Aufbewahrung Banknoten

Banknoten / Papiergeld

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ThomasM
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Aufbewahrung Banknoten

Beitrag von ThomasM » So 25.12.22 22:26

Hallo zusammen,
ich sammle zwar eigentlich Münzen, habe aber auch noch ein paar Banknoten, die bis jetzt einfach in der Schublade lagen.
Kann ich die gefahrlos in einem Album zum Beispiel von Lindner speziell für Banknoten unterbringen, oder sollte man da auf Grund von Weichmachern o.ä. (ähnlich wie bei Münzen) auf Dauer besser drauf verzichten ?
Vielen Dank im Voraus!
Gruß
Thomas

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Numis-Student
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Re: Aufbewahrung Banknoten

Beitrag von Numis-Student » So 25.12.22 23:46

Hallo Thomas,

ich habe mir zu viele Münzen mit verschiedenen Alben (normale Alben, Alben für Münzrähmchen...) ruiniert (verfärbt, grün, klebrig...) und ich habe in der Arbeit oft genug mit Banknoten zu tun, die in Alben sind und dort entweder richtiggehend an den Folien kleben, oder wo ausreichend Druckfarbe mit den Seiten reagiert, dass nach Entnahme der Banknote und Einlegen von einem weissen Papier das Banknotenbild so gut erkennbar ist, dass man allein mit der Folie die Banknote bestimmen kann, die da einmal drin gelagert wurde.

Ich habe normale A4-Blätter einmal fast mittig gefaltet, so dass der hintere Rand den vorderen um 1,5cm (?) überragt. Darin habe ich jeweils eine Banknote, auf dem hinteren Rand habe ich Land - Nominal - Jahrgang notiert. Diese Blätter stehen in einem alten Karteikasten. Lässt sich schnell durchblättern, bei Bedarf kann ich ohne große Sortierarbeit mal eben 25 neue Banknoten an einer Stelle einfügen...

Nachteil: man muss die Banknote zum Anschauen herausnehmen.

Schöne Grüße
MR
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Re: Aufbewahrung Banknoten

Beitrag von ThomasM » Mo 26.12.22 11:01

Hallo Malte,
danke für die Info. Dann lass ich das mit den Folien auch bei den Banknoten besser sein.
Die Idee mit dem Karteikasten hört sich echt gut an !
Vielen Dank !
Gruß
Thomas

Chippi
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Re: Aufbewahrung Banknoten

Beitrag von Chippi » Mo 26.12.22 14:28

Ich habe meine Banknoten seit Jahren in Folienseiten für Banknoten, bei mir hat sich in den Jahren nichts verändert. Alles eine Frage der Umgebung (nicht feucht, nicht zu warm, kein direktes Sonnenlicht).
In den selben Folienseiten verwahre ich auch Postkarten auf, auch da keine Veränderung.

Gruß Chippi
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Wurzel hat geschrieben:@ Chippi: Wirklich gute Arbeit! Hiermit wirst du zum Byzantiner ehrenhalber ernannt! ;-)
Münz-Goofy hat geschrieben: Hallo Chippi, wenn du... kannst, wirst Du zusätzlich zum "Ottomanen ehrenhalber" ernannt.

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Re: Aufbewahrung Banknoten

Beitrag von Numis-Student » Mo 26.12.22 16:10

Ja, es KANN unter bestimmten Umständen auch gut gehen... Aber warum das Risiko eingehen ?

MR
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Re: Aufbewahrung Banknoten

Beitrag von Zwerg » Mo 26.12.22 16:33

Nicht besprochen wurde hier die Qualität der Banknoten.
Sobald es um Noten geht, die auch in minderer Qualität sehr teuer sind (einiges bei den Nebengebieten als Beispiel) oder die in sehr guter Qualität vorliegen und dadurch bedingt einen vernünftigen Sammlerpreis haben, ist eine Aufbewahrung in weichmacher- und säurefreien Hüllen unabdingbar.
Es gibt Banknoten, bei denen ein kleines Eselsohr den Preis halbiert!

Für meine Postkarten benutze ich die Hüllen von Lindner

Grüße
Klaus
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Re: Aufbewahrung Banknoten

Beitrag von Notaphilist » Mo 26.12.22 20:18

Hallo Zusammen,

alle bisherigen Anmerkungen haben auch ihre Berechtigung berücksichtigt zu werden. Als Banknoten Sammler habe ich auch schon viel erlebt, aber allgemein kann man sagen, dass sich schon einiges bei den gängigen Herstellern getan hat und man davon ausgehen kann, heut zu Tage Weichmacher Freie Hüllen zu erwerben. Habe in letzter Zeit auch keine negativen Erfahrungen mehr gemacht, allerdings nur bei Lindner und Leuchtturm.
Bei alten Banknoten-Hüllen oder vergilbten Album Seiten, versteht es sich generell von selbst diese auszutauschen. Vor allem wenn man einzelne Banknoten erwirbt oder ganze Sammlungen/Alben kauft, wo man nie genau weiß was vorher alles drin war. Gebrauchte Scheine/Banknoten können in ihrer Geschichte mitunter durch irgendetwas kontaminiert worden sein, die dann bei Lagerung in den Hüllen Schwefelverbindungen herauslösen und somit Druck und Papier bei neu eingesteckten Noten beeinträchtigen können.

Allgemein muss jeder für sich entscheiden, was und wieviel er/sie in Alben steckt. Man sollte nur nicht so geizig sein und auf no name oder Drittanbieter setzen, wenn man das vorhat.

Ich glaube man hat das ganze Sammler Leben damit zu kämpfen eine geeignete und richtige Aufbewahrung für seine Lieblingsstücke zu finden. Das wird bei Münzen und Briefmarken nicht anders sein...

Mfg der Notaphilist ;)
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Re: Aufbewahrung Banknoten

Beitrag von B555andi » Mo 26.12.22 21:47

Heutzutage sind meines Wissens nach nicht mehr Weichmacher das Problem. Die sind in der Regel nicht mehr in den besseren Produkten enthalten. Eigentlich werben alle Albenverlage auch damit...

...und lassen dabei unter den Tisch fallen, dass es die Stabilisatoren sind, die heutzutage das Problem darstellen (und weiterhin in vielen Folien enthalten sind). Über diese Thematik wurde und wird (auch vor Gericht) viel gestritten.

Wenn Du Dich in das Thema ein wenig einliest, dann wirst Du bei den Briefmarkenfreunden jede Menge weitergehende Infos finden und Hinweise, welche Materialien unproblematisch sind.

Es gibt sezialisierte Firmen für Archivbedarf, die unbedenkliches Aufbewahrungsmaterial anbieten. Die Firma Leuchtturm gibt auf ihrer Homepage bereits seit Jahren (im Downloadbereich) an, aus welchem Material ihre Hüllen jeweils bestehen. Meine Postkarten und alte Briefe habe ich in solchen speziellen Hüllen (ich meine von der Firma Kobra) untergebracht.

Meine Münzen und Medaillen liegen weitestgehend offen auf Tableaus. Wenige sind gekapselt - die Weltmünzen (nur Kursmünzen) sind in Rähmchen untergebracht.
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Viele Grüße
Andreas

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Re: Aufbewahrung Banknoten

Beitrag von jause » Sa 08.04.23 16:26

Servus,
ich bin gerade über diesen Thread gestolpert und will euch meine Erfahrungen nicht vorenthalten.
Meine Aufbewahrung hat in den letzten 40 Jahren eine wahre Evolution erfahren :D

Begonnen mit klassischer Unterbringung in Briefmarkenalben (unflexibel und letztendlich unpraktisch)
Infla und Massenware in einfachen Karton mit Karteikarten als Trenner (günstig aber nicht dauerhaft)
Weiter in Geldscheinhüllen von (weis nicht mehr von wem) (Handling nicht überzeugend)
Leuchtturm Optima Alben (teuer und nicht langlebig)
Din A5 Prospekthüllen (Hetzel 1300063) in Leitz Ordnern (einfach unpraktisch)

und Schlussendlich auf A5 Steckkarten mit Schutzfolie in HAN 5005 Karteikästen (flexibel - auf der Rückseite Platz für Bemerkungen usw.)

Mittlerweile ist die Sammlung so umfangreich das ein erneutes ändern der aufbewahrung finanziell nicht mehr sinnvoll ist...
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ThomasM (Mo 10.04.23 22:42)
Man weis nie genau was man hat...
bevor man mit dem Aufräumen fertig ist

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