Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

Moderator: Homer J. Simpson

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friedberg
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Re: Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Beitrag von friedberg » Fr 25.03.22 19:44

Hallo,

hattest Du 850£ geboten ? Wenn ja gab es "Unstimmigkeiten" und sie haben Dein max. Gebot
leicht überzogen um Dir den Zuschlag erteilen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

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Perinawa
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Re: Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Beitrag von Perinawa » Fr 25.03.22 19:49

Das ist echt ärgerlich, aber - meine Predigt: Alles kommt wieder, und dann vielleicht noch schöner und/oder billiger!

Ich bin allerdings auch etwas angepisst. Bei Soler habe ich am 24.2. zwei Münzen via biddr ersteigert. Rechnung am 28.2., und am 2.3. habe ich überwiesen. Die Münzen habe ich bis heute nicht. Am Mittwochabend eine email geschrieben... keine Antwort bisher. :evil:

Ich denke, ich werde wohl biddr einschalten müssen.

Grüsse
Rainer
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friedberg
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Re: Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Beitrag von friedberg » Fr 25.03.22 19:55

Perinawa hat geschrieben:
Fr 25.03.22 19:49
Bei Soler
Hallo,

völlig normal. Spanisches Auktionshaus, Ausfuhrgenehmigung etc.etc.

Ich warte ebenfalls auf das eine CAYON Stück vom 28.02.22.

Sie es positiv, desto länger bleibt die Vorfreude auf die Münzen erhalten :lol:

Mit freundlichen Grüßen

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Perinawa
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Re: Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Beitrag von Perinawa » Fr 25.03.22 19:58

Du hast wahrscheinlich recht. Ich mach mir halt schnell Sorgen. Das waren fast 700 Euronen, und dafür muss n alter Mann lange stricken. :lol:

PS. Ich wusste nicht, dass es für Spanien eine Ausfuhrgenehmigung braucht. 8O

PPS. Am letzten Samstag habe ich ein Stück bei Elsen ersteigert. Eine Rechnung habe ich bis heute nicht. Ich meine, die Auktionshäuser können ein wenig mehr für das viele Geld tun, was sie bekommen....
Zuletzt geändert von Perinawa am Fr 25.03.22 20:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Beitrag von friedberg » Fr 25.03.22 20:04

Ich kann aus eigener Erfahrung empfehlen von Nachfragen in Spanien Abstand zu nehmen.
Die reagieren teilweise sehr genervt wenn man da "drängelt".

Sechs Wochen mind. warten und dann gaaanz freundlich nachfragen !

Und ja die Spanischen Auktionshäuser müssen alle eine Ausfuhrgenehmigung bei ihren
nationalen Stellen beantragen, auch für Deutschland.
Das eine Haus hält sich da "spanisch" dran und beim anderen ist das in Stein gemeißelt.

Mit freundlichen Grüßen

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Re: Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Beitrag von Perinawa » Fr 25.03.22 20:07

Kein Problem, danke für die Info. Und wenn es 2 Monate dauert, aber dann weiss ich wenigstens, woran es liegt.
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Homer J. Simpson
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Re: Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Beitrag von Homer J. Simpson » Fr 25.03.22 20:23

Denk so rum: Die Münzen haben das jetzt 2000 Jahre ohne Dich aushalten müssen, die paar Wochen werden sie noch abwarten können. ;-)

Homer
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Re: Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Beitrag von friedberg » Fr 25.03.22 20:26

Der Spanische Staat hat z.B. sogar ein Vorkaufsrecht:

https://en.unesco.org/sites/default/fil ... engtof.pdf

Soler y Llach verweist aber auch in deren Auktionsbedingungen auf den Ablauf an sich.

Mit freundlichen Grüßen

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Re: Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Beitrag von Zwerg » Fr 25.03.22 20:31

Die Ende Februar ersteigerten Münzen bei Cayon wurden jetzt verschickt.
Das ist doch völlig in Ordnung.

Grüße
Klaus
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Re: Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Beitrag von T........s » Fr 25.03.22 20:49

friedberg hat geschrieben:
Fr 25.03.22 19:44
hattest Du 850£ geboten ? Wenn ja gab es "Unstimmigkeiten" und sie haben Dein max. Gebot
Ich steige da nicht mehr durch. Wie gesagt, gestern stand "Won", heute stand "Not Won" und deren Erklärung - jetzt steht ohne ein Feedback auf einmal wieder "Won". Ich mache mir keine Hoffnungen und wenn es doch geklappt hat ist es toll, wenn nicht - wollte das Universum es nicht (oder welcher der Götter auch immer). Nur doof, weil ich heute Abend ansonsten noch den Pertinax ersteigern wollte - aber nicht wusste was mein Budget sagt. Also habe ich heute nichts ersteigert.
Perinawa hat geschrieben:
Fr 25.03.22 19:58
Du hast wahrscheinlich recht. Ich mach mir halt schnell Sorgen. Das waren fast 700 Euronen, und dafür muss n alter Mann lange stricken.
Verstehe ich - hatte ich bei Tauler & Frau und Jesus Vico auch.
Perinawa hat geschrieben:
Fr 25.03.22 19:58
PS. Ich wusste nicht, dass es für Spanien eine Ausfuhrgenehmigung braucht.
Nicht alle halten sich dran. Gibt Auktionshäuser denen ist das egal und die schicken sofort und es gibt seriöse, die halten sich an die Gesetze. Ich habe am 15.02.2022 bei Jesus Vico Exemplare ersteigert und sofort bezahlt und bis heute nichts von denen gehört. Ist aber normal. Friedberg und später ich hatten bei einer Auktion davor es gewagt denen nach über einem Monat Stille zu schreiben - wir haben beide eine ganz böse Rück-Mail bekommen :D ... seitdem wage ich es nicht mehr dort anzufragen...
friedberg hat geschrieben:
Fr 25.03.22 20:04
Die reagieren teilweise sehr genervt wenn man da "drängelt".
Allerdings :D

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Re: Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Beitrag von klausklage » Fr 25.03.22 21:13

Habt ihr übrigens gesehen, dass man bei Roma eine 2%ige Gebühr alleine dafür bezahlt, dass man online mitbietet? Über deren eigene Website? Wofür denn das bitte? Das ist ja wie die Gebühr, die Fluganbieter für das Bezahlen nehmen. "Ach, Sie wollen bezahlen? Na das kostet aber extra!".
Olaf
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Re: Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Beitrag von Perinawa » Sa 26.03.22 07:49

Ja ja, ich hab es ja verstanden. Erstens wusste ich das mit den Ausfuhrgenehmigungen nicht, und zwotens habe ich nicht viel Erfahrung mit den Münzauktionen. Früher habe ich fast nur via ebay, VCoins und MA-shops gekäufelt.

Olaf, Elsen nimmt sogar 3 % extra, wenn man online bietet. Daher hatte ich dort auch nur ein höheres Vorgebot abgegeben.

Tja, die Auktionshäuser sitzen halt auf dem hohen Ross. Wenn ich aber diejenigen, die durch hohe Preise, lange Bearbeitungszeit oder / und Unfreundlichkeit ausschliesse, bleibt fast niemand übrig.
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Re: Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Beitrag von Zwerg » Sa 26.03.22 08:44

Ich weiß, daß ich mich bei Teilen der User weiterhin unbeliebt mache -egal:
Bei Roma gibt es Bieter, die konsequent telefonisch bieten - bei jeden 100.000 Euro werden 2.000 Euro gespart (das ist so!!!)
Bei jedem Auktionshaus kann man schriftlich oder per email bieten oder auch persönlich anwesend sein - ohne zusätzliche Kosten.
Die Buffets bei Künker sind darüber hinaus ordentlich und man kann sogar Kontakte knüpfen

Es gibt auch heute noch Sammler, die einen Bietagenten (gerne auch weiblich!) einschalten, der sich die Münzen vor Ort ansieht und die Stimmung im Auktionssaal einschätzt. Er genießt das uneingeschränkte Vertrauen des Käufers und wird meist mit 5% entlohnt.

https://en.wikipedia.org/wiki/There_ain ... free_lunch
Für Service muß bezahlt werden - da ist es besser, wenn dies offen kommuniziert wird, damit der Käufer sich danach richten kann.

Grüße
Klaus
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Re: Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Beitrag von andi89 » Sa 26.03.22 09:40

Zwerg hat geschrieben:
Sa 26.03.22 08:44
...Für Service muß bezahlt werden - da ist es besser, wenn dies offen kommuniziert wird, damit der Käufer sich danach richten kann.

Grüße
Klaus
Bin mir nicht sicher, ob ich verstehe, was du meinst ... wenn man also telefonisch bietet und jemand anderen am Ende der Leitung braucht ist das ein Service, der kostenfrei ist; wenn ich aber ein Gebot online abgebe, wofür ich nach einmaliger Programmierung niemanden brauche, ist das ein Service den man natürlich mit 2% belegt?
Ich bin aber voll und ganz bei dir, wichtig ist eben, dass es transparent ist und man davor weiß welche kosten auf einen zukommen. Dann kann sich jeder überlegen, ob er das möchte und/oder fair findet.

Beste Grüße
Andreas
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Xanthos
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Re: Auktionsbesprechungen (Auktionshäuser)

Beitrag von Xanthos » Sa 26.03.22 09:42

Auch das "Roma live" ist kein von Roma entwickeltes System. Das ist für ein einzelnes Auktionshaus in der Regel zu aufwändig und zu teuer (nicht nur die Entwicklung, sondern auch der Unterhalt, die Betreuung, die Weiterentwicklung, etc.; so ein System wird nicht nur einmal entwickelt und generiert dann keine Kosten mehr die nächsten 100 Jahre). Es handelt sich um ein proprietäres System, für das Roma ebenfalls zahlt.

Würde ich ein Auktionshaus betreiben, würde ich die 2% wohl dennoch nicht weiterverrechnen. Immerhin generieren nicht nur die online Bieter Kosten, sondern auch die Saal- und Telefonbieter. Und zwar meist deutlich mehr. Wenn ich mir überlege, wie viel teilweise alleine für den Auktionssaal ausgegeben wird für die 20-30 Nasen, die dann da sitzen. Auch Bieter, die über einen Agenten bieten, kosten das Auktionshaus im Endeffekt mehr (in der Regel über das ~5% reduzierte Aufgeld, das die Händler/Agenten zahlen).

Auf der anderen Seite sparen sich die online Bieter die Anreise zur Auktion oder die Kosten eines Agenten. Da werden also auch Kosten eingespart, die ebenfalls in der Regel höher ausfallen, als die 2%. Wenn einer Münzen für 100'000+ Euro kauft, dann lohnen sich diese Alternativen aber wahrscheinlich.

Es ist eben nichts gratis, auch wenn heute online vieles den Eindruck erweckt. Aber zahlt man für eine Dienstleistung nichts, ist man oft selbst das Produkt (z.B. bei Google, Facebook, etc. wo dann Kundendaten gesammelt, verkauft und für die Werbung genutzt werden).

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