Ich komme ja vom Briefmarkensammeln, wo ich behaupten kann, doch ein Fortgeschrittener auf meinem Gebiet zu sein. Doch auch hier lerne ich ja tagtäglich dazu, und das ist gut so.
In der Philatelie ist eine Marke ein Endprodukt.
Alles was es an Pünktchen, Verschiebungen, Fehlern und sonstigem gibt, sind Druckzufälligkeiten oder eben Fehler.
Jetzt hab ich natürlich meine Hausaugaben hier und anderswo gemacht, und weiß dass römische und antike Münzen natürlich alles Handarbeiten sind.
Es gibt Stempelgleiche Münzen, aber meistens gleicht sich keine Münze der anderen.
Nur wo ist die Grenze?
Wann sind zwei Motivgleiche Münzen, die sich gering oder eben mehr unterscheiden eine neue Type, Abart, Unternummer oder was auch immer?
Ich habe hier als Anschauungsbeispiel diesen Traianus Decius Silber Antonianius.
Sear 9366, Ric 11b
meine Münze hat als einzige aller der von mir im Netz gefundenen die Speerspitze auf der Rückseite beim zweiten V von ADVENTVS, alle anderen Beispiele die ich gefunden habe beim S.
vergleiche auch hier:
http://www.wildwinds.com/coins/sear5/s9 ... #RIC_0011b
Wenn mein Traian eine Marke wäre, würde ich jubeln, und meinen Karibikurlaub vorbereiten

Vielleicht kann mir einer das ganz einfach eklären

Wie kommt es zu solchen Unterschieden, ist das normal?
und wie haben früher die alten Numismatiker hier die Grenzen gezogen.
Hat sich das über die Zeiten geändert?
ich bedanke mich jetzt schon!