier - Adler / Pfau / Greif? - nach links im Blattkranz, im Feld vor dem Schnabel möglicherweise eine Traube (?), darunter zwei Initialen O (?) und H. Das O kann möglicherweise ein griechisches TH sein, da im Zentrum Reste eines Punktes zu ahnen sind.
Wenn auch der Gegenstempel vielleicht nicht zu klären ist, würde ich mich über einen Hinweis zur Herkunft der Münze freuen.
Ein Münztyp, den ich mag, ist das Pentanummium (Justin I - Justinian I) aus Antiochia mit der Tyche im Schrein auf der Rückseite - einer der letzen...
Letzter Beitrag
man muss sich immer vor Augen halten, dass Dekas-Nummis Massenartikel waren. Die ausgeprägten werden wiesig gewesen sein. Zudem waren die dinger mehr...