Reichsrömische Gegenstempel
Moderator: Homer J. Simpson
- Amenoteph
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Re: Reichsrömische Gegenstempel
Diese über unzählige Tavernentische geschlitterte Bronze benötigt bei der Bestimmung eines Gegenstempels eure geschätzte Meinung.
Ich lese hier: AVG / (T)I•C•A / ITCA
AVG und TI•C•A hatten wir schon auf den Münzen von Chippi und ELEKTRON. Ich lese den anderen Gegenstempel ITCA, seht ihr das auch so?
Ich lese hier: AVG / (T)I•C•A / ITCA
AVG und TI•C•A hatten wir schon auf den Münzen von Chippi und ELEKTRON. Ich lese den anderen Gegenstempel ITCA, seht ihr das auch so?
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ELEKTRON
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Re: Reichsrömische Gegenstempel
Nur noch zur Ergänzung zu dem Beitrag.
Ich habe aus dem Schrott-Lot noch ein paar "unterirdisch" abgewetzte Münzronden mit teilweise noch schemenhaft erkennbaren Gegenstempeln fotografiert. Vielleicht ist sogar noch etwas Interessantes bei den Bildern zu erkennen.
Gruß Elektron
Ich habe aus dem Schrott-Lot noch ein paar "unterirdisch" abgewetzte Münzronden mit teilweise noch schemenhaft erkennbaren Gegenstempeln fotografiert. Vielleicht ist sogar noch etwas Interessantes bei den Bildern zu erkennen.
Gruß Elektron
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Chippi
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Re: Reichsrömische Gegenstempel
Das vorletzte Bild zeigt wieder die TI•C•A Punze.
Gruß Chippi
Gruß Chippi
Wurzel hat geschrieben:@ Chippi: Wirklich gute Arbeit! Hiermit wirst du zum Byzantiner ehrenhalber ernannt! ;-)
Münz-Goofy hat geschrieben: Hallo Chippi, wenn du... kannst, wirst Du zusätzlich zum "Ottomanen ehrenhalber" ernannt.
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ELEKTRON
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Re: Reichsrömische Gegenstempel
.............und noch ein kaum erkennbarer As mit Gegenstempel im Schrottlot entdeckt. Es sind mehrere Gegenstempel auf der Aversseite und ein Gegenstempel auf der Reversseite zu erkennen. Von wem auch immer die Gegenstempel sein mögen und was sie darstellen ??
Gruß Elektron
Gruß Elektron
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Re: Reichsrömische Gegenstempel
Heute kann ich einen weiteren „TI.C.A - Gegenstempel“ zeigen:
Durchmesser: 24,48 mm
Gewicht: 6,68 Gramm
Viele Grüße
Lackland
Durchmesser: 24,48 mm
Gewicht: 6,68 Gramm
Viele Grüße
Lackland
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„Nach dem Spiel kommen König und Bauer in dieselbe Schachtel.“
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Re: Reichsrömische Gegenstempel
Schönes Thema 
Einen Hälbling mit 3 Gegenstempeln muss man auch erstmal finden, eben bei MA Shops ergattert:
Nemausus As mit 2 x Rad und einmal IMP.
Diese Kombination ist ganz typisch für den Niederhein (Xanten, Nimwegen) und auch für das Lippegebiet (Oberaden)
Zeitlich gehören sie in die ganz frühe Okkupationsphase unter Drusus und Tiberius.
VG
Quinctilius
Einen Hälbling mit 3 Gegenstempeln muss man auch erstmal finden, eben bei MA Shops ergattert:
Nemausus As mit 2 x Rad und einmal IMP.
Diese Kombination ist ganz typisch für den Niederhein (Xanten, Nimwegen) und auch für das Lippegebiet (Oberaden)
Zeitlich gehören sie in die ganz frühe Okkupationsphase unter Drusus und Tiberius.
VG
Quinctilius
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Münzen sind Zeitzeugen, nicht nur Objekte.
- quinctilius
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Re: Reichsrömische Gegenstempel
Hier noch ein paar Stücke aus meiner Sammlung:
Oben zwei mal VAR auf Lugdunum I As, unten zwei mal CAESAR in Ligatur auf Münzmeister As.
Über den Varus Gegenstempel muss man nichts mehr schreiben, praktisch der König der Gegenstempel.
CAESAR in Ligatur wird von Berger und Werz Germanicus zugeschrieben - nicht ganz unumstritten: Manche vermuten Tiberius dahinter. Darüber dass der Gegenstempel frühtiberisch ist, besteht hingegen Einigkeit. Münzmeister Asse kamen erst zu dieser Zeit massenhaft an den Rhein. Ich bin Anhänger der Germanicus These: Am Oberrhein gibt es TIBIMP bzw TIBAUG Gegenstempel. Es ist erklärungsbedürftig, warum am Niederhein dann Tiberius nicht in den Gegenstempeln genannt wird.
Gegenstempel sind als Sammelgebiet eher exotisch. Man bekommt nicht grad viel fürs Auge. Siehe z.B. das Nemausus Stück oben. Dennoch: Sie lassen sich oft ganz bestimmten Zeithorizonten oder sogar Personen zuordnen. Bedenkt man, dass römische Soldaten Kupfergeld auf dem Marsch dabei hatten - belegt durch die zahlreichen Funde aus rechtsrheinischen Lagern und aus Kalkriese- werden sie einiges „erlebt“ haben - wenn sie reden könnten…
VG
Quinctilius
Oben zwei mal VAR auf Lugdunum I As, unten zwei mal CAESAR in Ligatur auf Münzmeister As.
Über den Varus Gegenstempel muss man nichts mehr schreiben, praktisch der König der Gegenstempel.
CAESAR in Ligatur wird von Berger und Werz Germanicus zugeschrieben - nicht ganz unumstritten: Manche vermuten Tiberius dahinter. Darüber dass der Gegenstempel frühtiberisch ist, besteht hingegen Einigkeit. Münzmeister Asse kamen erst zu dieser Zeit massenhaft an den Rhein. Ich bin Anhänger der Germanicus These: Am Oberrhein gibt es TIBIMP bzw TIBAUG Gegenstempel. Es ist erklärungsbedürftig, warum am Niederhein dann Tiberius nicht in den Gegenstempeln genannt wird.
Gegenstempel sind als Sammelgebiet eher exotisch. Man bekommt nicht grad viel fürs Auge. Siehe z.B. das Nemausus Stück oben. Dennoch: Sie lassen sich oft ganz bestimmten Zeithorizonten oder sogar Personen zuordnen. Bedenkt man, dass römische Soldaten Kupfergeld auf dem Marsch dabei hatten - belegt durch die zahlreichen Funde aus rechtsrheinischen Lagern und aus Kalkriese- werden sie einiges „erlebt“ haben - wenn sie reden könnten…
VG
Quinctilius
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Münzen sind Zeitzeugen, nicht nur Objekte.
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