das historische Berlin um die Jahrhundertwende im Bild
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das historische Berlin um die Jahrhundertwende im Bild
Berlin um die Jahrhundertwende
Hallo zusammen!
Den meisten von uns reicht es ja nicht Münzen und Medaillen zu sammeln, nein wir „ärgern“ unsere Frauen damit, das wir alles was nach Geschichte riecht sammeln müssen.
Ich möchte Euch die nächsten Wochen auf eine Reise durch das alte Berlin mitnehmen, mit einer Architektur, die teilweise heute nicht mehr vorhanden ist, aber die Geschichte der deutschen Münzen mitgeprägt hat und sei es nur mit der „Hülle“, dem Berliner Münzkabinett im Bode Museum, untergebracht auf der Museumsinsel und damals unter dem Namen Kaiser Friedrich Museum bekannt.
Erbaut von 1898 bis 1904 von Ernst Ihne im Stil des Neobarock.
Das im Vordergrund stehend, errichtete Reiterstandbild von Kaiser Friedrich III. wurde zu DDR Zeiten abgerissen.
Hallo zusammen!
Den meisten von uns reicht es ja nicht Münzen und Medaillen zu sammeln, nein wir „ärgern“ unsere Frauen damit, das wir alles was nach Geschichte riecht sammeln müssen.
Ich möchte Euch die nächsten Wochen auf eine Reise durch das alte Berlin mitnehmen, mit einer Architektur, die teilweise heute nicht mehr vorhanden ist, aber die Geschichte der deutschen Münzen mitgeprägt hat und sei es nur mit der „Hülle“, dem Berliner Münzkabinett im Bode Museum, untergebracht auf der Museumsinsel und damals unter dem Namen Kaiser Friedrich Museum bekannt.
Erbaut von 1898 bis 1904 von Ernst Ihne im Stil des Neobarock.
Das im Vordergrund stehend, errichtete Reiterstandbild von Kaiser Friedrich III. wurde zu DDR Zeiten abgerissen.
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- Atalaya (So 19.04.26 14:59) • Lackland (So 19.04.26 17:37) • Lucius Aelius (Di 21.04.26 21:47)
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Re: das historische Berlin um die Jahrhundertwende im Bild
Schönes Thema! Ich freue mich darauf.
Wurde das Reiterstandbild irgendwo eingelagert? Oder wurde es eingeschmolzen???
LG Ulrich
Wurde das Reiterstandbild irgendwo eingelagert? Oder wurde es eingeschmolzen???
LG Ulrich
„Nach dem Spiel kommen König und Bauer in dieselbe Schachtel.“
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Chippi
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Re: das historische Berlin um die Jahrhundertwende im Bild
Stimmt, irgendwo sollte ich noch eine Karte der Weltausstellung 1896 in Berlin haben.
Gruß Chippi
Gruß Chippi
Wurzel hat geschrieben:@ Chippi: Wirklich gute Arbeit! Hiermit wirst du zum Byzantiner ehrenhalber ernannt! ;-)
Münz-Goofy hat geschrieben: Hallo Chippi, wenn du... kannst, wirst Du zusätzlich zum "Ottomanen ehrenhalber" ernannt.
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Re: das historische Berlin um die Jahrhundertwende im Bild
Hallo Ullrich!
Diese Frage kann ich nach meinem Wissensstand leider nicht beantworten, nach meiner persönlichen Erfahrung mit dem System der DDR kann ich aber sagen, das es vernichtet wurde.
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Re: das historische Berlin um die Jahrhundertwende im Bild
Ich habe etwas recherchiert. Das Standbild wurde tatsächlich 1951 eingeschmolzen:Pfennig 47,5 hat geschrieben: ↑So 19.04.26 20:04Hallo Ullrich!
Diese Frage kann ich nach meinem Wissensstand leider nicht beantworten, nach meiner persönlichen Erfahrung mit dem System der DDR kann ich aber sagen, das es vernichtet wurde.
https://de.wikipedia.org/wiki/Reitersta ... st%C3%B6rt.
Hier ein Modell:
https://smb.museum-digital.de/object/273947
Zuletzt geändert von Lackland am Mo 20.04.26 11:08, insgesamt 1-mal geändert.
„Nach dem Spiel kommen König und Bauer in dieselbe Schachtel.“
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Altamura2
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Re: das historische Berlin um die Jahrhundertwende im Bild
Der Link führt jetzt aber etwas in die Irre. Das Reiterstandbild vor dem jetzigen Bode-Museum stammte nicht von Louis Tuaillon, wie der Link suggeriert, sondern von Rudolf Maison: https://de.wikipedia.org/wiki/Reitersta ... drichs_III.Lackland hat geschrieben: ↑So 19.04.26 20:25...
Ich habe etwas recherchiert. Das Standbild wurde tatsächlich 1951 eingeschmolzen!
https://smb.museum-digital.de/object/273947
...
Gruß
Altamura
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Re: das historische Berlin um die Jahrhundertwende im Bild
Danke für den Hinweis! Ich hatte den falschen Link eingefügt. Ist nun korrigiert.Altamura2 hat geschrieben: ↑Mo 20.04.26 09:08Der Link führt jetzt aber etwas in die Irre. Das Reiterstandbild vor dem jetzigen Bode-Museum stammte nicht von Louis Tuaillon, wie der Link suggeriert, sondern von Rudolf Maison: https://de.wikipedia.org/wiki/Reitersta ... drichs_III.Lackland hat geschrieben: ↑So 19.04.26 20:25...
Ich habe etwas recherchiert. Das Standbild wurde tatsächlich 1951 eingeschmolzen!
https://smb.museum-digital.de/object/273947
...
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Lackland
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Re: das historische Berlin um die Jahrhundertwende im Bild
Da legst du den Finger in die WundePfennig 47,5 hat geschrieben: ↑So 19.04.26 13:45
Den meisten von uns reicht es ja nicht Münzen und Medaillen zu sammeln, nein wir „ärgern“ unsere Frauen damit, das wir alles was nach Geschichte riecht sammeln müssen.
Das Bild deines Beitrages brachte mir schlagartig eine DDR-Postkarte (1990 postalisch gelaufen) in Erinnerung, wo der Photograph fast an der gleichen Stelle stand
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Gruss
Lucius Aelius
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Re: das historische Berlin um die Jahrhundertwende im Bild
Königliches Schloß und Lustgarten
Der Lustgarten hatte eine Fläche von zwei Hektar und wurde 1573 auf Anweisung von Kurfürst Johann Georg als Küchengarten angelegt. Das im Hintergrund liegende Königliche Schloß war seit etwa 1443 Wohn- und Arbeitsschloß der Brandenburger Kurfürsten sowie der späteren Könige und Kaiser von Preußen.
Das im Mittelpunk stehende Reiterstandbild, Friedrich Wilhelm III. wurde von 1863-1876 vom Bildhauer Albert Wolff errichtet, die Wasserschale aus Granit im vordergrund entstand 1834.
1888 wurde der Schloßbrunnen ergänzt und der Schloßplatz umgestaltet.
1950 wurde der Komplex von der DDR gesprengt und abgetragen.
Der Lustgarten hatte eine Fläche von zwei Hektar und wurde 1573 auf Anweisung von Kurfürst Johann Georg als Küchengarten angelegt. Das im Hintergrund liegende Königliche Schloß war seit etwa 1443 Wohn- und Arbeitsschloß der Brandenburger Kurfürsten sowie der späteren Könige und Kaiser von Preußen.
Das im Mittelpunk stehende Reiterstandbild, Friedrich Wilhelm III. wurde von 1863-1876 vom Bildhauer Albert Wolff errichtet, die Wasserschale aus Granit im vordergrund entstand 1834.
1888 wurde der Schloßbrunnen ergänzt und der Schloßplatz umgestaltet.
1950 wurde der Komplex von der DDR gesprengt und abgetragen.
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Re: das historische Berlin um die Jahrhundertwende im Bild
Das Rote Rathaus
Das Rote Rathaus wurde im Auftrag des Magistrats von Berlin unter Leitung des Architekten, Hermann Friedrich Waesemann von 1861 – 1871 errichtet.
Die Grundfläche des Komplexes beträgt 8720 m², sowie eine Höhe von 27 m, der Turm erreicht die Marke von 94 m. Der Name Rotes Rathaus ist abgeleitet von der Roten Farbe der Ziegelsteine.
Der Bau grenzte an den Lustgarten und dem Königlichen Schloß, welche beide in den 50 Jahren des letzten Jahrhunderts (1950) durch die DDR abgerissen wurden, auf der Freifläche entstand der Fernsehturm, sowie die Rathauspassage, später wurde der Palast der Republik noch eingefügt.
Ein Gebäude mit einer interessanten Gestaltung und Geschichte. Hintergrundinformationen im Link:
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Rotes_Rathaus
Das Rote Rathaus wurde im Auftrag des Magistrats von Berlin unter Leitung des Architekten, Hermann Friedrich Waesemann von 1861 – 1871 errichtet.
Die Grundfläche des Komplexes beträgt 8720 m², sowie eine Höhe von 27 m, der Turm erreicht die Marke von 94 m. Der Name Rotes Rathaus ist abgeleitet von der Roten Farbe der Ziegelsteine.
Der Bau grenzte an den Lustgarten und dem Königlichen Schloß, welche beide in den 50 Jahren des letzten Jahrhunderts (1950) durch die DDR abgerissen wurden, auf der Freifläche entstand der Fernsehturm, sowie die Rathauspassage, später wurde der Palast der Republik noch eingefügt.
Ein Gebäude mit einer interessanten Gestaltung und Geschichte. Hintergrundinformationen im Link:
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Rotes_Rathaus
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Re: das historische Berlin um die Jahrhundertwende im Bild
Königliches Schauspielhaus
Das Königliche Schauspielhaus wurde von 1818 bis 1821 nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel, im Auftrag von Friedrich Wilhelm III. erbaut.
Grund dafür war der Brand des „alten“ Königlichen Schauspielhauses vom 29. Juni 1817.
Schinkel hatte mehrere Auflagen zu erfüllen, z.B. alle widerverwendbaren Bauteile wie die Säulen, das Fundament sowie das Mauerwerk.
Des weiteren wurde der Zuschauerraum von 2000 Plätzen, auf 1200 reduziert, um Umkleiden, Proberäume, Werkstatt, Garderobe und Magazine unterzubringen.
Eine weitere Auflage war der Brandschutz mit Wasserreservoirs, Wasserhebetechnik, sichere Feuerstellen für Heizung der großen Säle und der Einbau einer Gastronomie, um die laufenden Kosten für das Gebäude zu entlasten.
Im 2. Weltkrieg brannte das Königliche Schauspielhaus erneut ab und wurde 1976 bis 1984 wieder aufgebaut.
Die Geschichte dieses Gebäudes ist natürlich sehr viel umfangreicher und hoch interessant, wer mehr dazu Lesen möchte, hier ein Ling dazu.
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Schauspielhaus_(Berlin)
Das Königliche Schauspielhaus wurde von 1818 bis 1821 nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel, im Auftrag von Friedrich Wilhelm III. erbaut.
Grund dafür war der Brand des „alten“ Königlichen Schauspielhauses vom 29. Juni 1817.
Schinkel hatte mehrere Auflagen zu erfüllen, z.B. alle widerverwendbaren Bauteile wie die Säulen, das Fundament sowie das Mauerwerk.
Des weiteren wurde der Zuschauerraum von 2000 Plätzen, auf 1200 reduziert, um Umkleiden, Proberäume, Werkstatt, Garderobe und Magazine unterzubringen.
Eine weitere Auflage war der Brandschutz mit Wasserreservoirs, Wasserhebetechnik, sichere Feuerstellen für Heizung der großen Säle und der Einbau einer Gastronomie, um die laufenden Kosten für das Gebäude zu entlasten.
Im 2. Weltkrieg brannte das Königliche Schauspielhaus erneut ab und wurde 1976 bis 1984 wieder aufgebaut.
Die Geschichte dieses Gebäudes ist natürlich sehr viel umfangreicher und hoch interessant, wer mehr dazu Lesen möchte, hier ein Ling dazu.
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Schauspielhaus_(Berlin)
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Re: das historische Berlin um die Jahrhundertwende im Bild
Königliches Museum
Das Königliche Museum, auch unter Altes Museum und Neues Museum bekannt ist Teil der Museumsinsel in Berlin. Gebaut wurde es im Auftrag von König Wilhelm III., durch den Architekten Friedrich Schinkel von 1825 – 1830 im Stil des Klassizismus.
Im Zuge der Gesellschaftlichen Entwicklung und dem erstarken des Bürgertum, gepaart mit dem Gedanken von Friedrich Wilhelm III. der allgemeinen Bildung nach Humboldt, sowie der Idee dem Volk die Kunstsammlungen zugänglich zu machen, wurden Überlegungen und Möglichkeiten abgewogen, und in diese wurden der Marstall und die Kunstakademie unter den Linden einbezogen.
Auf Grund des Neuerwerbes von 1815, einen Teil Sammlung der Adelsfamilie Giustiniani, im Umfang von 158 Bildern, sowie dem Erwerb der Sammlung von Edward Solly, die 3000 Bilder umfasste, viel die Entscheidung eines Neubaus, dem Königlichen Museum!
Schinkel, setzte das Königliche Museum in sein Bauensemble rund um den Lustgarten ein, das Stadtschloß der Hohenzollern im Süden, das Militär repräsentierende Zeughaus im Westen und den alten Dom im Osten. Um den Kreis zu schließen erfolgte der Abschluß mit dem Königlichen Museum im Norden.
1941 und 1943 wurde das Museum durch Sprengbomben getroffen, am 8. Mai 1945 brannte das Museum nach einer Explosion vollständig aus.
Von 1951 – 1966 wurde das Königliche Museum als erstes und Originalgetreu wieder aufgebaut.
Mehr dazu:
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Altes_Museum
Das Königliche Museum, auch unter Altes Museum und Neues Museum bekannt ist Teil der Museumsinsel in Berlin. Gebaut wurde es im Auftrag von König Wilhelm III., durch den Architekten Friedrich Schinkel von 1825 – 1830 im Stil des Klassizismus.
Im Zuge der Gesellschaftlichen Entwicklung und dem erstarken des Bürgertum, gepaart mit dem Gedanken von Friedrich Wilhelm III. der allgemeinen Bildung nach Humboldt, sowie der Idee dem Volk die Kunstsammlungen zugänglich zu machen, wurden Überlegungen und Möglichkeiten abgewogen, und in diese wurden der Marstall und die Kunstakademie unter den Linden einbezogen.
Auf Grund des Neuerwerbes von 1815, einen Teil Sammlung der Adelsfamilie Giustiniani, im Umfang von 158 Bildern, sowie dem Erwerb der Sammlung von Edward Solly, die 3000 Bilder umfasste, viel die Entscheidung eines Neubaus, dem Königlichen Museum!
Schinkel, setzte das Königliche Museum in sein Bauensemble rund um den Lustgarten ein, das Stadtschloß der Hohenzollern im Süden, das Militär repräsentierende Zeughaus im Westen und den alten Dom im Osten. Um den Kreis zu schließen erfolgte der Abschluß mit dem Königlichen Museum im Norden.
1941 und 1943 wurde das Museum durch Sprengbomben getroffen, am 8. Mai 1945 brannte das Museum nach einer Explosion vollständig aus.
Von 1951 – 1966 wurde das Königliche Museum als erstes und Originalgetreu wieder aufgebaut.
Mehr dazu:
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Altes_Museum
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Re: das historische Berlin um die Jahrhundertwende im Bild
Königliche National Galerie
Die Königliche National Galerie oder auch alte Galerie genannt gehört ebenfalls zum Ensemble auf der Museumsinsel. In Auftrag gegeben von Friedrich Wilhelm IV. erfolgte ab 1862 die Planung durch Friedrich August Stüler, während die Ausführung der Arbeiten durch Johann Heinrich Strack übernommen wurden, der den Bau bis 1876 abschloß.
Auf der Freitreppe befindet sich das Reiterstandbild von Friedrich Wilhelm IV., von Alexander Calandrelli geschaffen.
Auch bei diesem Bau half der Erwerb, dieses mal durch eine Schenkung zur schnellstmöglichen Umsetzung der 20 Jahre alten Ideen zum Bau der Galerie.
1861 starb der Banker Joachim Heinrich Wilhelm Wagener, er hatte bereits 1859 testamentarisch die Schenkung seiner Bildersammlung an König Wilhelm I. verfügt, mit der bitte, diese Sammlung geschlossen allen Künstlern und Kunst interessierten zugänglich zu machen.
König Wilhelm I. nahm das Erbe an und und ließ die Königliche National Galerie wie von Friedrich Wilhelm IV. in Auftrag gegeben errichten.
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Alte_Nationalgalerie
Die Königliche National Galerie oder auch alte Galerie genannt gehört ebenfalls zum Ensemble auf der Museumsinsel. In Auftrag gegeben von Friedrich Wilhelm IV. erfolgte ab 1862 die Planung durch Friedrich August Stüler, während die Ausführung der Arbeiten durch Johann Heinrich Strack übernommen wurden, der den Bau bis 1876 abschloß.
Auf der Freitreppe befindet sich das Reiterstandbild von Friedrich Wilhelm IV., von Alexander Calandrelli geschaffen.
Auch bei diesem Bau half der Erwerb, dieses mal durch eine Schenkung zur schnellstmöglichen Umsetzung der 20 Jahre alten Ideen zum Bau der Galerie.
1861 starb der Banker Joachim Heinrich Wilhelm Wagener, er hatte bereits 1859 testamentarisch die Schenkung seiner Bildersammlung an König Wilhelm I. verfügt, mit der bitte, diese Sammlung geschlossen allen Künstlern und Kunst interessierten zugänglich zu machen.
König Wilhelm I. nahm das Erbe an und und ließ die Königliche National Galerie wie von Friedrich Wilhelm IV. in Auftrag gegeben errichten.
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Alte_Nationalgalerie
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- Lackland (Mo 27.04.26 21:20) • Chippi (Di 28.04.26 04:31) • Lucius Aelius (Do 30.04.26 22:08)
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Re: das historische Berlin um die Jahrhundertwende im Bild
Der Berliner Dom
Der Berliner Dom (offiziell: Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin), gehört ebenfalls zum Lustgarten Ensemble der Museumsinsel und ist die größte Evangelische Kirche in Deutschland, die für Gottesdienste, Festakte, Konzerte und andere Veranstaltungen genutzt wird.
Die Kirche wurde von Wilhelm II. In Auftrag gegeben und nach einem Entwurf von Julius Rauschdorff 1894 – 1905 errichtet.
Die Maße des Dom waren mit 114 Meter länge, 73 Meter breite und 114 Metern höhe ein imposantes Bauwerk, das 2100 Sitzplätze bot, auf 6270 Quadratmetern und gleichzeitig mit eines der wichtigsten dynastischen Grabstätte mit der Hohenzollerngruft ausgestattet war, in der unter anderen auch Friedrich III. (1905) einen Sarkophag erhielt.
In den Kriegsjahren 1944 und 1945 wurde der Berliner Dom stark beschädigt und durch den Einsturz einer Kuppel Laterne bedingt folgten Wetterschäden. In den wirren der Nachkriegsjahre wurden Pfeifen der Orgel entwendet, sowie weitere Schäden durch unsachgemäßen Ausbau von Metallen angerichtet.
1975 beschloß die DDR den Wiederaufbau des Dom, allerdings nicht Originalgetreu, sondern in einer abgespeckten Variante um die Sozialistischen Bauten, wie den Palast der Republik, nicht in den Hintergrund zu schieben.
Die Sanierung des Dom zu Berlin hatte seinen Preis, die länge des Dom wurde auf 90 Meter länge und 98 Meter höhe verkleinert, so das nur noch 1390 Sitzplätze zur Verfügung standen.
Kuppel und Fassade wurde schlichter aufgebaut, die Hohenzollerngruft wurde verkleinert.
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Dom
Der Berliner Dom (offiziell: Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin), gehört ebenfalls zum Lustgarten Ensemble der Museumsinsel und ist die größte Evangelische Kirche in Deutschland, die für Gottesdienste, Festakte, Konzerte und andere Veranstaltungen genutzt wird.
Die Kirche wurde von Wilhelm II. In Auftrag gegeben und nach einem Entwurf von Julius Rauschdorff 1894 – 1905 errichtet.
Die Maße des Dom waren mit 114 Meter länge, 73 Meter breite und 114 Metern höhe ein imposantes Bauwerk, das 2100 Sitzplätze bot, auf 6270 Quadratmetern und gleichzeitig mit eines der wichtigsten dynastischen Grabstätte mit der Hohenzollerngruft ausgestattet war, in der unter anderen auch Friedrich III. (1905) einen Sarkophag erhielt.
In den Kriegsjahren 1944 und 1945 wurde der Berliner Dom stark beschädigt und durch den Einsturz einer Kuppel Laterne bedingt folgten Wetterschäden. In den wirren der Nachkriegsjahre wurden Pfeifen der Orgel entwendet, sowie weitere Schäden durch unsachgemäßen Ausbau von Metallen angerichtet.
1975 beschloß die DDR den Wiederaufbau des Dom, allerdings nicht Originalgetreu, sondern in einer abgespeckten Variante um die Sozialistischen Bauten, wie den Palast der Republik, nicht in den Hintergrund zu schieben.
Die Sanierung des Dom zu Berlin hatte seinen Preis, die länge des Dom wurde auf 90 Meter länge und 98 Meter höhe verkleinert, so das nur noch 1390 Sitzplätze zur Verfügung standen.
Kuppel und Fassade wurde schlichter aufgebaut, die Hohenzollerngruft wurde verkleinert.
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Dom
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- Lucius Aelius (Do 30.04.26 22:08)
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Re: das historische Berlin um die Jahrhundertwende im Bild
Zeughaus – Ruhmeshalle Berlin
1667 verfügte Kurfürst Friedrich Wilhelm in seinem politischen Testament, das ein schönes Zeughaus angelegt werden muß. Der französische Hofbaumeister, Nicolas-Francois Blondel, wurde mit der Anfertigung eines Entwurfs beauftragt, den er 1685 einreichte.
Ein passender Standort wurde festgelegt, auf Grund von Geldmangel erfolgte der Baubeginn mit der Grundsteinlegung am 28. Mai 1695 unter Kurfürst Friedrich Wilhelm III. Unter den Linden.
Auf Grund der militärischen Erfolge der brandenburgischen-Preußischen Armee, fiel die Entscheidung Berlin zur Residenzstadt mit Repräsentativen Gebäuden zu schmücken.
Johann Arnold Nering begann den Bau, Martin Grünberg übernahm 1695 und gab die Leitung wegen Überlastung 1698 an Andreas Schlüter weiter.
Vollendet wurde der Bau erst unter Friedrich Wilhelm I. (Soldatenkönig) 1730.
Friedrich Wilhelm II. ließ das Zeughaus 1877 und 1880 zur Ruhmeshalle der brandenburgisch-Preußischen Armee umbauen.
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Zeughaus_(Berlin)
Quelle Ruhmeshalle:
https://www.dhm.de/archiv/magazine/zeug ... halle.html
1667 verfügte Kurfürst Friedrich Wilhelm in seinem politischen Testament, das ein schönes Zeughaus angelegt werden muß. Der französische Hofbaumeister, Nicolas-Francois Blondel, wurde mit der Anfertigung eines Entwurfs beauftragt, den er 1685 einreichte.
Ein passender Standort wurde festgelegt, auf Grund von Geldmangel erfolgte der Baubeginn mit der Grundsteinlegung am 28. Mai 1695 unter Kurfürst Friedrich Wilhelm III. Unter den Linden.
Auf Grund der militärischen Erfolge der brandenburgischen-Preußischen Armee, fiel die Entscheidung Berlin zur Residenzstadt mit Repräsentativen Gebäuden zu schmücken.
Johann Arnold Nering begann den Bau, Martin Grünberg übernahm 1695 und gab die Leitung wegen Überlastung 1698 an Andreas Schlüter weiter.
Vollendet wurde der Bau erst unter Friedrich Wilhelm I. (Soldatenkönig) 1730.
Friedrich Wilhelm II. ließ das Zeughaus 1877 und 1880 zur Ruhmeshalle der brandenburgisch-Preußischen Armee umbauen.
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Zeughaus_(Berlin)
Quelle Ruhmeshalle:
https://www.dhm.de/archiv/magazine/zeug ... halle.html
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