Unser kleines Adventsspiel 2022
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Re: Unser kleines Adventsspiel 2022
Um der Verwechslungsgefahr mit den Münzen zu 1, 10 und 25 Öre vorzubeugen, schrieb das Münzgesetz eine besonders deutliche Wertzahl für das Fünfkronenstück vor.
Grüsse, Mynter
- Arthur Schopenhauer
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Re: Unser kleines Adventsspiel 2022
Heute ein Geschenk eines freundlichen Mitgliedes aus diesem Forum.
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Re: Unser kleines Adventsspiel 2022
Und so lernt man immer wieder etwas: bei mir liegt die noch unter den unbestimmten...
Danke !
Immerhin ist es vorstellbar, dass wir vielleicht genug Verstand besitzen, um,
wenn nicht ganz vom Kriegführen abzulassen, uns wenigstens so vernünftig zu benehmen wie unsere Vorfahren im achtzehnten Jahrhundert. (A.H. 1949)
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- ischbierra
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Re: Unser kleines Adventsspiel 2022
Wenn Du mit der Kursor draufgehst, siehst Du auch die Menzel-Nr.
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Re: Unser kleines Adventsspiel 2022
Osmanisches Reich, Mehmed V. (1909-1918), 25 Kuruş, 1327 (1909), Regierungsjahr ٦ (6) = 1914.
We are so small between the stars // So large against the sky
Leonard Cohen, 1967.
Leonard Cohen, 1967.
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Re: Unser kleines Adventsspiel 2022
Rostock, 6 Pfennig:
Jede identifizierbare Münze ist Sammelwürdig. Eine Münze ist immer soviel Wert wie man bereit ist dafür auszugeben.
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MartinH
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Re: Unser kleines Adventsspiel 2022
Eine Brückenzollmarke zu 6 Kreuzern für die zwischen 1661 und 1885 betriebenen Schiffsbrücke in Mainz (21,5*21*21 mm, 2,9 g; Slg. Walther 787). Rs identisch mit Vs.
1661 ließ der damalige Kurfürst Johann Philipp von Schönborn (1647 – 1673) an derselben Stelle, an der zuvor die schwedische Schiffsbrücke verankert war, wieder eine Schiffsbrücke zur Verbindung der Festungsanlagen an beiden Ufern errichten.
Bei der Eröffnung der Schiffsbrücke entrichtete der Kurfürst als erster den Zollkreuzer, der neben der Bestreitung der Bau- und Unterhaltungskosten vor Allem zur Finanzierung des erweiterten Festungsbaus herangezogen wurde. Eine extra geprägte Kupfermünze, das „Brückengeld“, zeigte neben dem Mainzer Rad die Buchstaben „BZ“, was für Brückenzoll stand; zusätzlich erhielt es die Abkürzungen „CS“ und „MS“, die auf die Casteler Seite und die Mainzer Seite hinwiesen.
Am 12. Mai 1661 wurde die Schiffbrücke für den Verkehr eröffnet, der Brückenzoll betrug einen Kreuzer pro Person. Diese Maut wurde vom Rheinbrückenmeister und seinen Knechten, die alle dem Rentmeister unterstanden, eingezogen. Die Gebührenordnung hierfür, in der alle Stände und Personen gleich behandelt wurden, stammt vom Nikolaustag 1659, nur die Bettelorden waren von der Maut befreit. Das Gebäude der Zöllner, die den Brückenzoll erhoben, steht heute noch.
Diese Schiffsbrücke sollte über 200 Jahre bestehen - Mit der Einweihung der Straßenbrücke am 30. Mai 1885 hatte die Schiffsbrücke ausgedient.
Die Schiffsbrücke ist auch auf dem Dukaten 1795 des Friedrich Karl Joseph von Erthal abgebildet. Die Marken tragen im Übrigen nicht das Mainzer Stadtwappen, sondern das bischöfliche Wappen.
Quelle: Wiki/Wolfgang Stumme: Die Geschichte der Mainzer Rheinbrücken, in: www.regionalgeschichte.net
1661 ließ der damalige Kurfürst Johann Philipp von Schönborn (1647 – 1673) an derselben Stelle, an der zuvor die schwedische Schiffsbrücke verankert war, wieder eine Schiffsbrücke zur Verbindung der Festungsanlagen an beiden Ufern errichten.
Bei der Eröffnung der Schiffsbrücke entrichtete der Kurfürst als erster den Zollkreuzer, der neben der Bestreitung der Bau- und Unterhaltungskosten vor Allem zur Finanzierung des erweiterten Festungsbaus herangezogen wurde. Eine extra geprägte Kupfermünze, das „Brückengeld“, zeigte neben dem Mainzer Rad die Buchstaben „BZ“, was für Brückenzoll stand; zusätzlich erhielt es die Abkürzungen „CS“ und „MS“, die auf die Casteler Seite und die Mainzer Seite hinwiesen.
Am 12. Mai 1661 wurde die Schiffbrücke für den Verkehr eröffnet, der Brückenzoll betrug einen Kreuzer pro Person. Diese Maut wurde vom Rheinbrückenmeister und seinen Knechten, die alle dem Rentmeister unterstanden, eingezogen. Die Gebührenordnung hierfür, in der alle Stände und Personen gleich behandelt wurden, stammt vom Nikolaustag 1659, nur die Bettelorden waren von der Maut befreit. Das Gebäude der Zöllner, die den Brückenzoll erhoben, steht heute noch.
Diese Schiffsbrücke sollte über 200 Jahre bestehen - Mit der Einweihung der Straßenbrücke am 30. Mai 1885 hatte die Schiffsbrücke ausgedient.
Die Schiffsbrücke ist auch auf dem Dukaten 1795 des Friedrich Karl Joseph von Erthal abgebildet. Die Marken tragen im Übrigen nicht das Mainzer Stadtwappen, sondern das bischöfliche Wappen.
Quelle: Wiki/Wolfgang Stumme: Die Geschichte der Mainzer Rheinbrücken, in: www.regionalgeschichte.net
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MartinH
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Re: Unser kleines Adventsspiel 2022
Eine einseitge Steuermarke der Stadt Coesfeld zu 6 Pfennig aus dem 16 Jahrhundert (23 mm, 1,7 g; Weingärtner 186).
Kennepohl ordnete Sie anhand eines Bleistreifens verschiedener Abschläge dem 16. Jhdt. zu und erwägt die Möglichkeit, dass es sich um Notkupfermünzen aus der schweren Zeit der spanischen Besatzung der Stadt unter Mendoza vom Herbst 1598 bis zum 14. April 1599 handelt.
Nach Prof. Berghaus erfolgt die historisch korrekte Einordnung allerdings durch Dr. Hans Hüer: „Steuern und Steuermarken des mittelalterlichen Coesfelds“, Münsterländischer Heimatkalender 1938. Danach verwahrt das Stadtarchiv die entsprechenden Prägestempel, die Zahl ist eine Wertangabe. Die Zeichen waren sog. „Penninck-Teken“. So wurden z.B. 1564 von diesen Teken 550 Stück für Laken geschlagen, da jedes verkaufte Laken mit 1 Stüwer verzollt werden musste. Auf dem Viehmarkt betrug die Accise (Steuer) für eine Kuh und ein fettes Schwein 3 Pfennig, für ein mageres Schwein 1 Pfennig.
Kennepohl ordnete Sie anhand eines Bleistreifens verschiedener Abschläge dem 16. Jhdt. zu und erwägt die Möglichkeit, dass es sich um Notkupfermünzen aus der schweren Zeit der spanischen Besatzung der Stadt unter Mendoza vom Herbst 1598 bis zum 14. April 1599 handelt.
Nach Prof. Berghaus erfolgt die historisch korrekte Einordnung allerdings durch Dr. Hans Hüer: „Steuern und Steuermarken des mittelalterlichen Coesfelds“, Münsterländischer Heimatkalender 1938. Danach verwahrt das Stadtarchiv die entsprechenden Prägestempel, die Zahl ist eine Wertangabe. Die Zeichen waren sog. „Penninck-Teken“. So wurden z.B. 1564 von diesen Teken 550 Stück für Laken geschlagen, da jedes verkaufte Laken mit 1 Stüwer verzollt werden musste. Auf dem Viehmarkt betrug die Accise (Steuer) für eine Kuh und ein fettes Schwein 3 Pfennig, für ein mageres Schwein 1 Pfennig.
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