Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

Moderator: Homer J. Simpson

antisto
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Re: Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Beitrag von antisto » Mi 22.07.26 23:06

Auch wenn es mir schwer fällt: Ich bin da immer sehr konsequent und setze mir ein Limit. Ich gebe auch (fast) grundsätzlich ein Vorgebot ab, selbst wenn ich die Zeit habe, Live mitzubieten, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass, wenn während der laufenden Auktion einer ein Gebot abgibt, ein Gegengebot nicht lange auf sich wartet. Ohne Gebot bei laufender Auktion rutschen manche Münzen eher durch, weil unentschlossene Bieter, die nicht die Preise vorab recherchiert haben, bei diesem Sekundentakt der Verauktioniering zunächst zögern.
Klar, das kann zu Enttäuschungen führen, weil man das Objekt der Begierde nicht bekommt.
Aktuelles Beispiel: https://kuenker.auex.de/de-de/auctions/lots/115866
Obwohl mein Sammelgebiet deutlich mehr im Bereich der Antike ist, habe ich solch einen Ursprung der Talerprägung schon lange im Visier.
Mein Vorgebot lag bei 2.2. Hätte ich mich auf ein Bietergefecht eingelassen, wäre es möglicherweise teuer für mich geworden. (Oder für meinen „Gegner“, dem ich den Erfolg nun gönnen darf.)
So werde ich mich weiter in Geduld üben.
antisto

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Homer J. Simpson
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Re: Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Beitrag von Homer J. Simpson » Mi 22.07.26 23:40

Ich habe jetzt zum insgesamt dritten Mal die teuerste Münze in einer Auktion ersteigert (aber natürlich nicht bei Künker!). Ich stelle sie hier vor, sobald ich sie habe.

Homer
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dictator perpetuus
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Re: Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Beitrag von dictator perpetuus » Do 23.07.26 22:58

Homer J. Simpson hat geschrieben:
Mi 22.07.26 23:40
Ich habe jetzt zum insgesamt dritten Mal die teuerste Münze in einer Auktion ersteigert (aber natürlich nicht bei Künker!). Ich stelle sie hier vor, sobald ich sie habe.

Homer
Ich bin gespannt.
Ich habe oft das Gefühl, dass man die besten Zuschläge dann bekommt, wenn man bei den Edelauktionen die günstigsten Stücke und bei den günstigen Auktionen die teuersten Münzen ersteigert. Ich bin z.B. vielleicht der Kunde mit dem geringsten Umsatz in der Geschichte der Saalauktionen von NAC.

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Homer J. Simpson
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Re: Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Beitrag von Homer J. Simpson » Fr 24.07.26 00:48

So, heute ist das gute Stück gekommen.
Aber ich stelle es thematisch passend unter den Flaviern ein.
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Re: Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Beitrag von Römersucher » Mo 27.07.26 17:06

Kurze Frage:
Da ich noch eher unerfahren bei römischen Bronzen und der Einschätzung ob geglättet, geschnitzt, etc. wollte ich fragen was Ihr von folgender Münze haltet. Mir persönlich fällt nichts auf, dass muss aber ja nichts heißen.
https://www.biddr.com/savoca/auction?a=7315&l=8950518

Vielen Dank schonmal im Voraus!

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Re: Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Beitrag von friedberg » Mo 27.07.26 17:53

Hallo Römersucher,
Römersucher hat geschrieben:
Mo 27.07.26 17:06
Mir persönlich fällt nichts auf
mir fällt ebenfalls nichts auf.

Da Savoca sich die genaue Bestimmung gespart hat, das Stück ist:
RIC II 1² Vespasian 1172 C, häufig
https://numismatics.org/ocre/id/ric.2_1(2).ves.1172

Mit freundlichen Grüßen

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Re: Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Beitrag von Ftephan » Mi 29.07.26 04:56

Hallöchen,

ich habe heute Abend die letzte Heritage-Auktion verfolgt und irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Preise teilweise ziemlich überzogen waren.

Vielleicht beweise ich damit aber auch einfach nur, dass ich keine Ahnung habe. :lol:

Rund 2.200 USD für diese Julia Mamaea?

https://coins.ha.com/itm/ancients/roman ... ots-101116

Bin ich zu Recht etwas schockiert oder übersehe ich hier etwas? War auch nicht der einzige Fall dieser Art.

VG

Ftephan

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Re: Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Beitrag von Larth » Mi 29.07.26 07:29

Ich denke mir der Käufer hat keine Ahnung was man dafür bezahlen sollte.
Leider wird es für kleine Sammler immer schwieriger etwas zu ergattern.
Lg Larth

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Re: Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Beitrag von Numis-Student » Mi 29.07.26 09:12

Also den Preis halte ich auch nicht für normal, in meinen Augen wäre ein Viertel davon schon ausreichend.

MR
Immerhin ist es vorstellbar, dass wir vielleicht genug Verstand besitzen, um,
wenn nicht ganz vom Kriegführen abzulassen, uns wenigstens so vernünftig zu benehmen wie unsere Vorfahren im achtzehnten Jahrhundert. (A.H. 1949)

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Re: Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Beitrag von richard55-47 » Mi 29.07.26 17:49

Ich glaube, dass wir uns schon in diversen Diskussionen darauf geeinigt haben (zumindest wurde die Meinung vertreten), dass der angemessene Preis derjenige ist, den der Bieter gewillt ist zu zahlen. Ich bin wie Larth ein finanziell kleiner Sammler und akzeptiere, dass Leute mit zu viel Geld und/oder zu wenig Ahnung von der Materie andere Möglichkeiten als ich habe. Umso mehr darf ich mich freuen, wenn ich in dem mir möglichen Rahmen mal ein Ringeltäubchen ergattere.
do ut des.

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Re: Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Beitrag von Perinawa » Do 30.07.26 07:27

Larth hat geschrieben:
Mi 29.07.26 07:29
Ich denke mir der Käufer hat keine Ahnung was man dafür bezahlen sollte.
Das denke ich hier auch. Weder eine Seltenheit noch eine Spitzenerhaltung.

Liegt imho nicht an Heritage.

Grüsse
Rainer
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