Gelochte ältere Münzen
- bernima
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Re: Gelochte ältere Münzen
Hallo
Ganz einfach, gelocht, gehenkelt, für mich der Sparstrumpf des kleinen Mannes.
Gelocht :
Wenn man es sich leisten konnte wurde ein Münzlein gelocht und auf die Schnur gefädelt, wieder im Versteck versenkt.
Gehenkelt:
Sonn - und Feiertags wurde ( und wird ) auch mal gezeigt was man hat, sei es an der Schürze der Frau oder der Lederhose des Bauern.
Heute in Bayern genannt Charivari.
Ganz einfach, gelocht, gehenkelt, für mich der Sparstrumpf des kleinen Mannes.
Gelocht :
Wenn man es sich leisten konnte wurde ein Münzlein gelocht und auf die Schnur gefädelt, wieder im Versteck versenkt.
Gehenkelt:
Sonn - und Feiertags wurde ( und wird ) auch mal gezeigt was man hat, sei es an der Schürze der Frau oder der Lederhose des Bauern.
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- Numis-Student
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Re: Gelochte ältere Münzen
Das habe ich auch unklar formuliert: "Der Nagel sollte möglichst wenig stören", also: Die Münze war sicher eine zeitlang irgendwo angenagelt und es ging natürlich ums Motiv.
Wäre der Nagel nur zum Lochen verwendet worden und hätte man dann die Münze tragen wollen, wäre das Loch an einer verkehrten Stelle. Und wäre das nur eine von vielen Münzen gewesen, die an einer Uhrkette herumbimmeln, das Motiv also unwichtig, hätte man den Nagel nicht so dermaßen sorgfältig positioniert.
Wäre der Nagel nur zum Lochen verwendet worden und hätte man dann die Münze tragen wollen, wäre das Loch an einer verkehrten Stelle. Und wäre das nur eine von vielen Münzen gewesen, die an einer Uhrkette herumbimmeln, das Motiv also unwichtig, hätte man den Nagel nicht so dermaßen sorgfältig positioniert.
- Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Numis-Student für den Beitrag:
- Atalaya (Do 19.06.25 11:50)
Immerhin ist es vorstellbar, dass wir vielleicht genug Verstand besitzen, um,
wenn nicht ganz vom Kriegführen abzulassen, uns wenigstens so vernünftig zu benehmen wie unsere Vorfahren im achtzehnten Jahrhundert. (A.H. 1949)
wenn nicht ganz vom Kriegführen abzulassen, uns wenigstens so vernünftig zu benehmen wie unsere Vorfahren im achtzehnten Jahrhundert. (A.H. 1949)
- Lackland
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Re: Gelochte ältere Münzen
Wirklich schöne kleine Sammlung! Da wären tatsächlich auch zwei, drei Stücke dabei, die ich trotz Henkel gerne in der Sammlung hätte!bernima hat geschrieben: ↑Do 19.06.25 10:14Hallo
Ganz einfach, gelocht, gehenkelt, für mich der Sparstrumpf des kleinen Mannes.
Gelocht :
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Aber wer henkelt einen Prager Groschen mit Ulmer Gegenstempel???
„Wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie doch Kuchen essen!“
KEIN Zitat der französischen Königin Marie-Antoinette (1755 - 1793)
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- Atalaya
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Re: Gelochte ältere Münzen
Vielen Dank für die Überlegungen! Und Lackland hat völlig recht mit dem Lob der Sammlung! 
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Leonard Cohen, 1967.
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- TorWil
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Re: Gelochte ältere Münzen
Ich habe irgendwo mal gelesen, das es normal war die Münzen zu lochen um sie an einem Draht oder Schnur, zusammenzuhalten, ähnlich eines Geldbeutels. Ich habe jede Menge gelochte Münzen aus Gebieten, die größere Söldnerheere in Kriegen/Feldzügen heimgesucht haben.
Daher klingt es für mich plausibel das die Münzen entweder als Geldbeutel am 'Draht' oder als Bezahlung einer abgezählten grösseren Menge gedient haben.
Grüße
TW
Daher klingt es für mich plausibel das die Münzen entweder als Geldbeutel am 'Draht' oder als Bezahlung einer abgezählten grösseren Menge gedient haben.
Grüße
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Jede identifizierbare Münze ist Sammelwürdig. Eine Münze ist immer soviel Wert wie man bereit ist dafür auszugeben.
- Numis-Student
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Re: Gelochte ältere Münzen
Wie gesagt: es gibt sicher mehrere Gründe, Münzen zu lochen.
Man kann nur überlegen, was sich der damalige Mensch gedacht hat und was seine Absicht dabei war.
Man kann nur überlegen, was sich der damalige Mensch gedacht hat und was seine Absicht dabei war.
Immerhin ist es vorstellbar, dass wir vielleicht genug Verstand besitzen, um,
wenn nicht ganz vom Kriegführen abzulassen, uns wenigstens so vernünftig zu benehmen wie unsere Vorfahren im achtzehnten Jahrhundert. (A.H. 1949)
wenn nicht ganz vom Kriegführen abzulassen, uns wenigstens so vernünftig zu benehmen wie unsere Vorfahren im achtzehnten Jahrhundert. (A.H. 1949)
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