Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

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Timestheus
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Re: Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Beitrag von Timestheus » Di 11.01.22 17:42

antoninus1 hat geschrieben:
Di 11.01.22 17:38
Ich komme bei Goldberg mit den Startpreisen nicht klar. Auf Biddr sind andere angegeben als auf der Goldberg-Seite. Und bei manchen Münzen heißt es auf einmal, "Reserve not yet met", wovon auf biddr auch nicht die Rede ist.
Siehe oben - ich auch nicht. Ist wenn Du auf der Webseite von denen bietest genauso. Ich habe eine Münze da ist der Mindestpreis 300 USD, ich habe 310 USD geboten und mir wird angezeigt, dass ich den Mindestpreis erreicht habe - aber die "Reserve" nicht. Und ich die Münze daher trotzdem nicht bekomme. Da bin ich wohl noch zu arg Novize um die Logik zu verstehen - was zum Henker ist die Reserve die ich auch noch erreichen müsste um den Zuschlag zu bekommen?
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Re: Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Beitrag von jschmit » Di 11.01.22 17:50

Ich gehe davon aus, dass man intern auf einige einen Mindestpreis festgelegt hat. Ähnlich wie bei Catawiki. Man könnte natürlich da starten aber so schreckt es weniger Leute ab.
Grüße,

Joel

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Re: Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Beitrag von jschmit » Di 11.01.22 17:52

Bei CGB schau ich gar nicht mehr rein. Ich frage mich manchmal wie die so hohe Gebote reinbekommen bei Allerweltsmünzen.
Grüße,

Joel

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Re: Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Beitrag von klausklage » Di 11.01.22 17:53

Das ist ein verdeckter Mindestpreis. Auf der amerikanischen eBay-Seite gibt es das auch. Die Idee ist, dass der Käufer erst einmal mit zu niedrigen offenen Mindestpreisen zum Mitbieten animiert wird. Dann sagt man ihm, sein Gebot sei doch noch nicht hoch genug, er müsse schon noch mehr bieten, bevor es zählt, aber wieviel mehr sagt man ihm nicht.
Ich mache bei sowas grundsätzlich nicht mit, der reserve-Preis liegt erfahrungsgemäß sowieso über dem, was ich zahlen würde.
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Re: Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Beitrag von Homer J. Simpson » Di 11.01.22 18:43

Das ist Dummenfang; wer mir nicht sagt, was er haben will, der kann mich mal.
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Re: Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Beitrag von Timestheus » Di 11.01.22 18:44

klausklage hat geschrieben:
Di 11.01.22 17:53
Das ist ein verdeckter Mindestpreis.
Ah ok, Danke - interessant. Dann gibt es ein Mindestgebot, einen verdeckten Mindestpreis und dann das echte letzte Gebot am Ende das die Bieter geben. Das mit dem verdeckten Mindestpreis ist ja dämlich. Da denkt man ok den sichtbaren Mindestpreis gehe ich noch mit - erreicht aber den verdeckten Mindestpreis nicht. Ganz toll.
klausklage hat geschrieben:
Di 11.01.22 17:53
Ich mache bei sowas grundsätzlich nicht mit, der reserve-Preis liegt erfahrungsgemäß sowieso über dem, was ich zahlen würde.
Ist jetzt aktuell auch nur bei Goldberg diese Woche. Die Heritage Leute haben sowas in dieser Woche nicht. Da ging es bei 1 USD los. Ok - inzwischen sind die Vorgebote auch hoch geschossen und daher ist 1 USD ein Witz. Aber es gab keinen Mindestpreis.

Ich habe bei Goldberg und Heritage meine Schmerzgrenze eingegeben - ich werde morgen um 01 Uhr eh schlafen denke ich und live keinen Dollar mehr bieten als mein abgegebenes Vorgebot. Entweder habe ich Glück oder halt auch nicht.
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Re: Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Beitrag von Timestheus » Di 11.01.22 18:53

Bildschirmfoto 2022-01-11 um 18.47.17.jpg

Für stille Mitlesen die sich darunter vielleicht nichts gleich direkt vorstellen können. So schaut das aus.

Start- bzw. Mindestpreis: 499 USD
Geboten: 500 USD von mir
Ziel: 700 USD

Aber wie man sieht würde ich - obwohl ich aktuell der Höchstbietender bin UND den Startpreis eigentlich überboten - die Münze nicht bekommen. Weil der versteckte Mindestpreis nicht erreicht ist. Nur wo ist der? Wenn der Startpreis schon 500 USD ist und das Ziel 700 USD - sind nur noch 200 USD Luft... also wenn ich jetzt für den versteckten Mindestpreis 600 oder 700 USD bieten müsste... dann sind bei so einem Auktionshaus mal "Schnäppchen" gar nicht möglich. Weil der versteckte Mindestpreis ganz nah am oberen Schätzpreis ist.

Dann kann das Auktionshaus sich eine Auktion ehrlich gesagt auch sparen im Sinne der Interessenten.
Dann sagt einfach - wir hätten gerne 700 USD - aber die Interessenten können Preisvorschläge machen.

Das wäre sinnvoller als so eine "Pseudo Auktion".
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Re: Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Beitrag von Numis-Student » Di 11.01.22 19:38

Ich würde die 700 $ nicht als "Ziel" bezeichnen, sondern als Schätzpreis. Die Auktionatoren erwarten also wohl, dass die Münze in etwa 700 $ erreichen wird. Der tatsächliche Zuschlag kann dann bei 600, 640 oder 780 $ erfolgen.
Das Limit kann natürlich jetzt bei 600, 700 oder 750 $ liegen :?

Wir versuchen zB eigentlich immer, wenn ein Einbringer bestimmte Preisvorstellungen hat, eher mit ihm so zu reden, dass ein höherer, aber noch vernünftiger Startpreis angesetzt wird und er eher auf das Limit verzichtet.

Für manche Auktionshäuser ist das natürlich nettes Zubrot: 400€ Startpreis, 1000 Limit... Limit wird nicht erreicht, Einbringer zahlt dafür dann die (prozentual berechnete) Limitgebühr. :wink:

Wir haben lieber Preise, wo jeder Kunde weiss, ohne Gegenbieter kann er auch Münzen zum Rufpreis bekommen.
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Re: Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Beitrag von Timestheus » Di 11.01.22 19:45

Numis-Student hat geschrieben:
Di 11.01.22 19:38
Das Limit kann natürlich jetzt bei 600, 700 oder 750 $ liegen
Aber was macht das einen Sinn "zwei" Limits einzuführen - ein sichtbare und ein unsichtbares.

Münze A
Mindestpreis: 500 Euro

Ich biete 300 Euro = Meldung ich habe den Mindestpreis nicht erreicht.
Ich biete 505 Euro = Meldung, ja Glückwunsch sie haben den Mindestpreis nun erreicht, aber nicht das unsichtbare Limit! Bieten sie weiter!

Also. Da kommt man sich veräppelt vor. Da brauche ich den Mindestpreis von 500 Euro auch nicht sehen. Denn wenn ich den überschreite, hat das ja immer noch nichts zu sagen. Toll. Dann kann man den angezeigten Mindestpreis auch ganz weg lassen und jedesmal wenn ich was biete kommt dann eben - dass ich mit dem Gebot den Mindestpreis nicht erreicht habe.

Aber was nutzt mir das Überbieten des Mindestpreis von 500 Euro, wenn danach nochmals ein weiterer unsichtbarer Mindestpreis davor geschaltet ist?!
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Re: Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Beitrag von Numis-Student » Di 11.01.22 20:31

499 Startpreis
500 Dein Gebot
??? Reserve / Limit
700 Schätzwert

oder

499 Startpreis
500 Dein Gebot
700 Schätzwert
??? Resrve / Limit

Ist doch so oder so nur ein Limit, oder stehe ich jetzt voll auf dem Schlauch ???
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Re: Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Beitrag von dictator perpetuus » Di 11.01.22 20:53

Numis-Student hat geschrieben:
Di 11.01.22 20:31
499 Startpreis
500 Dein Gebot
??? Reserve / Limit
700 Schätzwert

oder

499 Startpreis
500 Dein Gebot
700 Schätzwert
??? Resrve / Limit

Ist doch so oder so nur ein Limit, oder stehe ich jetzt voll auf dem Schlauch ???
Eigentlich ergibt doch Variante 1 nur Sinn, sonst wäre die Schätzung ja eine Farce. Das Konzept finde ich aber bescheuert. Nervt schon auf eBay.

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Re: Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Beitrag von Numis-Student » Di 11.01.22 20:56

Es wäre zumindest eine gewisse Form von Ehrlichkeit: Wir schätzen die Münze realistisch auf 700, keine Ahnung, warum der Einbringer 1100 will :lol:

Es ist und bleibt leider Spekulatius, wobei der ja auch sehr lecker ist :D
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Re: Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Beitrag von Timestheus » Di 11.01.22 21:19

Numis-Student hat geschrieben:
Di 11.01.22 20:31
499 Startpreis
500 Dein Gebot
??? Reserve / Limit
700 Schätzwert

oder

499 Startpreis
500 Dein Gebot
700 Schätzwert
??? Resrve / Limit

Ist doch so oder so nur ein Limit, oder stehe ich jetzt voll auf dem Schlauch ???
Nicht ganz.

Das Problem ist, dass der Startpreis bei Goldberg kein Startpreis ist.

Münze
Startpreis: 499€
Geheime Reserve: ?
Schätzwert: 700€

So. Wenn die Münze bei 499€ starten würde, wäre die geheime Reserve das tatsächlich einzige Limit. Die Münzen bei denen sind aber ja nicht beim Startpreis gestartet - sondern bei 1€!

Münze
Aktuelles Gebot: 1€
Startpreis: 499€
Geheime Reserve: ?
Schätzwert: 700€

Wer also erst Mal 100, 200 oder 300€ geboten hat - konnte das machen. Die Gebote wurden alle angenommen. Und jedesmal mit dem Hinweis - danke für ihre 300€ - die Münze steht aktuell bei 300€ - aber der Start und Mindestpreis ist 499€ - sie haben die 499€ nicht erreicht.

Und dann denkst Du, ok, dann biete ich eben 500€.

Und dann kommt eben - ok, Mindestpreis bzw Startpreis haben sie erreicht, Glückwunsch. Aber hey es gibt nochmals ein nun geheimes Limit, darüber musst Du jetzt auch noch ... Bätsch!

Verstehst :)

Wenn der Startpreis von 499€ auch ein echter Startpreis wäre ab dem es los geht...ok. Aber Du kannst dort ab 1€ bieten und Dir wird andauernd gesagt, dass Du die 499€ nicht erreicht hast (oder anderer Startpreis). Und wenn Du Dich endlich aufgerafft hast so hoch zu gehen - kommt - tja und jetzt bist immer noch nicht am Ziel.

Aber vielleicht ist das ja die Taktik :) ...?

Man hangelt sich von 1€ nach 499€ hoch. Merkt dann Mist das war ja immer noch nicht das echte Limit. Und das Auktionshaus spekuliert auf mein "na jetzt bin ich so weit oben jetzt ... jetzt kann ich auch noch höher gehen"...
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Re: Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Beitrag von jschmit » Di 11.01.22 21:26

Résumé: so lange ich meine Nummer 1 bekomme is mir des wurscht!
Grüße,

Joel

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Re: Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Beitrag von Numis-Student » Di 11.01.22 22:00

Gut, 1€ Startpreis (oder Dollar, Chf, Pfund...) ist eigentlich typisch ebay und sollte bei normalen klassischen Saalauktionen eigentlich nicht vorkommen.

Den hatte ich auch nicht mehr auf dem Schirm.

standen die 1 $ und die 499 $ beide am Anfang offen, oder musstest Du die 499 auch schon durch mehrere Gebote austesten ?
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