geht es noch kleiner/filigraner ? Ja !

Griechische Münzen des Altertums

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didius
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Re: geht es noch kleiner/filigraner ? Ja !

Beitrag von didius » Sa 12.02.22 13:10

Die ist echt cool

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Perinawa
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Re: geht es noch kleiner/filigraner ? Ja !

Beitrag von Perinawa » Sa 12.02.22 13:28

Es ist ja mehr ein Kuriosum als eine Münze, die man jetzt immer wieder gerne betrachtet. Und da das bei mir mit einer Dekadrachme wohl nix mehr in diesem Leben werden wird, möchte ich wenigstens sagen können, ich habe den kleinsten.........














.... Griechen! :wink:


PS. Ich mache mir etwas mehr Gedanken um die Aufbewahrung. In meinen Safe Nova Elementen wandern die Winzlinge gerne mal umher. Ich überlege, ob ich solche Stücke nicht in eine eigene kleine Dose aus dem Mineraliensammler-Bereich aufbewahre, wo normalerweise Micro Mounts reingehören.
Unanfechtbare Wahrheiten gibt es überhaupt nicht, und wenn es welche gibt, so sind sie langweilig

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Homer J. Simpson
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Re: geht es noch kleiner/filigraner ? Ja !

Beitrag von Homer J. Simpson » Sa 12.02.22 14:06

Es gibt kleine Münzdöschen aus duchsichtigem Kunststoff, die kleinsten für Münzen bis 14 mm. Da rein noch ein bißchen Küchenrolle in 3-4 Lagen zuschneiden, die Münze drauf, Deckel drauf, und sie ist ziemlich sicher verpackt. Habe ich mit einigen meiner kleinsten Stücke auch so gemacht. Die passen dann immer noch in den Beba-Kasten.

Homer
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Re: geht es noch kleiner/filigraner ? Ja !

Beitrag von Altamura2 » Sa 12.02.22 15:05

Perinawa hat geschrieben:
Sa 12.02.22 13:01
... Anm.: Auf der Vorderseite soll es wohl noch eine Legende (Anepigraphic) geben, die aber auf diesem Exemplar nicht mehr sichtbar ist. ...
Auf anderen aber wohl auch nicht, "anepigraphic" heißt nach meinem Verständnis, dass nichts draufsteht :D .

Beeindruckend ist die aber schon 8O .

Gruß

Altamura

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Perinawa
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Re: geht es noch kleiner/filigraner ? Ja !

Beitrag von Perinawa » Sa 12.02.22 15:11

An-epigraphic... Logisch... Sorry, heute ist nicht gerade mein Denk-Tag. :oops:
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Re: geht es noch kleiner/filigraner ? Ja !

Beitrag von Perinawa » Sa 12.02.22 15:21

Homer J. Simpson hat geschrieben:
Sa 12.02.22 14:06
ein bißchen Küchenrolle in 3-4 Lagen
Netter Versuch, aber da bin ich eigen... da fehlt mir dann doch die "Optik". :wink:

Ich denke, ich werde mir aus dünnen Kunststoffplatten etwas zurechtschneiden, dass ich dann über der Münze im Fach festklemme.
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Re: geht es noch kleiner/filigraner ? Ja !

Beitrag von hjk » Sa 12.02.22 19:00

Dieser Winzling ist ja wirklich klasse. Wenn ich richtig gemessen habe hat der wohl einen Durchmesser von ca. 6,5mm. Vergleichbar "große" Münzen haben normalerweise wohl fast das dreifache Gewicht. Bei diesen winzigen Münzen frage ich mich immer, wie die wohl geprägt wurden: ein winzig kleiner Stempel, der auf einem winzigkleinen Hammer auf einem winzigkleinen Amboss ein noch winzigeres Stück Metall in Form schlägt? :roll:

Irgendwie fehlt mir da die Fantasie :wink: - übrigens auch zum Thema Aufbewahrung: ich habe meine Winzlinge auch in kleinen Münzdosen - allerdings ohne Küchenrolle (ich will die ja schließlich von beiden Seiten sehen).

Glückwunsch zu diesem tollen Teil!
:D

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Re: geht es noch kleiner/filigraner ? Ja !

Beitrag von Perinawa » So 13.02.22 18:00

hjk hat geschrieben:
Sa 12.02.22 19:00
Bei diesen winzigen Münzen frage ich mich immer, wie die wohl geprägt wurden: ein winzig kleiner Stempel, der auf einem winzigkleinen Hammer auf einem winzigkleinen Amboss ein noch winzigeres Stück Metall in Form schlägt?
Ich frage mich bei diesen Winzlingen, was man sich überhaupt dabei gedacht hat.

Das Silber zu dieser Zeit war doch nicht sooo selten, als dass man da sooo knausern hätte müssen. Und im täglichen Zahlungsverkehr war es doch eher unpraktisch. Das habe ich schon beim Auspacken gemerkt: Man kann die Münzlein kaum anfassen, und dann muss man schon nahe rangehen, um Dionkion und Pentonkion voneinander zu unterscheiden. Fällt so ein Teil auf die sizilianische Erde, ist die Chance gross, dass man es nicht mehr findet.

Grüsse
Rainer
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Re: geht es noch kleiner/filigraner ? Ja !

Beitrag von antisto » So 13.02.22 18:27

Manch einer schlägt bei meiner Methode der Aufbewahrung wohl die Hände über den Kopf zusammen:
Ich bin da nicht so zimperlich. Bei mir sind alle knapp 30 Winzlinge (von 0,12 g bis knapp unter 1 g) fröhlich vereint in einer Plexiglas-Münzdose, die ich mir immer mal wieder hervorhole, um die Kleinkunstwerke zu bestaunen und mit meiner Archivierung zu vergleichen. Ich denke, dass sich der Reibungsverlust zu meinen Lebzeiten in vertretbaren Grenzen hält, und so kann ich mich wenigstens an der geballten Ladung erfreuen.
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Re: geht es noch kleiner/filigraner ? Ja !

Beitrag von shanxi » So 13.02.22 19:14

antisto hat geschrieben:
So 13.02.22 18:27
Bei mir sind alle knapp 30 Winzlinge fröhlich vereint in einer Plexiglas-Münzdose
Aber besser nicht fallen lassen, sonst sind nachher maximal 29 übrig. :D

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Re: geht es noch kleiner/filigraner ? Ja !

Beitrag von antisto » So 13.02.22 19:38

Ja, von einer „Biene“ musste ich mich schon verabschieden… 🥲
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Re: geht es noch kleiner/filigraner ? Ja !

Beitrag von Homer J. Simpson » So 13.02.22 20:14

Tip: Damenstrumpf vor das Staubsaugerrohr spannen.
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Re: geht es noch kleiner/filigraner ? Ja !

Beitrag von antisto » Mo 14.02.22 17:37

Danke für den Tipp. Leider ist es dafür (nach einem Wasserschaden) in diesem Fall bereits zu spät ...
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Re: geht es noch kleiner/filigraner ? Ja !

Beitrag von Antikensammler » Fr 22.07.22 14:51

Leider ist der Thread ein wenig eingeschlafen - das möchte ich mit meinem Beitrag ändern:

Ich finde es immer wieder faszinierend wie filigran und mit welcher Kunstfertigkeit mit den damaligen Mitteln Stempel geschnitten wurden.
Man hätte ja auch wie heute einfach ein Wertsymbol eingravieren können - aber die Griechen lebten und liebten Kunst und Ästhetik - was sich eben auch in den kleinsten Münzen noch widerspiegelt.

Hier mal eines meiner kleinsten Stücke: ein Hemiobol aus Kyme, Aeolis
6-7mm groß und wiegt 0,28g
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