Antike Denar-Nachgüsse

Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

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mike h
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Re: Antike Denar-Nachgüsse

Beitrag von mike h » Do 23.08.18 22:15

Ich hab aus dieser Familie auch 2
Kamp0051.061AR01.jpg
Kamp0053.070AR01.jpg
131 Köppe /201 (Kampmann)
1.) Ziel erreicht!

Zwerghamster
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Re: Antike Denar-Nachgüsse

Beitrag von Zwerghamster » Sa 13.10.18 22:30

Hallo,

zwar kein Denar, aber passt vielleicht trotzdem hierhin.

Ist das der Kern eines Subaeraten? Er ist relativ dünn und mit 2,7 gr deutlich leichter als mein entsprechender echter RIC 146 Antoninian (21 mm, 3,8 gr) oder als zwei andere meiner Herennius Antoniane (4,27 und 4,5 gr bei 22 mm)? Vergleichbar mit dem Gewicht von Antoninianen, die ich von Valerian I, II oder Salonina habe. Kann ich sicher feststellen, ob die AE Version/Fälschung antik ist? Eine moderne AE Fälschung könnte ja nur das Ziel haben, eine antike Fälschung zu fälschen.

Quintus Herennius Etruscus Messius Decius
249 - 251 C/251 Aug. n. Chr.
AE 2,7gr, 20 mm
AV: Drapierte Büste mit Strahlenkrone nach rechts Q HER ETR MES DECIVS NOB C
RV: Apollo mit Zweig re. Hand, li. Arm auf Lyra gestützt n. l. sitzend PRIN _ CIPI IVVENTVTIS
AE nach RIC 146 Rom frühes 251 (5th Issue, 4th Officina)
ss mit Schrötlingsaussparung bei 6 Uhr

Grüße, C
Dateianhänge
Herennius Etruscus Guss antike Fälschung 150 kb.jpg

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klausklage
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Limesfalsa

Beitrag von klausklage » Do 14.03.19 23:52

Av.: IMP TRAIANO AVG GER DAC P M
Laur. r.
Rev: S P Q R OPTIMO PRINCIPI
Eagle between standard and vexillum (RIC 294).

18 mm, 2,88 g

Olaf
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Ancient Counterfeits Trajan Limes falsum Eagle.jpg
squid pro quo

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Re: Limesfalsa

Beitrag von Numis-Student » Fr 15.03.19 21:24

Hallo Olaf,

Wo sollte dieser Denar denn landen ? Bei den Limesfalsa war er ja offensichtlich irrtümlich gelandet...

Schöne Grüße,
MR
Immerhin ist es vorstellbar, dass wir vielleicht genug Verstand besitzen, um,
wenn nicht ganz vom Kriegführen abzulassen, uns wenigstens so vernünftig zu benehmen wie unsere Vorfahren im achtzehnten Jahrhundert. (A.H. 1949)

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Re: Antike Denar-Nachgüsse

Beitrag von mike h » Sa 16.03.19 17:36

Wenn ich nicht irre, ist das ein schönes Beispiel für einen Guss-Denar
P1090434ARS01.JPG
2,7g / 18,5mm

Auf der Vorderseite kann man vor dem "AVG" den Gusskanal erkennen, auf der Rückseite den Gussgrat.

Martin
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Re: Limesfalsa

Beitrag von klausklage » Sa 16.03.19 21:56

Naja, gekauft habe ich ihn als Limesfalsum. Offiziell ist er sicher nicht, und auch nicht aus vollwertigem Silber. Für Einordnungsvorschläge bin ich dankbar.
Olaf
squid pro quo

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Re: Limesfalsa

Beitrag von Numis-Student » Sa 16.03.19 22:10

Dann hänge ich ihn mal bei den Gussdenaren an, wenn auch mit kleinem Fragezeichen.
Immerhin ist es vorstellbar, dass wir vielleicht genug Verstand besitzen, um,
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Re: Limesfalsa

Beitrag von Numis-Student » Sa 16.03.19 22:18

klausklage hat geschrieben:Naja, gekauft habe ich ihn als Limesfalsum.
Hallo Olaf,

Das passiert leider immer wieder, dass der Begriff des Limesfalsums irrtümlich für alle möglichen Fälschungen verwendet wird, obwohl er genau definiert ist für die üblicherweise sehr schlecht abgegossenen Mittel- und Grossbronzen, die in den entfernten Grenzregionen hergestellt wurden, wenn die Versorgung mit offiziellem Münzgeld zusammenbricht.

Schöne Grüße,
MR
Immerhin ist es vorstellbar, dass wir vielleicht genug Verstand besitzen, um,
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Limesfalsa? alte Fälschung? oder einfach Schrott?

Beitrag von Schwarzschaf » Mo 03.02.20 14:05

Bitte um Hilfe zu diesem Stück 19mm, 2,51g - DAC.CAP
Rudolf
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Re: Limesfalsa? alte Fälschung? oder einfach Schrott?

Beitrag von Perinawa » Mo 03.02.20 14:15

Ein gegossener Bronze-Denar.

Numis-Student hat es im ersten posting erklärt, warum es keine "Limesdenare" gibt:


viewtopic.php?p=199467#p199467


Grüsse
Rainer
Unanfechtbare Wahrheiten gibt es überhaupt nicht, und wenn es welche gibt, so sind sie langweilig

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Re: Limesfalsa? alte Fälschung? oder einfach Schrott?

Beitrag von justus » Mo 03.02.20 17:21

Perinawa hat geschrieben:
Mo 03.02.20 14:15
Ein gegossener Bronze-Denar.

Numis-Student hat es im ersten posting erklärt, warum es keine "Limesdenare" gibt:


viewtopic.php?p=199467#p199467
t von

Grüsse
Rainer
Richtig. Im übrigen wurden diese gegossenen Bronze-Denare in den meisten weströmischen Provinzen hergestellt. Ich bearbeite zur Zeit einen Hortfund von Fälscherförmchen aus der Provinz Hispania, also ziemlich weit entfernt von jeder Art von Grenze.
mit freundlichem Gruß

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Re: Antike Denar-Nachgüsse

Beitrag von Numis-Student » Mo 03.02.20 20:38

Hallo Rudolf,

ich habe Deinen Weissbronze-Gussdenar des Traian zu den anderen Weissbronzegüssen verschoben.

Schöne Grüße,
MR
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Re: Antike Denar-Nachgüsse

Beitrag von Schwarzschaf » Mo 03.02.20 20:46

Danke, Jetzt hab ich nur noch eine Frage: Schrott oder doch sammelwürdig?
lG. Rudolf
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Re: Antike Denar-Nachgüsse

Beitrag von Numis-Student » Mo 03.02.20 21:31

Wenn die Rückseite ähnlich erhalten ist: auf jeden Fall sammelwürdig, die meisten dieser Stücke sehen so aus.
Immerhin ist es vorstellbar, dass wir vielleicht genug Verstand besitzen, um,
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Re: Antike Denar-Nachgüsse

Beitrag von Schwarzschaf » Di 04.02.20 11:55

Danke Euch allen für die Hilfe!
Werde ihn halt als Kuriosum ablegen.
mfG. Rudolf
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