Erhaltung und Wert römischer Großbronzen

Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

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antoninus1
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Beitrag von antoninus1 » Fr 25.07.08 21:43

Vorallem, wenn man bedenkt, dass der Uropa noch keinen Detektor zur Verfügung hatte 8O
Gruß,
antoninus1

Tinapatina
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Beitrag von Tinapatina » Fr 25.07.08 22:00

@ antoninus1
Vor allem wenn man bedenkt, daß dieser Acker ganz in der Nähe der alten Kaiserstadt TRIER liegt... und ich der Fraktion der "digs" definitiv nicht angehöre!!!!!!

@ helcaraxe: Der Acker wurde in den 80ern des 20.Jhd.(ohne mein Wissen!! ) leider verkauft
:cry: :evil:
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antoninus1
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Beitrag von antoninus1 » Fr 25.07.08 22:13

@tinapatina: Ich verstehe Deinen Satz auch ohne die ganzen Ausrufezeichen.

Aber worin liegt der Unterschied, eine Münze vom Acker aufzulesen und sie mit einem Detektor aus 10 bis 20cm Tiefe zu holen?
Vorallem, wenn man bedenkt, dass es ein Acker ist, der gewöhnlich regelmäßig bis in etwas größere Tiefe umgeackert wird.
Was man jetzt nicht mit dem Detektor holt, holt der Pflug nach oben, so dass man es danach auflesen könnte.
Gruß,
antoninus1

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Beitrag von Tinapatina » Sa 26.07.08 00:08

@ antoninus1 :EBEN DRUM.
Wie hoffentlich bekannt, gilt für den ganzen Regierungsbezirk Trier ein Grabungsschutzverbot.(Ohne multiple Ausrufezeichen) :D
Sollte es der Mühe nicht zu viel seín, so kannst Du möglicherweise ohne Zuhilfenahme technischer Hilfmittel mittels Prospektion Funde antiker Artefakte machen.
Zumindest war das vor 250 Jahren noch so möglich..

Mit leicht galligen Grüßen

Udo
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Beitrag von areich » Sa 26.07.08 09:19

Die Geschichte ist toll, schön daß die Münze an sich
auch sehr attraktiv ist. Es wäre nur halb so beeindruckend, wenn es ein abgenudelter Constantin wäre.

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harald
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Beitrag von harald » So 27.07.08 11:29

Wahrlich eine Münze mit Geschichte und persönlichem Bezug.

Bei diesem Hintergrund und dem durchaus ansprechendem Portrait hätte ich keine Probleme, mir dieses Stück in meine Sammlung zu legen.

Da meine Sammlung fast nur aus Fundstücken Besteht, gibt es darin weitaus schlechter erhaltene Exemplare.
Wenn die Münze entsprechend selten ist, und ich kein besseres Exemplar fand, blieb sie auch trotz schlechter Erhaltung als Beleg in meiner Sammlung.
Mein einziger Marciana Sesterz mit consecratio- Revers ist zum Beispiel weitaus schlechter erhalten.

Den ebenfalls selbst gefundenen Waffenhaufen Sesterzen des Marc Aurel habe ich bereits hier vorgestellt

http://www.numismatikforum.de/viewtopic ... s+aurelius

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helcaraxe
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Beitrag von helcaraxe » So 27.07.08 14:24

Zeig doch mal dem Marciana-Sesterz!

Passt Doch gut in diesen Thread hinein! :D
Viele Grüße
helcaraxe
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harald
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Beitrag von harald » So 27.07.08 15:56

Wie schon gesagt, ein erbärmlicher Zustand, aber zumindest ein Beleg in der Sammlung.

Gruß
Harald
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Beitrag von Chippi » So 27.07.08 16:07

So erbärmlich ist der Zustand gar nicht, die Legenden sind zwar nicht lesbar, aber die Motive sind eindeutig.

Gruß Chippi
Wurzel hat geschrieben:@ Chippi: Wirklich gute Arbeit! Hiermit wirst du zum Byzantiner ehrenhalber ernannt! ;-)
Münz-Goofy hat geschrieben: Hallo Chippi, wenn du... kannst, wirst Du zusätzlich zum "Ottomanen ehrenhalber" ernannt.

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Beitrag von helcaraxe » Mo 28.07.08 08:58

Und die meisten von uns wären sehr froh, überhaupt eine Münze von Marciana zu besitzen! :D

Vielen Dank fürs Zeigen!
Viele Grüße
helcaraxe
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